Abschriften zu Klöstern, Adelsgeschlechtern und Reichsstädten (v.a. Esslingen) für die Zeit 1441 - 1477
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 17 Bü 11
cod. hist. fol. 739 q/I
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 17 Sammlung Pfaff
Sammlung Pfaff >> 2. Diplomatarium
(1441-1477) 15.-19. Jahrhundert
Enthält v.a.:
chronologisch geordnete Urkunden über Verkäufe und Stiftungen von Dörfern, Gütern, Lehen, Zehnten, Zöllen und sonstigen Rechten, Ablösung von Zinsen und Gülten, Belehnungen, Bestätigung von Privilegien und Freiheiten, Einigungen, Vergleiche, Schlichtungen und Urteilsbriefe und Inkorporationen, unter Beteiligung u.a. von Kaiser Friedrich III., der Grafen von Württemberg und Helfenstein sowie der Erzherzogin Mechthild von der Pfalz, der Städte Esslingen, Ulm und Cannstatt, der Klöster Ellwangen, Blaubeuren, Reichenau, Königsbronn, Wengen in Ulm, Bebenhausen, Salem, Sirnau, Kirchbach und verschiedener Klöster und des Spitals in Esslingen, des Stifts Denkendorf und der Herren von Hornberg, Hertneck, Baustetten, Geroldseck, Rechberg, Neuhausen, Hohenstein, Frauenberg, Degenfeld, Blankenstein und Kaltental
Enthält u.a.:
Verträge zwischen Württemberg und Esslingen; Heiratsabrede zwischen Herzog Albrecht von Österreich und Pfalzgräfin Mechthild; Verkauf der Mühle zu Esslingen 1448; Vertrag zwischen Württemberg und Albrecht Thumb von Neuburg wegen des Baus einer Neckarbrücke bei Köngen 1452; Fischen und Flößen auf dem Neckar; Beschwerden Württembergs gegen Baden 1457; Erlaubnis von Papst Sixtus IV. für Graf Ulrich von Württemberg, in Stuttgart ein Dominikanerkloster zu bauen, 1473; Verkündigungen des auf dem Reichstag von Regensburg 1474 geschlossenen Friedens.
Darin:
1459 November 20 (Di v. Katharina)
Das Hofgericht Rottweil (Graf Johann von Sulz) entscheidet in der Sache Hans Herter von Hertneck gegen Agathe von Baldeck, Witwe des Walters von Urbach, wegen 2000 fl. Heiratsgut und Morgengabe.
Ausf. Perg., 1 anh. S. abgeg.
1459 Dez. 11 (Zinstag n. St. Nikolaus)
Das Hofgericht Rottweil (Graf Johann von Sulz) entscheidet in der Sache Agathe von Baldeck gegen Hans Herter von Hertneck, wegen der 2000 fl. Morgengabe und Heiratsgut, ob diese in das Lehen Plüderhausen gehören.
Ausf. Perg. 1 anh. S. abgeg.
1468 Jan. 18 (mentag vor fabian et sebastian)
Eberhard von Württemberg erlaubt Hans Späth und seiner Ehefrau Margarethe von Neipperg, 3400 fl. Morgengabe auf Schloss und Dorf Ehestetten zu widerlegen.
Ausf. Perg. 1 anh. S. abgeg.
1472 Mai 19
Die Grafen Ulrich und Eberhard von Württemberg verkaufen an Barbara von Emershofen und ihrem Mann Hans von Kaltental ein Leibgeding.
Ausf. Perg. 8 anh. S. abgeg.
1477 Apr. 10 (Do. n. Ostern)
Ulrich von Württemberg und die Stadt Esslingen einigen die armen Leute von Aichschieß, Krummhardt und Esslingen wegen der Waldnutzung
Ausf. Perg. ohne Beglaubigung
Drucke:
Ausschreiben des Otto von Sonnenberg, Bischof von Konstanz gegen Dr. Ludwig von Freiberg, Kirchherr zu Ehingen v. 13. April 1475
Ottmar F.H. Schönhuth (Hg.), Gutenbergs-Archiv, Nr. 2 (1840): Kaiser Friedrich III. belehnt die Grafen Alwig und Rudolf von Sulz mit der Landgrafschaft Kleggau (Klettgau), 1473 Juli 28.
chronologisch geordnete Urkunden über Verkäufe und Stiftungen von Dörfern, Gütern, Lehen, Zehnten, Zöllen und sonstigen Rechten, Ablösung von Zinsen und Gülten, Belehnungen, Bestätigung von Privilegien und Freiheiten, Einigungen, Vergleiche, Schlichtungen und Urteilsbriefe und Inkorporationen, unter Beteiligung u.a. von Kaiser Friedrich III., der Grafen von Württemberg und Helfenstein sowie der Erzherzogin Mechthild von der Pfalz, der Städte Esslingen, Ulm und Cannstatt, der Klöster Ellwangen, Blaubeuren, Reichenau, Königsbronn, Wengen in Ulm, Bebenhausen, Salem, Sirnau, Kirchbach und verschiedener Klöster und des Spitals in Esslingen, des Stifts Denkendorf und der Herren von Hornberg, Hertneck, Baustetten, Geroldseck, Rechberg, Neuhausen, Hohenstein, Frauenberg, Degenfeld, Blankenstein und Kaltental
Enthält u.a.:
Verträge zwischen Württemberg und Esslingen; Heiratsabrede zwischen Herzog Albrecht von Österreich und Pfalzgräfin Mechthild; Verkauf der Mühle zu Esslingen 1448; Vertrag zwischen Württemberg und Albrecht Thumb von Neuburg wegen des Baus einer Neckarbrücke bei Köngen 1452; Fischen und Flößen auf dem Neckar; Beschwerden Württembergs gegen Baden 1457; Erlaubnis von Papst Sixtus IV. für Graf Ulrich von Württemberg, in Stuttgart ein Dominikanerkloster zu bauen, 1473; Verkündigungen des auf dem Reichstag von Regensburg 1474 geschlossenen Friedens.
Darin:
1459 November 20 (Di v. Katharina)
Das Hofgericht Rottweil (Graf Johann von Sulz) entscheidet in der Sache Hans Herter von Hertneck gegen Agathe von Baldeck, Witwe des Walters von Urbach, wegen 2000 fl. Heiratsgut und Morgengabe.
Ausf. Perg., 1 anh. S. abgeg.
1459 Dez. 11 (Zinstag n. St. Nikolaus)
Das Hofgericht Rottweil (Graf Johann von Sulz) entscheidet in der Sache Agathe von Baldeck gegen Hans Herter von Hertneck, wegen der 2000 fl. Morgengabe und Heiratsgut, ob diese in das Lehen Plüderhausen gehören.
Ausf. Perg. 1 anh. S. abgeg.
1468 Jan. 18 (mentag vor fabian et sebastian)
Eberhard von Württemberg erlaubt Hans Späth und seiner Ehefrau Margarethe von Neipperg, 3400 fl. Morgengabe auf Schloss und Dorf Ehestetten zu widerlegen.
Ausf. Perg. 1 anh. S. abgeg.
1472 Mai 19
Die Grafen Ulrich und Eberhard von Württemberg verkaufen an Barbara von Emershofen und ihrem Mann Hans von Kaltental ein Leibgeding.
Ausf. Perg. 8 anh. S. abgeg.
1477 Apr. 10 (Do. n. Ostern)
Ulrich von Württemberg und die Stadt Esslingen einigen die armen Leute von Aichschieß, Krummhardt und Esslingen wegen der Waldnutzung
Ausf. Perg. ohne Beglaubigung
Drucke:
Ausschreiben des Otto von Sonnenberg, Bischof von Konstanz gegen Dr. Ludwig von Freiberg, Kirchherr zu Ehingen v. 13. April 1475
Ottmar F.H. Schönhuth (Hg.), Gutenbergs-Archiv, Nr. 2 (1840): Kaiser Friedrich III. belehnt die Grafen Alwig und Rudolf von Sulz mit der Landgrafschaft Kleggau (Klettgau), 1473 Juli 28.
8 cm
Archivale
Schaden: unsachgemäße Restaurierung, Feuchtigkeitsschäden
Baden, Markgrafen von
Baldeck, Agathe von
Baustetten; Herren von
Emershofen, Barbara von
Freiberg, Ludwig von, Dr., Kirchherr zu Ehingen
Herter von Hertneck, Hans
Herter von Hertneck, Herren
Hohenstein, Herren von
Hornberg, von; Familie
Kaltental, Hans von
Neipperg, Margarethe von
Neuhausen, von; Familie
Späth, Hans
Thumb von Neuburg, Albrecht
Urbach, Walter von
Aichschieß : Aichwald ES
Bad Cannstatt : Stuttgart S
Bebenhausen : Tübingen TÜ; Kloster
Blaubeuren UL; Kloster
Denkendorf ES; Stift
Ehestetten : Hayingen RT
Ellwangen (Jagst) AA; Kloster
Esslingen am Neckar ES
Esslingen am Neckar ES; Mühle
Esslingen am Neckar ES; Spital
Kirchbach = Kirbachhof : Sachsenheim LB; Kloster
Klettgau; Landgrafschaft
Köngen ES; Neckarbrücke
Königsbronn HDH; Kloster
Krummhardt : Aichschieß, Aichwald ES
Neckar
Plüderhausen WN
Reichenau KN; Kloster
Rottweil RW; Hofgericht
Salem FN; Kloster
Sirnau : Esslingen am Neckar ES; Kloster
Stuttgart S; Dominikanerkloster
Ulm UL; Herrschaft
Ulm UL; Kollegiatstift St. Michael zu den Wengen
Flößerei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ