1.) Der halbe Zehnt zu Schwedesdorf [heute Schloss im Flecken Lauenau, Lkr. Schaumburg, frühere Bezeichnung für Lauenau]; 2.) die Zehnthöfe und Ko...
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Urk. 14, 9237
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Münchhausen, Nr. 10
A I u, von Münchhausen sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe M >> Mu >> Münchhausen, von >> 1720-1729
1728 November 09
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Der halbe Zehnt zu Schwedesdorf [heute Schloss im Flecken Lauenau, Lkr. Schaumburg, frühere Bezeichnung für Lauenau]; 2.) die Zehnthöfe und Kotstätten zu Apelern [Gem. der Samtgemeinde Rodenberg, Lkr. Schaumburg]; 3.) zwei Teile des Zehnten zu Apelern; 4.) ein freier Burghof zu Rodenberg [Stadt im Lkr. Schaumburg] vor dem Autor gelegen; 5.) ein Garten zu Rodenberg; 6.) eine Wiese bei dem (Witholte); 7.) eine Wiese unter Horsten [Stadtteil von Bad Nenndorf, Lkr. Schaumburg], genannt die Vogtwiese; 8.) ein freier Burghof zu Lauenau [Flecken, Lkr. Schaumburg]; 9.) die kleine Wiese hinter dem Kohlgarten und zwei Stücke zu Lauenau, mit allem Zubehör und allen Gerechtigkeiten; 10.) der freie Burghof zu Apelern mit allen Gerechtigkeiten; 11.) zwei freie Burghöfe binnen der Bückeburg [Stadt, Lkr. Schaumburg]; 12.) ein Meierhof und drei Kotstätten zu Scheie [Stadtteil von Bückeburg, Lkr. Schaumburg]; 13.) der Burghof und Fischteisch vor der Bückeburg; 14.) zwei Höfe zu Ostendorf [Dorf, aufgegangen in der Stadt Rinteln, Lkr. Schaumburg]; 15.) der Zehnt zu Reinsen [Wüstung bei Salzhemmendorf, Flecken im Lkr. Hameln-Pyrmont]; 16.) zwei Höfe zu Blyinghausen [heute Habichhorst-Blyinghausen, Ortsteil der Stadt Stadthagen, Lkr. Schaumburg]; 17.) zwei Hufen Land zu Hülsede [Gem.; Lkr. Schaumburg]; 18.) zwei Hufen Land und eine Wiese zu (Kluerstorpe); dann die ehemals von Matthias von Dageforde innegehabten Lehen, nämlich: 19.) ein Burghof zu Lauenau; 20.) zwei Hufen Land und die Rederhufe; 21.) eine Wiese unter Schwedesdorf [heute Schloss im Flecken Lauenau, Lkr. Schaumburg, frühere Bezeichnung für Lauenau]; 22.) der Eickhof zu Messenkamp [Gem., Lkr. Schaumburg]; 23.) zwei Koten zu Messenkamp und ein Hof zu Hülsede [Gem., Lkr. Schaumburg]; 24.) zwei Koten zu Riepen [Ortsteil der Stadt Bad Nenndorf, Lkr. Schaumburg]; 25.) 40 Morgen zehntfreien Landes vor Lauenau; 26.) ein Kamp bei der (Gelenbecke); 27.) eine Wiese bei Lauenau bei den Kühlhäusen; 28.) zwei Höfe zu Rolfshagen [Ortsteil der Gem. Auetal, Lkr. Schaumburg]; 29.) das Neuland zu Rolfshagen mit allem Zubehör. [Ehemals Lehen der Grafen von Holstein-Schaumburg]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Lic. Paul Kolbe
Vermerke (Urkunde): Siegler: Lic. Paul Kolbe
Belehnte/r: Hieronymus von Münchhausen, kaiserlicher Kammerjunker, Sohn des verstorbenen Busso von Münchhausen zu Apelern, Johann Christoph und Adolf Wilhelm von Münchhausen, Söhne des verstorbenen Georg Otto von Münchhausen zu Lauenau, Borries Hilmar, Georg Ludwig und Ludolf Clamer, Söhne des verstorbenen Georg Ludwig von Münchhausen zu Oldendorf, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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