Türkenhilfe sowie Fall von Ofen (Buda) und Pest
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 86 Bü 5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 86 Türkenkriege
Türkenkriege >> Akten
1536-1541
Enthält u.a.: Ersuchen König Ferdinands um Türkenhilfe durch verschiedene Legationes bei Herzog Ulrich von Württemberg und den evangelischen Reichsstädten in Schwaben: Gedrucktes Schreiben König Ferdinands an Herzog Ulrich betr. Begehr um Türkenhilfe, 23. Dezember 1536 (Qu. 1), Schreiben König Ferdinands an Herzog Ulrich betr. Befehl an Dr. Basilius Precht zur Mittelwerbung für die Rüstung gegen die Türken, 20. Januar 1537 (Qu. 2), Abschrift der Königlichen "Instruction" an Dr. Basilius Precht zur Werbung um Türkenhilfe bei Herzog Ulrich, 21. Januar 1537 (Qu. 4), Schreiben König Ferdinands, gerichtet an Bischof Christoph von Augsburg, Herzog Ulrich, Markgraf Ernst von Baden und weitere Fürsten, betr. Türkenzug, 10. Juni 1537 (Qu. 10 a), Schreiben König Ferdinands an Herzog Ulrich betr. Instruktion an Wolf Dietrich von Knöringen zur Erlangung von Türkenhilfe, 31. Januar 1538 (Qu. 15), Königliche Instruktion an Wolf Dietrich von Knöringen und Hans Dietrich von Schaden zur Werbung um Türkenhilfe bei Bischof Christoph von Augsburg, 7. Mai 1538 (Qu. 18), gedrucktes Schreiben König Ferdinands an Herzog Ulrich um Ersuchen zur Türkenhilfe, 23. April 1538 (Qu. 22)
Enthält auch: Schreiben Kaiser Karls an Herzog Ulrich betr. Begehren um Hilfe für das Bündnis des Kaisers, des Papstes und der Herrschaft Venedig für den Türkenzug, 28. Mai 1538 (Qu. 21 a); Abschrift eines Schreibens Herzog Ulrichs an König Ferdinand zur Türkenhilfe, 19.Mai 1538 (Qu. 23); Schreiben Bischofs Christoph von Augsburg an Herzog Ulrich zur Türkenrüstung, 6. Juni 1538 (Qu. 27 a); Schreiben Landgrafs Philipps von Hessen an Herzog Ulrich von Württemberg zur Türkenhilfe, 1539, Donnerstag nach Cantate (Qu. 29 a); Berichte über Verluste des christlichen Heeres in Ungarn durch den Fall der Städte Ofen (Buda) und Pest 1541 an die Türken: "Newe Zeitung wie es im Leger zugeganngen, in Hungern zugangen als Ofen und Pest verlorn", August 1541 (Qu. 34 a), "Zeitung wie es in den Leger unnd Statt Pässt zuganngen, August 1541, (Qu. 34 b), "Uszug der Newen Zeitung, so den XI. Tag Septemben anno 1541 meinem gnädigen Fürsten und Herrn zu komen, vermeldeten allen Schadenn der königlichen allergnädigsten Kriegsvolck in Ungern den 20. unnd 21. Tag Augusti vor Ofen zugestannden (Verlustliste), 11. September 1541 (Qu. 35); Schreiben Kaiser Karls an Herzog Ulrich von Württemberg betr. Werbungen durch Johann Naves von Messantzi (Messancy), 18. September 1541 (Qu. 36)
Darin: Bericht "Kundschafft us deß Türckischen Kaisers mächtig Kriegsheer", April/Mai 1537: "Nova de Turcis ex luteris Comitis Alexy Tursoms Tocumtenentis Regy in Hungaria de 28. Aprilis 1537" (lat.), Schreiben Freiherr Hans Cazianers vom 18. Mai, "Copey des Briefs an Herrn Paul Backhith lautennd von Kunt Kundtschaffter aus der Turggey wie nachvolgst mit samt der Zaichen so er Kunt Empfang hat" (Qu. 10c); hs. Bericht "Nüwe Zeittungen. Zeittung aus Constantinopell, von deß Venedischen Antonis Kehn geschriben, von des Barbarossen Ankunfft bey dem Türcken, und seine, dem Türcken gethaner Vereerung, auch des Türcken mächtig, herlich und kostlich Ußzug von Constantinopel uf Adrianopel, und des Türcken großen Kriegsrüstung", ca. 1539 (Qu. 28)
Enthält auch: Schreiben Kaiser Karls an Herzog Ulrich betr. Begehren um Hilfe für das Bündnis des Kaisers, des Papstes und der Herrschaft Venedig für den Türkenzug, 28. Mai 1538 (Qu. 21 a); Abschrift eines Schreibens Herzog Ulrichs an König Ferdinand zur Türkenhilfe, 19.Mai 1538 (Qu. 23); Schreiben Bischofs Christoph von Augsburg an Herzog Ulrich zur Türkenrüstung, 6. Juni 1538 (Qu. 27 a); Schreiben Landgrafs Philipps von Hessen an Herzog Ulrich von Württemberg zur Türkenhilfe, 1539, Donnerstag nach Cantate (Qu. 29 a); Berichte über Verluste des christlichen Heeres in Ungarn durch den Fall der Städte Ofen (Buda) und Pest 1541 an die Türken: "Newe Zeitung wie es im Leger zugeganngen, in Hungern zugangen als Ofen und Pest verlorn", August 1541 (Qu. 34 a), "Zeitung wie es in den Leger unnd Statt Pässt zuganngen, August 1541, (Qu. 34 b), "Uszug der Newen Zeitung, so den XI. Tag Septemben anno 1541 meinem gnädigen Fürsten und Herrn zu komen, vermeldeten allen Schadenn der königlichen allergnädigsten Kriegsvolck in Ungern den 20. unnd 21. Tag Augusti vor Ofen zugestannden (Verlustliste), 11. September 1541 (Qu. 35); Schreiben Kaiser Karls an Herzog Ulrich von Württemberg betr. Werbungen durch Johann Naves von Messantzi (Messancy), 18. September 1541 (Qu. 36)
Darin: Bericht "Kundschafft us deß Türckischen Kaisers mächtig Kriegsheer", April/Mai 1537: "Nova de Turcis ex luteris Comitis Alexy Tursoms Tocumtenentis Regy in Hungaria de 28. Aprilis 1537" (lat.), Schreiben Freiherr Hans Cazianers vom 18. Mai, "Copey des Briefs an Herrn Paul Backhith lautennd von Kunt Kundtschaffter aus der Turggey wie nachvolgst mit samt der Zaichen so er Kunt Empfang hat" (Qu. 10c); hs. Bericht "Nüwe Zeittungen. Zeittung aus Constantinopell, von deß Venedischen Antonis Kehn geschriben, von des Barbarossen Ankunfft bey dem Türcken, und seine, dem Türcken gethaner Vereerung, auch des Türcken mächtig, herlich und kostlich Ußzug von Constantinopel uf Adrianopel, und des Türcken großen Kriegsrüstung", ca. 1539 (Qu. 28)
1 Bü (6 cm), Qu. 1-41
Archivale
Karl V.; Kaiser, 1500-1558
Knöringen, Wolf Dietrich von
Precht, Basilius; Kammerprokurator
Schaden, Hans Dietrich von
Adrianopel = Edirne [TR]
Konstantinopel = Istanbul [TR]
Ofen (Buda) : Budapest [H]
Pest : Budapest [H]
Venedig, Reg. Venetien [I]; Republik
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ