F Rep. 290 (05) Allgemeine Fotosammlung der Landesbildstelle Berlin (Bestand)
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F Rep. 290 (05)
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> F Sammlungen >> F 2 Ansichten und Fotografien
Vorwort: F Rep. 290 - Allgemeine Fotosammlung der Landesbildstelle Berlin
Den größten Bereich der heutigen Fotosammlung des Landesarchivs verkörpert das Bildarchiv der ehemaligen Landesbildstelle Berlin. Die 1934 endgültig unter dieser Behördenbezeichnung etablierte Landesbildstelle begann Anfang der 1940er Jahre geschäftsmäßig mit dem Aufbau eines Landesbildarchivs. Dessen Grundstock bildete die 1912 für schulische Zwecke eingerichtete Zentrale Lichtbildsammlung der Stadt Berlin. Von dem in diesen Jahren angesammelten Bildbestand wurde der größte Teil während des Zweiten Weltkrieges zerstört.
Der gezielte Neuaufbau einer Fotosammlung begann 1948/49. Ausdrücklich wurde dabei sowohl auf die pädagogische Ausrichtung als auch auf die Öffnung der Sammlung für aktuelle Informationszwecke des Berliner Senats sowie die nationale und internationale Berlin-Werbung Wert gelegt. An der ständigen Erweiterung der Sammlung arbeiteten fest angestellte Fotografen, die u. a. kontinuierlich Pressetermine des Senats wahrnahmen und offizielle Porträtaufnahmen der Berliner Landespolitiker fertigten. Darüber hinaus unterhielt die Landesbildstelle zu einer Reihe namhafter Berliner Fotografen vertragliche Auftrags- und Ankaufbeziehungen.
Zuwächse erhielt die Sammlung auch durch Ankäufe und Schenkungen sowie durch Fotografien und Bildreproduktionen, die als Auftragsarbeiten für verschiedene Einrichtungen und Verwaltungen gefertigt und zugleich für die eigene Bildsammlung dupliziert wurden. Bedeutende und umfangreichere Erwerbungen gelangen u. a. mit Fotografien oder fotografischen Nachlässen von Waldemar Titzenthaler, Charlotte Willot, Marta Huth, Erich Middendorf, Otto Hagemann oder Henry Ries.
Berliner Behörden, wie die Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen oder das Presseamt, übergaben umfangreichere Dia- und Fotobestände an das Bildarchiv. Einige Berliner Heimatmuseen nutzten die technischen Kapazitäten der Landesbildstelle für die Reproduktion und Pflege ihrer Fotosammlungen, wobei in Absprache für das Bildarchiv nutzbare Reproduktionen gefertigt wurden. In den 1990er Jahren verfügte die Landesbildstelle Berlin über das zweitgrößte Fotoarchiv unter den bundesdeutschen Bildstellen.
Die Erschließung der Sammlung erfolgte nach einer seit den 1970er Jahren ständig fortgeschriebenen hierarchisch gegliederten Sachsystematik (BaSys) und einem mehr als 11.000 Deskriptoren umfassenden Berlin-Thesaurus. Die einzelnen Motive stehen als entleihbare Reproduktionen im Format 13x18 in einer umfangreichen Bildkartei (Gebrauchskatalog) zur Verfügung. Über den Gebrauchskatalog sind auch Fotografien der Einzelsammlungen der Bestandsgruppe F Rep. 290 zugänglich.
Angestellte Fotografen: Ludwig Ehlers.- Barbara Esch-Marowski.- Filipp Israelson.- Stefane Jacob.- Edmund Kasperski.- Willi Kiel.- Willi Nitschke.- Thomas Platow.- Hans Sailer.- Bert Sass.- Karl-Heinz Schubert.- Horst Siegmann.- Johann Willa.
Freie Fotografen mit regelmäßigen Aufträgen bzw. Ankäufen: Wolfgang Albrecht.- Max Jacoby.- Klaus Lehnartz.- Ingeborg Lommatzsch.- Günther Schneider.- Gert Schütz.- Rolf Zöllner.
Kleinere Ankäufe und Schenkungen von: Christo Bakalski.- Siegfried Blohm.- Herbert Bleckmann.- Hans G. Casparius.- Klaus Decker.- Fritz Eschen.- Gerhard Hoffman.- M. Hürlimann.- N. Galliner.- Thomas Grenz.- Rudolf Kessler.- Conrad Lange.- Otto Mertens.- Günther Metzner.- Reimerdes.- Wilhelm Rissleben.- Friedrich Seidenstücker.- Heinz Urban.- Werner Wüste.- Christian Zocher.
Enthält:
Historisches Stadtbild von Berlin.- Straßen, Plätze, Brücken, Denkmäler, einzelne Gebäude.- Bezirke und Ortsteile.- Grünflächen und Parks.- Friedhöfe, Gräber.- Kriegseinwirkungen.- Wiederaufbau und weitere Bautätigkeit.- Luftbilder und Vogelperspektiven.
Politische Ereignisse.- Spaltung Berlins, Mauerbau, Wiedervereinigung.- Besatzungsmächte.- Berlin als deutsche Hauptstadt.- Berliner Behörden.
Alltagsleben.- Bevölkerung, soziale Gruppen, Festtage.- Verkehr.- Betriebe, Handel und Wirtschaft.- Berufe.- Gesundheitswesen.- Schulwesen und Bildung.- Wissenschaft und Kultur.- Theater, Film, Kunst.- Sport.- Tagungen und Kongresse.- Ehrungen und Auszeichnungen.
Porträts.
Fotografische Reproduktionen nach Stichen, Gemälden, Zeichnungen und Daguerreotypien.
Erschlossen: 550000 [AE] sonstige Angaben: jeweils Negative und Vergrößerungen
Laufzeit:
1850 - 2005
Benutzung:
Allgemeiner Gebrauchskatalog F Rep. 290; Personenkatalog; Datenbank
Verweise:
-> Bildauswahl in www.landesarchiv-berlin.de
-> LAB A Rep. 021-01-01 Film- und Bildamt Berlin/Landesbildstelle Berlin-Brandenburg
-> LAB B Rep. 147 Landesbildstelle Berlin
-> Über den Gebrauchskatalog sind Fotografien folgender Sammlungen nur nach sachthematischer Ordnung zugänglich:
-> LAB F Rep. 290-01-04 Waldemar Titzenthaler
-> LAB F Rep. 290-01-30 Otto Hagemann
-> LAB F Rep. 290-01-31 Oltmann Reuter
-> LAB F Rep. 290-01-34 Gerda Hofmann
-> LAB F Rep. 290-02-03 Henry Ries
-> LAB F Rep. 290-02-06 Leo Rosenthal
-> LAB F Rep. 290-02-07 Emil Leitner
-> LAB F Rep. 290-02-10 Richard Perlia
-> LAB F Rep. 290-02-11 Willy Huschke
-> LAB F Rep. 290-02-14 Klaus Lehnartz (Die Sammlung ist nur durch Vermittlung des Landesarchivs mit den Rechteinhabern nutzbar.)
-> LAB F Rep. 290-02-15 Günter Schneider
-> LAB F Rep. 290-02-16 Ingeborg Lommatzsch
-> LAB F Rep. 290-02-17 Wolfgang Albrecht
-> LAB F Rep. 290-02-18 Gert Schütz
-> LAB F Rep. 290-03-04 Luftbild-Hansa
-> LAB F Rep. 290-03-05 Photo Borutta
-> LAB F Rep. 290-05-07 Bernd Thiele
Literatur:
-> Berlin, die Stadt am Wasser. Historische Fotografien 1900-1940, bearb. von Hans-Joachim Melzer, Berlin 1989.
Den größten Bereich der heutigen Fotosammlung des Landesarchivs verkörpert das Bildarchiv der ehemaligen Landesbildstelle Berlin. Die 1934 endgültig unter dieser Behördenbezeichnung etablierte Landesbildstelle begann Anfang der 1940er Jahre geschäftsmäßig mit dem Aufbau eines Landesbildarchivs. Dessen Grundstock bildete die 1912 für schulische Zwecke eingerichtete Zentrale Lichtbildsammlung der Stadt Berlin. Von dem in diesen Jahren angesammelten Bildbestand wurde der größte Teil während des Zweiten Weltkrieges zerstört.
Der gezielte Neuaufbau einer Fotosammlung begann 1948/49. Ausdrücklich wurde dabei sowohl auf die pädagogische Ausrichtung als auch auf die Öffnung der Sammlung für aktuelle Informationszwecke des Berliner Senats sowie die nationale und internationale Berlin-Werbung Wert gelegt. An der ständigen Erweiterung der Sammlung arbeiteten fest angestellte Fotografen, die u. a. kontinuierlich Pressetermine des Senats wahrnahmen und offizielle Porträtaufnahmen der Berliner Landespolitiker fertigten. Darüber hinaus unterhielt die Landesbildstelle zu einer Reihe namhafter Berliner Fotografen vertragliche Auftrags- und Ankaufbeziehungen.
Zuwächse erhielt die Sammlung auch durch Ankäufe und Schenkungen sowie durch Fotografien und Bildreproduktionen, die als Auftragsarbeiten für verschiedene Einrichtungen und Verwaltungen gefertigt und zugleich für die eigene Bildsammlung dupliziert wurden. Bedeutende und umfangreichere Erwerbungen gelangen u. a. mit Fotografien oder fotografischen Nachlässen von Waldemar Titzenthaler, Charlotte Willot, Marta Huth, Erich Middendorf, Otto Hagemann oder Henry Ries.
Berliner Behörden, wie die Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen oder das Presseamt, übergaben umfangreichere Dia- und Fotobestände an das Bildarchiv. Einige Berliner Heimatmuseen nutzten die technischen Kapazitäten der Landesbildstelle für die Reproduktion und Pflege ihrer Fotosammlungen, wobei in Absprache für das Bildarchiv nutzbare Reproduktionen gefertigt wurden. In den 1990er Jahren verfügte die Landesbildstelle Berlin über das zweitgrößte Fotoarchiv unter den bundesdeutschen Bildstellen.
Die Erschließung der Sammlung erfolgte nach einer seit den 1970er Jahren ständig fortgeschriebenen hierarchisch gegliederten Sachsystematik (BaSys) und einem mehr als 11.000 Deskriptoren umfassenden Berlin-Thesaurus. Die einzelnen Motive stehen als entleihbare Reproduktionen im Format 13x18 in einer umfangreichen Bildkartei (Gebrauchskatalog) zur Verfügung. Über den Gebrauchskatalog sind auch Fotografien der Einzelsammlungen der Bestandsgruppe F Rep. 290 zugänglich.
Angestellte Fotografen: Ludwig Ehlers.- Barbara Esch-Marowski.- Filipp Israelson.- Stefane Jacob.- Edmund Kasperski.- Willi Kiel.- Willi Nitschke.- Thomas Platow.- Hans Sailer.- Bert Sass.- Karl-Heinz Schubert.- Horst Siegmann.- Johann Willa.
Freie Fotografen mit regelmäßigen Aufträgen bzw. Ankäufen: Wolfgang Albrecht.- Max Jacoby.- Klaus Lehnartz.- Ingeborg Lommatzsch.- Günther Schneider.- Gert Schütz.- Rolf Zöllner.
Kleinere Ankäufe und Schenkungen von: Christo Bakalski.- Siegfried Blohm.- Herbert Bleckmann.- Hans G. Casparius.- Klaus Decker.- Fritz Eschen.- Gerhard Hoffman.- M. Hürlimann.- N. Galliner.- Thomas Grenz.- Rudolf Kessler.- Conrad Lange.- Otto Mertens.- Günther Metzner.- Reimerdes.- Wilhelm Rissleben.- Friedrich Seidenstücker.- Heinz Urban.- Werner Wüste.- Christian Zocher.
Enthält:
Historisches Stadtbild von Berlin.- Straßen, Plätze, Brücken, Denkmäler, einzelne Gebäude.- Bezirke und Ortsteile.- Grünflächen und Parks.- Friedhöfe, Gräber.- Kriegseinwirkungen.- Wiederaufbau und weitere Bautätigkeit.- Luftbilder und Vogelperspektiven.
Politische Ereignisse.- Spaltung Berlins, Mauerbau, Wiedervereinigung.- Besatzungsmächte.- Berlin als deutsche Hauptstadt.- Berliner Behörden.
Alltagsleben.- Bevölkerung, soziale Gruppen, Festtage.- Verkehr.- Betriebe, Handel und Wirtschaft.- Berufe.- Gesundheitswesen.- Schulwesen und Bildung.- Wissenschaft und Kultur.- Theater, Film, Kunst.- Sport.- Tagungen und Kongresse.- Ehrungen und Auszeichnungen.
Porträts.
Fotografische Reproduktionen nach Stichen, Gemälden, Zeichnungen und Daguerreotypien.
Erschlossen: 550000 [AE] sonstige Angaben: jeweils Negative und Vergrößerungen
Laufzeit:
1850 - 2005
Benutzung:
Allgemeiner Gebrauchskatalog F Rep. 290; Personenkatalog; Datenbank
Verweise:
-> Bildauswahl in www.landesarchiv-berlin.de
-> LAB A Rep. 021-01-01 Film- und Bildamt Berlin/Landesbildstelle Berlin-Brandenburg
-> LAB B Rep. 147 Landesbildstelle Berlin
-> Über den Gebrauchskatalog sind Fotografien folgender Sammlungen nur nach sachthematischer Ordnung zugänglich:
-> LAB F Rep. 290-01-04 Waldemar Titzenthaler
-> LAB F Rep. 290-01-30 Otto Hagemann
-> LAB F Rep. 290-01-31 Oltmann Reuter
-> LAB F Rep. 290-01-34 Gerda Hofmann
-> LAB F Rep. 290-02-03 Henry Ries
-> LAB F Rep. 290-02-06 Leo Rosenthal
-> LAB F Rep. 290-02-07 Emil Leitner
-> LAB F Rep. 290-02-10 Richard Perlia
-> LAB F Rep. 290-02-11 Willy Huschke
-> LAB F Rep. 290-02-14 Klaus Lehnartz (Die Sammlung ist nur durch Vermittlung des Landesarchivs mit den Rechteinhabern nutzbar.)
-> LAB F Rep. 290-02-15 Günter Schneider
-> LAB F Rep. 290-02-16 Ingeborg Lommatzsch
-> LAB F Rep. 290-02-17 Wolfgang Albrecht
-> LAB F Rep. 290-02-18 Gert Schütz
-> LAB F Rep. 290-03-04 Luftbild-Hansa
-> LAB F Rep. 290-03-05 Photo Borutta
-> LAB F Rep. 290-05-07 Bernd Thiele
Literatur:
-> Berlin, die Stadt am Wasser. Historische Fotografien 1900-1940, bearb. von Hans-Joachim Melzer, Berlin 1989.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST