Ein ganzer halber Teil am Schloss Neuenstein [Burg auf der Gemarkung Saasen, Gem. Neuenstein, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit einem Burglehen zu Wall...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 14, 11191
A I u, von Schachten sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Schachten, Nr. 11
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Mehrere Familien >> Personenbetreffe G-J >> Hund und Schachten, von
1549 August 19
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ein ganzer halber Teil am Schloss Neuenstein [Burg auf der Gemarkung Saasen, Gem. Neuenstein, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit einem Burglehen zu Wallenstein [Burg auf der Gemarkung Wallenstein, Gem. Knüllwald, Schwalm-Eder-Kr.] mit allem Zubehör. Das Lehen hatte der verstorbene Vetter der 1530 Belehnten, Konrad von Wallenstein, zum Teil von seinen Eltern geerbt und zum Teil von Philipp von Eberstein und dessen Ehefrau Elisabeth, geborener von Wallenstein, gekauft. Das Lehen fiel 1530 an die nächsten Blutsverwandten des verstorbenen Konrad von Wallenstein. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wilhelm von Schachten, Bernhard Hund
Vermerke (Urkunde): Siegler: Wilhelm von Schachten, Bernhard Hund
Belehnte/r: Wilhelm von Schachten, Hofmarschall zu Hessen, und seine Brüder Heinrich und Dietrich, Otto Hund und seine Brüder Bernhard und Georg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Urkunden (Tektonik)
- Hessen (Tektonik)
- Landgräfliches Archiv (Hessen-Kassel) (Tektonik)
- Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] (Bestand)
- Aktivlehen (Gliederung)
- Mehrere Familien (Gliederung)
- Personenbetreffe G-J (Gliederung)
- Hund und Schachten, von (Gliederung)