Wiederaufnahmeverfahren, Zeugenaussagen
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08 NL 51, 23
08 NL 51 [S 1] 08 Nachlass Wilhelm Gräfer (Bürgermeister)
[S 1] 08 Nachlass Wilhelm Gräfer (Bürgermeister) >> 02. Gerichtsprozess
1965 - 1968
Enthält: Schriftverkehr zwischen Ernst Roloff und Rechtsanwalt Dr. Riedenklau, Dr. Riedenklau und Staatsanwaltschaften sowie Gerichten betr. Wiederaufnahmeverfahren von 1968; Aussagen von bzw. über Major Adjutant Hans Richter, Kaufmann Herbert Lüpke (Augenzeuge), Hauptmann Heinz Hoffmann, Marianne Koppehel (Verwaltungsangestellte der Standortkommendantur Sennelager, beim Einzug der Amerikaner zur Kampfgruppe Goerbig abgestellt), Oberst Curt Eichert-Wiersdorff, Standortarzt Dr. Gustav Klessmann, Oberstleutnant Ernst Pöhl (persönlicher Begleitoffizier des Generals Mattenklott), Major und Korpsadjutant Freiherr Ostmann von der Leye, Major und Kommandant des Stabsquartiers VI. Korps Josef Rath, Oberst Georg Freiherr von Issendorff, Generalmajor Paul Goerbig, Major Ehrenfried Niemann, Obertsleutnant Martin Gierga, Landwirt Wilhelm Speckmann, William M. Stokes Jr., Colonel Hugh R. O'Farrell, Frau Hunsel (Augenzeugin), Pfarrer Hans Echternacht, Luzie von Kerssenbrock, Käthe Becher (Witwe des Generalmajors Karl Becher), Friedrich Holle-Kleybrink (Sprengmeister), Meinrad Stanecker, Werner Gagelmann, Marie Schünemann geb. Köhsel (Augenzeuge in Bodenwerder), Adolf Ulit (Augenzeuge in Bodenwerder), Albert Fricke (Augenzeuge in Bodenwerder), Christian Kortekamp (an Exhumierung Gräfers beteiligt), Fritz Grotegut (hat Gräfers Leichnam nach Lemgo überführt), Sophie (Susi) Sommer (Begleiterin Goerbigs), Oberleutnant Koke, Oberleutnant Heinz Knake, Wilhelm Geitel (Augenzeuge in Bodenwerder), Rolf Hasper (Recherchierte im Fall Gräfer), Gertrud Fuchs (Augenzeugin), Fritz Dröge (Augenzeuge), Stabsintendant Emil Alscher, Maria Lentzen (Witwe des Stabsgefreiten Hubert Lentzen), Franz Reimer, Helmut Hammer (LKW-Fahrer); Antrag auf und Beschluss über Wiederaufnahmeverfahren 1968; Nachruf für Wilhelm Gräfer im Staatsanzeiger für das Land Lippe vom 04.10.1945; Bericht über die militärischen Vorkommnisse in Lemgo während der Feindbesetzung von M. Stanecker 1948; Tabellarische Übersicht des Zeitablaufs vom 04./ 05.04.1945; Nachforschungen zu Personen in Hehlen bei Bodenwerder von 1966; Artikel über Gräfer für die Allgemeine Lippische Biographie von Wilhelm Süvern von 1947; Auszug aus den Aufzeichnungen des Verwaltungsangestellten Karl Brandt über Kriegsereignisse in Bodenwerder; Sterbebucheintrag für Gräfer (Kopie und beglaubigte Abschrift); Auszüge aus militärischen Lageberichten in Lippe vom 02. bis 04.04.1945; Funksprüche vom 04. und 06.04.1945 betr. Gräfer; Schreiben des Kampfkommandanten von Lemgo betr. Aufrechterhaltung des Ortsstützpunktes Lemgo vom 31.03.1945
5 cm
Archivale
Verweis: Passfoto M. Stanecker digital vorhanden unter Laufwerk F:\Amt\47\Digitalisate\08 Nachlässe Personen Vereine Firmen\NL 51 Roloff\NL 51 - 23
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ