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Sektionssitzungen: Bildende Kunst, 1958-59
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Akademie der Künste (Ost) >> 03. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Bildende Kunst >> 03.1. Tagungen und Sitzungen >> 03.1.3. Sektionssitzungen
1958 - 1959
Enthält: Konzeptionen, Protokolle der Sitzungen am - 7.3.58: u.a. Diskussion über Aufnahme von Meisterschülern, Aufruf zur IV. Deutschen Kunstaustellung, Wilhelm-Pieck-Portrait des Malers Carl Mense, Vorbereitung einer Akademie-Delegation nach Vietnam, Ausbildungssituation an den Hochschulen, Vorbereitung von Akademie-Ausstellungen (Jahresausstellung, Grafik-Ausstellung in Moskau und Indien, Ausstellung Realistischer italienischer Kunst, Ausstellung zum 65. Geburtstag von Oskar Nerlinger, John-Heartfield-Ausstellung in Weimar) - 8.3.58: u.a. Diskussion über Maßnahmen gegen die atomare Aufrüstung in Westdeutschland, Vorbereitung von Akademie-Ausstellungen (Bildnis-Ausstellung, Jahresausstellung) - 9.5.58: u.a. Diskussion über Vorbereitung von Ausstellungen (s.o., Grafik-Ausstellungen in China, CSSR und England), Herausgabe einer Mappe zur Novemberevolution, Vorschläge für Wahl Korrespondierender Mitglieder (Karl Albiker, Magnus Zeller); Diskussion mit Mitgliedern der Sektion Dichtkunst und Sprachpflege über die Vorbereitung des V. Parteitages der SED; sinngemäße Wiedergabe der Beiträge von Otto Nagel, John Heartfield - 22.5.58: Diskussion über die Vorbereitung einer internen Akademie-Ausstellung, u.a. Mitteilung von Otto Nagel über ein Gespräch mit Walter Ulbricht und dessen Kritik an mangelnder Einflußnahme der Akademie an der Kunstentwicklung der DDR - 4.7.58: u.a. Diskussion über Meisterschüler-Überprüfungen und -Neuaufnahmen, Vorbereitung von Ausstellungen (s.o.), Nationalpreis-Vorschlag für Fritz Cremer; - 30.9.58: u.a. Diskussion über Neuaufnahmen von Meisterschülern, Ablösung des Sektionssekretärs (Max Schwimmer) und Neuwahl (Heinrich Drake), Vorbereitung von Publikationen ("Künstler der Gegenwart", Buchenwald), Berufung von Gustav Seitz an die Kunsthochschule in Hamburg - 31.10.58: Meisterschüler-Aufnahmen (Karl-Heinz Schamal, Wilfried Fitzenreiter, Wieland Förster, Siegfried Krepp, Dieter Goltzsche, Dieter Dreßler, Irmgard Hartmann-Kühn), u.a. Diskussion über Vorbereitung von Ausstellungen, autobiographische Aufzeichnungen von Oskar Nerlinger, Vorbereitung von Publikationen (Reihe "Künstler der Gegenwart", Käthe Kollwitz, November-Mappe), Mitgliedschaft von Gustav Seitz; beiliegend Exposé von Oskar Nerlinger "Arbeitstitel: Gedanken und Erinnerungen" (Abschrift) - 8.12.58: u.a. Diskussion über die Vorbereitung der Will-Lammert-Ausstellung und einer Ausstellung in Finnland, Kritik an Arbeit und Verhalten von Gerhard Pommeranz-Liedtke - 13.2.59: Bericht von Heinrich Drake über seine Reise nach Vietnam, u.a. Diskussion über Rückgabe von Grafiken der Preußischen Akademie der Künste durch die Sowjetunion, Ausstellungsplanung, Ausstellungen von Josef Hegenbarth in Westdeutschland und -Berlin, Vorschläge für Wahl neuer Mitglieder (Waldemar Grzimek, Bert Heller) - 6.3.59: u.a. Diskussion über die Vorbereitung des 10. Jahrestages der DDR und Publikationen, u.a. "Wesen und Veränderung der Form" von Lu Märten, Vorschläge für Wahl neuer Mitglieder (Bert Heller, Rudolf Bergander) - 20.3.59: Vorbereitung der Feierstunde anl. des Todes von Max Lingner, Diskussion u.a. über einen Artikel von Bert Heller im "Sonntag", Auswertung der Akademie-Ausstellung in Finnland - 10.4.59: u.a. Diskussion über die Vorbereitung der Ausstellung zum 10. Jahrestag der DDR, Stellungnahme gegen den geplanten Abriß des Stadtschlosses in Potsdam; - 25.5.59: u.a. Diskussion über die Vorbereitung der Ausstellung zum 10. Jahrestag der DDR, Vorbereitung des Werkverzeichnisses von Max Lingner, Ankauf von Kunstwerken, Vorschläge für Wahl neuer Mitglieder - 2.7.59: u.a. Diskussion über die Vorbereitung der Ausstellung zum 10. Jahrestag der DDR, Vorschläge für die Verleihung des Nationalpreises (Heinrich Ehmsen, Hans-Theo Richter), Vorschläge für die Wahl Korrespondierender Mitglieder (Peter Alma, Aaltonen); - 6.8.59: u.a. Diskussion zur Überprüfung der Meisterschüler (Karl-Heinz Schamal, Siegfried Krepp, Dieter Dreßler, Dieter Goltzsche, Armin Münch) - 7.8.59: Diskussion über die Vorbereitung der Bildnis-, Otto-Nagel- und Walter-Arnold-Ausstellung - 11.9.59: u.a. Diskussion über die Neuwahl des Akademiepräsidenten (Vorschlag Otto Nagel), Vorbereitung des 10. Jahrestages der DDR, Einweihung der Staatsoper in Kassel, "documenta II", Antrag auf Verleihung des Professoren-Titels an John Heartfield; - 6.11.59: u.a. Diskussion über die Vorbereitung von Publikationen und Ausstellungen, Auswertung von Ausstellungen ("Grafik und Plastik" in Finnland, "Mit unserem neuen Leben verbunden", "Bildnerisches Volksschaffen"), Verbindungen zum EAW Treptow, Kulturkonferenz der SED und des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands, Kritik an Walter Arnolds mangelnder Beteiligung an der Akademiearbeit und an der Figurengruppe zum Thälmann-Denkmal von Ruthild Hahne, Meisterschüler-Angelegenheiten, Ankäufe von Kunstwerken - 11.12.59: u.a. Diskussion über die Vorbereitung von Auslandsausstellungen, den Kongreß des Verbandes Bildender Künstler, die Zusammenarbeit mit der Westberliner Akademie der Künste
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.