Vertrag des Klosters Oesede von wegen seines Mannes Borninckhus mit Diderich Staill to Suthusen von wegen dessen Mannes Menckhus über einen Fußpfad, den der genannte Staill durch Borninckhuses Wische z. Suthausen nach dem Memikhaus legen will, den Borninckhus gestattet gegen Anerkennung eines schon früher durch Gerhard Nitzen Abt zu Iburg zwischen Borninckhus und seinen Nachbarn getroffen, damals aber unbeurkundet gebliebenen Vergleichs wegen Freiheit des Borninckhus-Bruches. Vertreter des Klosters: Vogt Joh. v. Münster Zeugen: Joh. Wildekind Kelner zu Iburg, Herm. Vorbroick Rentmeister, Diderich Knoist Vogt, Gerd Friedach Kornschreiber, alle zu Iburg, Joh. Bruninck Vogt zu Oesede, Diderich Kenmoden Bürger zu Osnabrück Original, Papier Siegel des Joh. Broseken, Gograf zu Iburg unter Papierdecke aufgedruckt
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Vertrag des Klosters Oesede von wegen seines Mannes Borninckhus mit Diderich Staill to Suthusen von wegen dessen Mannes Menckhus über einen Fußpfad, den der genannte Staill durch Borninckhuses Wische z. Suthausen nach dem Memikhaus legen will, den Borninckhus gestattet gegen Anerkennung eines schon früher durch Gerhard Nitzen Abt zu Iburg zwischen Borninckhus und seinen Nachbarn getroffen, damals aber unbeurkundet gebliebenen Vergleichs wegen Freiheit des Borninckhus-Bruches. Vertreter des Klosters: Vogt Joh. v. Münster Zeugen: Joh. Wildekind Kelner zu Iburg, Herm. Vorbroick Rentmeister, Diderich Knoist Vogt, Gerd Friedach Kornschreiber, alle zu Iburg, Joh. Bruninck Vogt zu Oesede, Diderich Kenmoden Bürger zu Osnabrück Original, Papier Siegel des Joh. Broseken, Gograf zu Iburg unter Papierdecke aufgedruckt
NLA OS, Rep 20, Nr. 135
NLA OS, Rep 20 Oesede, Benediktiner-Nonnenkloster - Urkunden
Oesede, Benediktiner-Nonnenkloster - Urkunden >> 1 Urkunden
15.07.1564
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ