Ulrich von Westerstetten, Vogt zu Göppingen, Albrecht von Rechberg zu Hohenrechberg und Hans von Liebenstein schlichten nach vorgehendem Verhör und Vergleichsvorschlag des Haushofmeisters zu Stuttgart, Dietrich Spät, vom Donnerstag vor Pelagii 1491 (= 25. August) unter Einrückung des Vorschlags den Streit zwischen Abt Berthold und dem Konvent zu Adelberg und der Stadt Ulm über die Vogtrechte, Landsteuern und Dienste, die von dem Widumhof und 8 Sölden zu Süßen ("Sießen") durch die Untertanen des Kl. Adelberg an Ulm zu leisten sind.
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Ulrich von Westerstetten, Vogt zu Göppingen, Albrecht von Rechberg zu Hohenrechberg und Hans von Liebenstein schlichten nach vorgehendem Verhör und Vergleichsvorschlag des Haushofmeisters zu Stuttgart, Dietrich Spät, vom Donnerstag vor Pelagii 1491 (= 25. August) unter Einrückung des Vorschlags den Streit zwischen Abt Berthold und dem Konvent zu Adelberg und der Stadt Ulm über die Vogtrechte, Landsteuern und Dienste, die von dem Widumhof und 8 Sölden zu Süßen ("Sießen") durch die Untertanen des Kl. Adelberg an Ulm zu leisten sind.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I U 516
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I Adelberg Urkunden
Adelberg Urkunden >> 15. Jahrhundert
1493 November 8
Ausf., Perg., 6 Sg., 2 und 6 besch.
Urkunden
Liebenstein, Hans von
Rechberg, Albrecht von
Spät, Dietrich; Haushofmeister
Göppingen GP; Vogt
Hohenrechberg : Rechberg, Schwäbisch Gmünd AA
Stuttgart S
Süßen GP
Ulm UL; Herrschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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