Armeekorps und Gardekorps der Preußischen Armee (Bestand)
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BArch PH 6-I
call number: PH 6-I
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Preußische Armee 1867 bis 1918/1919 >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Generalkommandos (Korps) und stellvertretende Generalkommandos
1867-1920
Geschichte des Bestandsbildners: Die in Preußen 1816 eingeführten Armeekorps bildeten den größten schon im Frieden vorhandenen selbständigen Gefechtsverband. An der Spitze des Generalkommandos stand der Kommandierende General, der im Frieden dem Monarchen unmittelbar verantwortlich und dem Kriegsministerium nur in Verwaltungsangelegenheiten untergeordnet war.
Bestandsbeschreibung: Die in Preußen 1816 eingeführten Armeekorps bildeten den größten schon im Frieden vorhandenen selbständigen Gefechtsverband. An der Spitze des Generalkommandos stand der Kommandierende General, der im Frieden dem Monarchen unmittelbar verantwortlich und dem Kriegsministerium nur in Verwaltungsangelegenheiten untergeordnet war. In seinem zugewiesenen Territorialbereich nahm der Kommandierende General die höchste Stellung (vor dem Oberpräsidenten) ein. Mit Erklärung des Belagerungs- oder Kriegszustandes ging die vollziehende Gewalt auf ihn über.
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind vereinzelte Unterlagen des Gardekorps sowie des I. bis XXI. Armeekorps. Hierbei handelt es sich überwiegend um Einzelteile von Kriegstagebüchern bzw. deren Abschriften, einzelne Unterlagen über Mobilmachungs- und Manöverangelegenheiten, Garnisonbau- und Verwaltungsangelegenheiten sowie einige Erfahrungs- und Gefechtsberichte. Hervorzuheben ist der etwas größere Bestand von Unterlagen des VII. Armeekorps aus der Zeit des Ersten. Weltkrieges, verbunden mit Handakten seines Kommandierenden Generals von Francois.
Erschließungszustand: Findbuch
Vorarchivische Ordnung: Die Akten der Divisionen sind zusammen mit dem Schriftgut der ehemaligen Preußischen Armee durch Kriegseinwirkung 1945 im Heeresarchiv in Potsdam bis auf wenige erhaltenen Aktenreste verbrannt. 1994 kamen zu den im Militärarchiv Freiburg überlieferten Restakten noch einige Unterlagen hinzu, die sich ursprünglich im Militärarchiv der ehemaligen DDR befanden.
Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs
8,1 lfm 355 AE
Zitierweise: BArch PH 6-I/...
Bestandsbeschreibung: Die in Preußen 1816 eingeführten Armeekorps bildeten den größten schon im Frieden vorhandenen selbständigen Gefechtsverband. An der Spitze des Generalkommandos stand der Kommandierende General, der im Frieden dem Monarchen unmittelbar verantwortlich und dem Kriegsministerium nur in Verwaltungsangelegenheiten untergeordnet war. In seinem zugewiesenen Territorialbereich nahm der Kommandierende General die höchste Stellung (vor dem Oberpräsidenten) ein. Mit Erklärung des Belagerungs- oder Kriegszustandes ging die vollziehende Gewalt auf ihn über.
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind vereinzelte Unterlagen des Gardekorps sowie des I. bis XXI. Armeekorps. Hierbei handelt es sich überwiegend um Einzelteile von Kriegstagebüchern bzw. deren Abschriften, einzelne Unterlagen über Mobilmachungs- und Manöverangelegenheiten, Garnisonbau- und Verwaltungsangelegenheiten sowie einige Erfahrungs- und Gefechtsberichte. Hervorzuheben ist der etwas größere Bestand von Unterlagen des VII. Armeekorps aus der Zeit des Ersten. Weltkrieges, verbunden mit Handakten seines Kommandierenden Generals von Francois.
Erschließungszustand: Findbuch
Vorarchivische Ordnung: Die Akten der Divisionen sind zusammen mit dem Schriftgut der ehemaligen Preußischen Armee durch Kriegseinwirkung 1945 im Heeresarchiv in Potsdam bis auf wenige erhaltenen Aktenreste verbrannt. 1994 kamen zu den im Militärarchiv Freiburg überlieferten Restakten noch einige Unterlagen hinzu, die sich ursprünglich im Militärarchiv der ehemaligen DDR befanden.
Umfang, Erläuterung: Bestand ohne Zuwachs
8,1 lfm 355 AE
Zitierweise: BArch PH 6-I/...
Generalkommandos Armeekorps, 1867-1920
767 Aufbewahrungseinheiten; 8,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Die Akten und KTB des preußischen XIV. Armeekorps und des XIV. Reserve- korps befinden sich im Generallandesarchiv Karlsruhe, des bayrischen I.-III. Armeekorps sowie des I., II. und XI. Reservekorps im Hauptstaatsarchiv in München, schließlich des württembergischen XIII. Armeekorps im Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Das polnische Wojewodschaftsarchiv Breslau verwahrt Unterlagen der Intendantur des VI. Armeekorps aus der Zeit von 1811 bis 1919.
Eine ergänzende Überlieferung stellen folgende Bestände dar, welche jeweils nahezu vollständig erhalten geblieben sind:
XII. (I. Sächsisches) Armeekorps; heute im Hauptstaatsarchiv Dresden
XIII. (Württembergisches) Armeekorps; heute im Hauptstaatsarchiv Stuttgart
XIV. (Badisches) Armeekorps; heute im Generallandesarchiv Karlsruhe
XIX. (II. Sächsisches) Armeekorps; heute im Hauptstaatsarchiv Dresden
I., II. und III. Bayerisches Armeekorps; heute im Hauptstaatsarchiv München.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: PH 5 Oberkommandos
PH 6 II Reservekorps PH 6 III Landwehrkorps PH 6 IV Höhere Kavalleriekorps PH 6 V Generalkommandos z. b. V. PH 6 VI Gruppen im Korpsrang
N 274 Nachlass Francois, Hermann von
Amtliche Druckschriften: PHD 9 Korps
Literatur: Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkrieg 1914-1918. Berlin 1937
Cron, Hermann: Die Organisation des deutschen Heeres im Weltkriege. Forschungen und Darstellungen aus dem Reichsarchiv, Heft 5. Berlin 1923 Die Schlachten und Gefechte des Großen Krieges 1914-1918. Quellenwerk nach den amtlichen Bezeichnungen zusammengestellt vom Großen Generalstab. Berlin 1919 Der Weltkrieg 1914-1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Berlin 1925 Schlachten des Weltkrieges. In Einzeldarstellungen bearbeitet und herausgegeben unter Mitwirkung des Reichsarchivs. Oldenburg, Berlin 1924-1930 Huber, Ernst Rudolf: Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789. Bd. 4. Stuttgart, Berlin, Köln 1982
Eine ergänzende Überlieferung stellen folgende Bestände dar, welche jeweils nahezu vollständig erhalten geblieben sind:
XII. (I. Sächsisches) Armeekorps; heute im Hauptstaatsarchiv Dresden
XIII. (Württembergisches) Armeekorps; heute im Hauptstaatsarchiv Stuttgart
XIV. (Badisches) Armeekorps; heute im Generallandesarchiv Karlsruhe
XIX. (II. Sächsisches) Armeekorps; heute im Hauptstaatsarchiv Dresden
I., II. und III. Bayerisches Armeekorps; heute im Hauptstaatsarchiv München.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: PH 5 Oberkommandos
PH 6 II Reservekorps PH 6 III Landwehrkorps PH 6 IV Höhere Kavalleriekorps PH 6 V Generalkommandos z. b. V. PH 6 VI Gruppen im Korpsrang
N 274 Nachlass Francois, Hermann von
Amtliche Druckschriften: PHD 9 Korps
Literatur: Cron, Hermann: Geschichte des deutschen Heeres im Weltkrieg 1914-1918. Berlin 1937
Cron, Hermann: Die Organisation des deutschen Heeres im Weltkriege. Forschungen und Darstellungen aus dem Reichsarchiv, Heft 5. Berlin 1923 Die Schlachten und Gefechte des Großen Krieges 1914-1918. Quellenwerk nach den amtlichen Bezeichnungen zusammengestellt vom Großen Generalstab. Berlin 1919 Der Weltkrieg 1914-1918. Bearbeitet im Reichsarchiv. Berlin 1925 Schlachten des Weltkrieges. In Einzeldarstellungen bearbeitet und herausgegeben unter Mitwirkung des Reichsarchivs. Oldenburg, Berlin 1924-1930 Huber, Ernst Rudolf: Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789. Bd. 4. Stuttgart, Berlin, Köln 1982
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
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- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) (Tektonik)
- Militär (Tektonik)
- Preußische Armee 1867 bis 1918/1919 (Tektonik)
- Kommandobehörden, Verbände und Einheiten (Tektonik)
- Generalkommandos (Korps) und stellvertretende Generalkommandos (Tektonik)
- Armeekorps und Gardekorps der Preußischen Armee (Bestand)