Stadt Gronau - Urkunden (Bestand)
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NLA HA, Dep. 15
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.3 Städte und Gemeinden >> 2.3.1 Urkunden
1347-1780
Bestandsgeschichte: I. Bestandsinformation
Die Stadt Gronau an der Leine entstand als planmäßige Anlage im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts neben einer - auf Grüner Au - neu angelegten Burg der Bischöfe von Hildesheim. In der befestigten Stadt, die 1298 erstmals erwähnt wurde, entstanden seit dem 14. Jahrhundert insgesamt fünf landtagsfähige Burgmannssitze (ein Hof der Familie Engelbrechten, davor Bock von Northolz; 2 Höfe der von Bennigsen, davor von Dötzum; 2 Höfe der Bock von Wülfingen, Linien Elze und Bockerode). Bis zum 19. Jahrhundert blieb die Stadt ein kleiner Ackerbürgerort mit bescheidenem Gewerbe und Handel. Kriege und zahlreiche Brände zerstörten das Stadtbild und den bürgerlichen Wohlstand. Erst um 1900 zog die Industrie ein.
II. Erschließung
Die Stadt Gronau deponierte ihr älteres Archiv, das ursprünglich sowohl Akten als auch Urkunden umfasste, im Jahr 1898 im Staatsarchiv Hannover. Die Akten dieses Depositums sind ebenso wie die zugehörigen Findmittel 1943 beim Brand des Staatsarchivs vernichtet worden. Die Urkunden konnten gerettet werden, doch litten sie im Februar 1946 stark unter dem Leinehochwasser.
Bei dem vorliegenden Findbuch handelt es sich um eine leicht modernisierte und überarbeitete Abschrift des von Richard Doebner 1899 in der Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen veröffentlichten Urkunden-Repertoriums.
III. Literatur
Richard Doebner, Urkunden-Repertorium der Stadt Gronau, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen 1899, S. 176-189.
Th. Siegemann, W. Schramme, Geschichte der Stadt Gronau, Gronau 1931.
Hannover, im Dezember 2006
gez. Dr. Claudia Kauertz
Bei erforderlich gewordenen Korrekturen wurden zugleich den einzelnen Titelaufnahmen die Nachweise der gedruckten Regesten hinzugefügt.
Pattensen, im Dezember 2016
gez. Hildegard Krösche
Bestandsgeschichte: Kauertz
Die Stadt Gronau an der Leine entstand als planmäßige Anlage im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts neben einer - auf Grüner Au - neu angelegten Burg der Bischöfe von Hildesheim. In der befestigten Stadt, die 1298 erstmals erwähnt wurde, entstanden seit dem 14. Jahrhundert insgesamt fünf landtagsfähige Burgmannssitze (ein Hof der Familie Engelbrechten, davor Bock von Northolz; 2 Höfe der von Bennigsen, davor von Dötzum; 2 Höfe der Bock von Wülfingen, Linien Elze und Bockerode). Bis zum 19. Jahrhundert blieb die Stadt ein kleiner Ackerbürgerort mit bescheidenem Gewerbe und Handel. Kriege und zahlreiche Brände zerstörten das Stadtbild und den bürgerlichen Wohlstand. Erst um 1900 zog die Industrie ein.
II. Erschließung
Die Stadt Gronau deponierte ihr älteres Archiv, das ursprünglich sowohl Akten als auch Urkunden umfasste, im Jahr 1898 im Staatsarchiv Hannover. Die Akten dieses Depositums sind ebenso wie die zugehörigen Findmittel 1943 beim Brand des Staatsarchivs vernichtet worden. Die Urkunden konnten gerettet werden, doch litten sie im Februar 1946 stark unter dem Leinehochwasser.
Bei dem vorliegenden Findbuch handelt es sich um eine leicht modernisierte und überarbeitete Abschrift des von Richard Doebner 1899 in der Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen veröffentlichten Urkunden-Repertoriums.
III. Literatur
Richard Doebner, Urkunden-Repertorium der Stadt Gronau, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Niedersachsen 1899, S. 176-189.
Th. Siegemann, W. Schramme, Geschichte der Stadt Gronau, Gronau 1931.
Hannover, im Dezember 2006
gez. Dr. Claudia Kauertz
Bei erforderlich gewordenen Korrekturen wurden zugleich den einzelnen Titelaufnahmen die Nachweise der gedruckten Regesten hinzugefügt.
Pattensen, im Dezember 2016
gez. Hildegard Krösche
Bestandsgeschichte: Kauertz
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST