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Aufdingbrief für Ferdinand Carl Engert zur Erlernung der Instrumentalmusik in fünf Lehrjahren.
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1745 Februar 8 ("Wertheim den 8. Februarij des eintausend siebenhundert vier und fünfften jahres")
Urkunden
Ausstellungsort: Wertheim
Siegler: 1) Johann Peter Engert; 2) Johann Wendelin Glaser; 3) Johann Paul Köhler, Musiker; 4) Johann Peter Stemmler (Stemler), Bürgermeister; 5) Johann Daniel Andres, Stadtmusikus zu Michelstadt; 6) Ferdinand Carl Lang; 7) gräfliche Regierungskanzlei; 8) Johann Adam Reiffeisen; 9) Johann Georg Eberhardt; 10) Johann Georg Wolff; 11) Johann Andreas Schäzlein; 12) Friedrich Carl Anders
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1) bis 12) aufgedrückt, Lacksiegel
Besonderheiten: mit Verzierungen und Zeichnungen von Musikinstrumenten
Anders, Friedrich Carl; Musiker
Andres, Johann Daniel; Stadtmusikus zu Michelstadt
Eberhardt, Johann Georg; Musiker
Engert, Ferdinand Carl; Musiker
Engert, Johann Peter; Stadtmusikus in Wertheim
Glaser, Johann Wendelin; Kantor in Wertheim
Köhler, Johann Paul; Musiker
Lang, Ferdinand Carl
Reiffeisen, Johann Adam
Schäzlein, Johann Andreas; Musiker
Stemmler, Johann Peter; Bürgermeister
Wolff, Johann Georg; Musiker
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.