Testament des Eheleute Johann Michael und Anna Magdalena König
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E 15 Nr. 392
E 15 Familienarchiv König von Königsthal
Familienarchiv König von Königsthal
1707 - 1717
Enthält:
Ausfertigung eines Testaments von:
1707 September 7, Nürnberg: gegenseitiges Testament des Bürgerschreibers Johann Michael König und seiner Ehefrau Anna Magdalena.
Darin u.a.: Legate zugunsten der folgenden Institutionen:
Neues Spital zum Heiligen Geist: 2 Gulden.
Findel: 2 Gulden.
Stadtalmosamt: 2 Gulden.
Die vier Siechköbel St. Jobst, St. Peter, St. Leonhard und St. Johannis: Zusammen 4 Gulden.
Regelungen für den jüngsten Sohn Philipp Balthasar König. Sollte dieser im Fall des Todes eines der beiden Testierenden noch unverheiratet sein, so erhält er insgesamt 500 Gulden aus dem gemeinsamen Vermögen der Eltern, darunter 200 Gulden zur Ausrichtung der Hochzeit und 300 Gulden Heiratsgut. Sein Bett und den Kalter erhält er zum Voraus, wie dies bei seinen beiden verheirateten Geschwistern auch der Fall war.
Ältester Sohn ist Jobst Lazarus, Notar der Universität Altdorf. Tochter Margaretha Magdalena Frizin (= Fritz). Keine gegenseitige Aufrechnung der verschiedenen, bisherigen Aufwendungen für die Kinder.
Im Fall des Ablebens eines der beiden Testierenden erhält der überlebende Teil nicht nur die ihm rechtlich zustehende Hälfte des ehelichen Vermögens, sondern noch zusätzlich einen Kindsteil von der Hälfte des Vermögens des/der Verstorbenen.
Der überlebende Ehegatte verwaltet auch die Erbteile der Kinder und etwaigen Enkel.
Als Testamentsexekutoren werden bestimmt: Die Herren Vettern und vertrauten Freunde Erhard Jacob, Handelsmann, und Christian Friedrich Buck, Barbier, Bruch- und Wundarzt, wofür ihnen jeweils 6 Reichstaler zugedacht werden.
Die beiden Exekutoren fungieren auch als Zeugen für das Testament.
1717 April 6: Ausfertigung dieses Testaments mit dem anhängenden Sekretsiegel der Stadt Nürnberg (fehlt).
Dabei:
1717 April 26 bis 28: Vier Quittungen der o.e. Institutionen über den Erhalt der Legate aus vorstehendem Testament nach dem Tode der Anna Magdalena König.
Ausfertigung eines Testaments von:
1707 September 7, Nürnberg: gegenseitiges Testament des Bürgerschreibers Johann Michael König und seiner Ehefrau Anna Magdalena.
Darin u.a.: Legate zugunsten der folgenden Institutionen:
Neues Spital zum Heiligen Geist: 2 Gulden.
Findel: 2 Gulden.
Stadtalmosamt: 2 Gulden.
Die vier Siechköbel St. Jobst, St. Peter, St. Leonhard und St. Johannis: Zusammen 4 Gulden.
Regelungen für den jüngsten Sohn Philipp Balthasar König. Sollte dieser im Fall des Todes eines der beiden Testierenden noch unverheiratet sein, so erhält er insgesamt 500 Gulden aus dem gemeinsamen Vermögen der Eltern, darunter 200 Gulden zur Ausrichtung der Hochzeit und 300 Gulden Heiratsgut. Sein Bett und den Kalter erhält er zum Voraus, wie dies bei seinen beiden verheirateten Geschwistern auch der Fall war.
Ältester Sohn ist Jobst Lazarus, Notar der Universität Altdorf. Tochter Margaretha Magdalena Frizin (= Fritz). Keine gegenseitige Aufrechnung der verschiedenen, bisherigen Aufwendungen für die Kinder.
Im Fall des Ablebens eines der beiden Testierenden erhält der überlebende Teil nicht nur die ihm rechtlich zustehende Hälfte des ehelichen Vermögens, sondern noch zusätzlich einen Kindsteil von der Hälfte des Vermögens des/der Verstorbenen.
Der überlebende Ehegatte verwaltet auch die Erbteile der Kinder und etwaigen Enkel.
Als Testamentsexekutoren werden bestimmt: Die Herren Vettern und vertrauten Freunde Erhard Jacob, Handelsmann, und Christian Friedrich Buck, Barbier, Bruch- und Wundarzt, wofür ihnen jeweils 6 Reichstaler zugedacht werden.
Die beiden Exekutoren fungieren auch als Zeugen für das Testament.
1717 April 6: Ausfertigung dieses Testaments mit dem anhängenden Sekretsiegel der Stadt Nürnberg (fehlt).
Dabei:
1717 April 26 bis 28: Vier Quittungen der o.e. Institutionen über den Erhalt der Legate aus vorstehendem Testament nach dem Tode der Anna Magdalena König.
Umfang/Beschreibung: Pergamenturkunde, Siegel abgefallen, dabei 4 Quittungen
Archivale
Indexbegriff Person: Buck, Christian Friedrich
Indexbegriff Person: Fritz, Margaretha Magdalena geb König
Indexbegriff Person: Jacob, Erhard
Indexbegriff Person: König, Anna Magdalena geb Bayer
Indexbegriff Person: König, Jobst Lazarus
Indexbegriff Person: König, Johann Michael
Indexbegriff Person: König, Philipp Balthasar
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Johann Michael König (+1720)
Indexbegriff Person: Fritz, Margaretha Magdalena geb König
Indexbegriff Person: Jacob, Erhard
Indexbegriff Person: König, Anna Magdalena geb Bayer
Indexbegriff Person: König, Jobst Lazarus
Indexbegriff Person: König, Johann Michael
Indexbegriff Person: König, Philipp Balthasar
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Johann Michael König (+1720)
Altdorf
Testament, Gegenseitiges
Bürgerschreiber
Legat
Spital, Neues
Heilig-Geist-Spital
Findel
Stadtalmosamt
Siechkobel St. Jobst
Siechkobel St. Johannis
Siechkobel St. Leonhard
Siechkobel St. Peter
Hochzeit
Heiratsgut
Bett
Kalter (Behältnis)
Voraus
Aufrechnung ausgeschlossen
Aufwendungen
Notar
Universität
Kindsteil
Erbteil
Vermögen
Testamentsexekutor
Handelsmann
Barbier
Bruch- und Wundarzt
Brucharzt
Wundarzt
Reichstaler
Zeugen
Sekretsiegel
Quittung
Zahlung
Todesfall
Ausfertigung
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.06.2025, 1:02 PM CEST