Abzugs- oder Abschoßgelder (Besteuerung der außer Landes gehenden Erbschaften)
Vollständigen Titel anzeigen
KDK Minden I, 37
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 2. Politica >> 2.9. Verträge über die Abzugs- oder Abschoßgelder
(1727) 1733 - 1805
Enthaeltvermerke: Enthält: Zuständigkeit der Regierung in Streitfällen Immunität des kurkölnisch-hildesheimischen Hofkammerrats Hermanni, 1734 Regelung in der Grafschaft Ravensberg durch die Constitution von 1684 Befreiung der nach Holland gehenden Erbschaften, 1727 Abzug des Dr. und Bürgermeisters Schröder aus Bielefeld nach Wernigerode, 1735 Befreiung der noch im Kriegsdienst stehenden Unteroffiziere und Soldaten, 1735 Prozess der Witwe des Rentmeisters Ernst zu Tatenhausen, 1739 gegenseitige Aufhebung zwischen der Grafschaft Ravensberg und dem Hochstift Paderborn im Zusammenhang mit der Kanonisse von Westphalen zu Schildesche, 1739 desgl. mit dem Hochstift Münster im Zusammenhang mit der Kanonisse von Westphalen zu Schildesche, 1717 desgl. mit der Grafschaft Rietberg (Harsewinckelsche Abschoß-Sache) im Zusammenhang mit der Kanonisse von Westphalen zu Schildesche, 1739 Erbschaft der Landdrostin von dem Busch zu Bielefeld, 1740 Abzugsgelder von den aus dem Lingenschen ins Münstersche gehenden Erbschaften, 1742 Abzugsrecht von der Erbschaft der Äbtissin von Haaren zu Minden (kurkölnischer Geheimer Rat von Haren zu Hopen), 1752 Vereinbarung zwischen der Stadt Minden und der Stadt Rietberg, 1769 Vereinbarung zwischen den preußischen Provinzen und den markgräflichen ansbachschen Landen, 1775 Abzugsfreiheit von einer preußischen Provinz in die andere, 1777 Vereinbarung zwischen Preußen und dem Stift Quedlinburg, 1780 Befreiung der Marie Agnes Meybrinck aus der Bauerschaft Hollen im Amt Brackwede von den Abzugsgeldern bei ihrer Verheiratung in die Herrschaft Rheda, 1781 Vereinbarung über die Abschoßfreiheit des Adels mit Sachsen-Gotha und Sachsen-Altenburg, 1782 Bericht über den Abschoß seitens der Städte Herford und Lübbecke, 1787 Declaration wegen der verschiedenen Patrimonialgerichtsobrigkeiten und Magistrate in den königlichen Landen, besonders in der Kur- und Neumark zukommenden Abschoß- und Abzugsrecht (Druck), 1787 Abschoßfreiheit nach der Eingliederung von Ansbach und Bayreuth in Preußen, 1792 "Verordnung, daß kein Dominium befugt sein soll, von dem der königl. Invaliden-Kasse gerichtlich zugesprochenem Vermögen eines desertierten Soldaten oder Cantonisten den sonst üblichen Abzug . . . zu nehmen", 1805
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:14 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
- 2. Politica (Gliederung)
- 2.9. Verträge über die Abzugs- oder Abschoßgelder (Gliederung)