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Andreas Hesse, Archidiakon und Pfarrer von Fulda im Bistum
Würzburg, beglaubigt eine im Folgenden inserierte, ihm unverdächtige,
besiegelte Urkund...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1451-1460
1455 April 7
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Actum anno Domini millesimo quadringentesimo quinquagesimo quinto secunda feria Pasche
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Andreas Hesse, Archidiakon und Pfarrer von Fulda im Bistum Würzburg, beglaubigt eine im Folgenden inserierte, ihm unverdächtige, besiegelte Urkunde Kaiser Friedrichs III. Ausstellungsort: Fulda. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1453 August 1: Kaiser Friedrich III. bestätigt Reinhard [von Weilnau], Abt von Fulda und Erzkanzler der Kaiserin Leonora, auf dessen brieflich vorgebrachte Bitte sämtliche Besitzungen, Rechte, Einkünfte, Lehen und Privilegien, insbesondere das Gerichtsprivileg und die Reichsfreiheit; Friedrich verleiht Reinhard die Regalien. Reinhard soll bis zum kommenden Thomastag [1453 Dezember 29] seinen Eid auf den Kaiser und das Reich in die Hände des Dietrich [Schenk von Erbach], Erzbischof und Kurfürst von Mainz, ablegen; dafür werden Reinhard sämtliche Privilegien der Kaiser und Könige bestätigt. Siegelankündigung. Ausstellungsort: Graz. (Geben zcu Gretz nach Cristi unsers lieben Herren gepurde virczhenhundert jare und darnach in dem dreyundfunffzigisten jare am ersten tag des monads Augusti unnsers reichß im virczehenden und des keyserthumbs in dem anndern jaren). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Andreas Hesse (Archidiakonatssiegel)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Vgl. die Ausfertigung der inserierten Urkunde unter Nr. 961; StaM, Kopiare Fulda: K 430, f. 191-196
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Historia Fuldensis, Nr. CCXIII [Teildruck]; Regest: Chmel, Nr. 3094; Regest: RI Regg.F.III. H. 3, Nr. 70
Online-Regest der Regesta Imperii (http://www.regesta-imperii.de/id/1453-08-01_1_0_13_3_0_9438_70)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.