Die Wepelinge Alf von Willmenrod, Wilhelm von Hadamar, Rorich Bücher von Laurenburg, Godebracht von Irmtraut und Andres von Dernbach bekennen, daß sie mit der Gräfin Alheid von Nassau und ihren Söhnen den Jungherren Johann, Heinrich und Otto wegen ihres (?) Verhaltens bei dem 'Unglücke' nach dem Tode des Grafen Otto, des Mannes der Alheid, ausgesöhnt sind, daß jeder von ihnen zum Zeichen ihrer Ergebenheit von der Gräfin und ihren Söhnen eine Jahrrente von 4 Mark Herborner Währung aus eigenem Gut als Mannlehen empfangen solle: und zwar Alf von Wallmerod von Grundstücken und einem Hof zu Sengenscheit (ob Saynscheid?), Wilhelm von Hadamar von seinem Gut zu Elz und Offheim, Rorich Bucher von dem Hof zu Schuen, Godebracht von Irmtraut von den Höfen zu Gerstenberg, Andres von Dernbach von seinem ganzen Besitztum.
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Die Wepelinge Alf von Willmenrod, Wilhelm von Hadamar, Rorich Bücher von Laurenburg, Godebracht von Irmtraut und Andres von Dernbach bekennen, daß sie mit der Gräfin Alheid von Nassau und ihren Söhnen den Jungherren Johann, Heinrich und Otto wegen ihres (?) Verhaltens bei dem 'Unglücke' nach dem Tode des Grafen Otto, des Mannes der Alheid, ausgesöhnt sind, daß jeder von ihnen zum Zeichen ihrer Ergebenheit von der Gräfin und ihren Söhnen eine Jahrrente von 4 Mark Herborner Währung aus eigenem Gut als Mannlehen empfangen solle: und zwar Alf von Wallmerod von Grundstücken und einem Hof zu Sengenscheit (ob Saynscheid?), Wilhelm von Hadamar von seinem Gut zu Elz und Offheim, Rorich Bucher von dem Hof zu Schuen, Godebracht von Irmtraut von den Höfen zu Gerstenberg, Andres von Dernbach von seinem ganzen Besitztum.
170 I, U 463
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 14. Jahrhundert >> 1351-1375 >> 1354
1354 Mai 31
Ausfertigung, Pergament, die Siegel der 5 Aussteller verletzt
Urkunde
slechte helfere = einfache Hefer, nicht Urheber
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:07 MESZ