Allgemeine Angelegenheiten
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99/002, 2
100 - 43/1952 - 2
99/002 Handakten Ernst Gottschalk (Stadtrat: Rechtsdezernent)
Handakten Ernst Gottschalk (Stadtrat: Rechtsdezernent)
ohne Datum [[1933-01-01/1937-12-31]]
Enthält: Angelegenheiten des Stadttheaters Dortmund und der Dortmunder Museen, und zwar: Weiterleitung eines Schreibens von Paul Benkhoff durch den Stadtrat Bruno Schüler; Besprechungsniederschrift über Veröffentlichungsabsichten des Museums für Kunst- und Kulturgeschichte und das Beschäftigungsverhältnis des Museumsassistenten Baum sowie Bericht des Museumsleiters Dr. Rolf Fritz über die Eignung des Museumsassistenten Heinz Baum für den Dienst im städtischen Kunst- und Gewerbemuseum; Leihvertrag über Bilder zwischen dem städtischen Kunst- und Gewerbemuseum und Ingenieur Wegner in Dortmund; Übernahme einer Ausstellung des Künstlers Kasper aus Berlin für das Haus der Kunst; Höhergruppierung der Stelle des Dienstleiters der Stadtämter 71 und 72 (Kultur); Beschwerde des Kapellmeisters Trinius über den Obmann der Bühnengenossenschaft Falkenberg mit Bericht über die Verhältnisse am Stadttheater; Verleihung der Bezeichnung Operndirektor an den Kapellmeister Trinius; Vertragsverhältnis des Intendanten des Stadttheaters Dortmund, Hartmann; Errichtung und Unterstützung des Marionettentheaters des Peter Anton Kastner in Dortmund durch die Stadt Dortmund; arische Abstammung des Schauspielers Kainz (Notiz über Einstellung der Ausleihe von Büchern der Stadt- und Landesbibliothek an Juden); Beteiligung des Theaterdezernenten Stadtrat Schüler am Programmheft; Absprache des Spielplanes des Stadtheaters Dortmund durch den Intendanten Dr. Hartmann mit dem Reichsdramaturgen Tannert; Plan einer Theatergemeinschaft Dortmund - Bielefeld - Münster; Bewerbung des Geschäftsführers Schwamborn des Parkhauses in Bochum um ein Lokal in Dortmund; "Flüchtige" Notizen zum westfälischen Literaturpreis; Auseinandersetzungen zwischen dem Leiter des Naturwissenschaftlichen Museums Dr. Scholtz und seinem Vorgänger Dr. Hurlbrink; Einladung des Dortmunder Stadttheaters zu Gastspielen in Mühlheim/Ruhr; Wiederverpflichtung des Intendanten des Stadttheaters Dr. Hartmann; Vorschläge des Museumsleiters Dr. Fritz zur Neugestaltung des städtischen Kunst- und Gewerbemuseums, 1934; Handzettel Veranstaltungen im städtischen Kunst- und Gewerbemuseum Jan. - März. 1935
70 Bl.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:29 MEZ