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Lehenauftrag Gisos von Haun und seiner namentlich genannten Brüder und Vettern bezüglich der Burg Haun für Ludwig [I.], Landgraf von Hessen
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Urk. 76, R I b Fulda (Lehenauftragsbriefe von Haun (von Hune))
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 8 Familien H >> 8.15 von Haun
1449 Februar 12
Ausfertigung, Pergament, vier anhängende Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben uff mittewoch vor sant Valentini tage anno domini m° cccc° quadragesimo nono
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Brüder und Vettern Giso, Heinrich, Georg und Wilhelm von Haun (Hune) tragen die Burg Haun (Slosz Hune) [Gem. Burghaun, Lkr. Fulda] mit im Einzelnen aufgeführten Zubehörungen Ludwig [I.], Landgraf von Hessen, zu Lehen auf und bestätigen die Belehnung mit demselben Lehen durch den Landgrafen. Weitere Verfügungen. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Urkunde entwertet
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.