1.) Der halbe Teil des Hofes Lindenau [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.], wie es der Vater der 1559 Belehnten inne gehabt hat, zu Erbbestän...
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Urk. 14, 8375
A I u, Lumerode sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe L >> Lu >> Lumerodt
1559 Dezember 31
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Der halbe Teil des Hofes Lindenau [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.], wie es der Vater der 1559 Belehnten inne gehabt hat, zu Erbbeständnis und Lehen, gegen einen jährlichen Zins an Michaelis von acht Maltern Frucht partim Sontraer Maßes; 2.) dreieinhalb Gulden Geld Verspruchgeld für den Amtmann zu Sontra sowie die Verpflichtung zu Cornberg in jedem Feld drei Äcker über Winter und drei über Sommer zu bestellen und einzubringen sowie auf Wiesen zwei Fuder Heu zu machen und einzubringen. Die andere Hälfte des Hofes haben derzeit die Brüder Johann und Hans Reinhard und Johann Hasel inne.
Belehnte/r: Hans und Walter Lumerodt, Söhne des verstorbenen Peter Lumerodt
Der Lehnsbrief wurde nicht ausgefertigt.
Der Lehnsbrief wurde nicht ausgefertigt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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