Gechingen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Bü 35
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Herrenalb
Herrenalb >> 2. Sachakten >> 2.4 Einzelne Orte >> Gechingen
1540-1758
Enthält:
1. Die von Statthalter und Räten vorgenommenen Verhandlungen über die von der Gemeinde Gechingen gegen den Amtmann zu Merklingen erhobene Beschwerde über zu hohe Steueranlegungen, 1540.
Bl. 1-62.
2. Werner von Münchingen, Obervogt zu Leonberg, schlichtet einen Streit zwischen der Gemeinde Gechingen und Veit Eysenhardt daselbst wegen dem Bau eines Hauses dahingehend, dass der Sohn des Veit, Jakob Eysenhardt, ein Haus in seinen Garten außerhalb des Etters oben am Dorf zwischen Martin Mutschelins Acker und der Allmende gelegen (Anstößer: Bernhard Speer) gegen Entrichtung eines jährlichen Zinses von 1 ß h an Lichtmess (2. Februar) bauen darf, 5. Februar 1558. Siegler: Aussteller.
2 Fotokopien von: Ausfertigung, Pergament, 1 Siegel abgegangen; eingekommen Tagebuch-Nr. 822/75.
3. Abteilung der Verlassenschaft Franz Kaagen Witwe zwischen Christoph Kaag und seiner Schwester Anna, 12. Oktober 1587.
Original Pergament, Siegel abgegangen.
Dabei dessen Schreiben mit der Bitte um Verabfolgung der bei der Mesnerei zu Gechingen stehenden 150 fl., 2 Kopien Papier, s. d.
4. Erblehenbrief von Markgraf Georg Friedrich von Baden für die Frau des Amtsschreibers Fabri zu Wangenau um das Mesneramt zu Gechingen, 5. Juni 1613.
Vidimus des geistlichen Verwalters Mühlecker zu Baden.
5. Die Gemeinde Gechingen kauft ein Fischwasser und eine Schafweide, die sie zu Kriegszeiten an Jakob Bernhard von Gültlingen zu Deufringen verkauft hatte, von Jakob Friedrich von Bouwinghausen-Wallmerode auf Zavelstein um 135 fl. zurück, 12. März 1652.
Xerokopie einer Urkunde im Gemeindearchiv Gechingen, mit einer Transkription von Heinrich Graf, 1975.
6. 4 Lehensbriefe mit den entsprechenden Reversen über die 4 Herrenalber Höfe zu Gechingen.
D. d. 1758, teils gedruckt, teils geschrieben; im Jahr 1881 vom Kameralamt Hirsau eingekommen.
1. Die von Statthalter und Räten vorgenommenen Verhandlungen über die von der Gemeinde Gechingen gegen den Amtmann zu Merklingen erhobene Beschwerde über zu hohe Steueranlegungen, 1540.
Bl. 1-62.
2. Werner von Münchingen, Obervogt zu Leonberg, schlichtet einen Streit zwischen der Gemeinde Gechingen und Veit Eysenhardt daselbst wegen dem Bau eines Hauses dahingehend, dass der Sohn des Veit, Jakob Eysenhardt, ein Haus in seinen Garten außerhalb des Etters oben am Dorf zwischen Martin Mutschelins Acker und der Allmende gelegen (Anstößer: Bernhard Speer) gegen Entrichtung eines jährlichen Zinses von 1 ß h an Lichtmess (2. Februar) bauen darf, 5. Februar 1558. Siegler: Aussteller.
2 Fotokopien von: Ausfertigung, Pergament, 1 Siegel abgegangen; eingekommen Tagebuch-Nr. 822/75.
3. Abteilung der Verlassenschaft Franz Kaagen Witwe zwischen Christoph Kaag und seiner Schwester Anna, 12. Oktober 1587.
Original Pergament, Siegel abgegangen.
Dabei dessen Schreiben mit der Bitte um Verabfolgung der bei der Mesnerei zu Gechingen stehenden 150 fl., 2 Kopien Papier, s. d.
4. Erblehenbrief von Markgraf Georg Friedrich von Baden für die Frau des Amtsschreibers Fabri zu Wangenau um das Mesneramt zu Gechingen, 5. Juni 1613.
Vidimus des geistlichen Verwalters Mühlecker zu Baden.
5. Die Gemeinde Gechingen kauft ein Fischwasser und eine Schafweide, die sie zu Kriegszeiten an Jakob Bernhard von Gültlingen zu Deufringen verkauft hatte, von Jakob Friedrich von Bouwinghausen-Wallmerode auf Zavelstein um 135 fl. zurück, 12. März 1652.
Xerokopie einer Urkunde im Gemeindearchiv Gechingen, mit einer Transkription von Heinrich Graf, 1975.
6. 4 Lehensbriefe mit den entsprechenden Reversen über die 4 Herrenalber Höfe zu Gechingen.
D. d. 1758, teils gedruckt, teils geschrieben; im Jahr 1881 vom Kameralamt Hirsau eingekommen.
Archivale
Bouwinghausen-Wallmerode, Jakob Friedrich von
Eysenhardt, Jakob
Eysenhardt, Veit
Fabri, -
Graf, Heinrich
Gültlingen, Jakob Bernhard von; 1629-1671
Kaag, Anna
Kaag, Christoph
Kaag, Franz
Mühlecker, -
Münchingen, Werner von; Obervogt, um 1540-1566
Baden
Deufringen : Aidlingen BB
Gechingen CW
Hirsau : Calw CW; Kameralamt
Leonberg BB; Obervogt
Merklingen : Weil der Stadt BB
Mutschelin, Martin
Speer, Bernhard
Württemberg; Räte
Württemberg; Statthalter
Zavelstein : Bad Teinach-Zavelstein CW
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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