Heinrich Zille 43 Briefe/Postkarten von Heinrich Zille an Otto Nagel
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Nagel-Otto 255
Nagel-Otto Otto-Nagel-Archiv
Otto-Nagel-Archiv >> 2. Korrespondenz >> 2.1. Korrespondenz mit Privatpersonen
5. Januar 1928 - 30. Dezember 1928
Enthält: - Brief vom 5. Januar 1928: soll sich das Abdruck-Honorar geben lassen und davon der Mutter etwas abgeben; spätere Beiträge müssen mit dem Verleger besprochen werden; wegen ewiger Bettruhe noch nicht sicher, ob er etwas für die Rote Fahne arbeiten kann; Ausstellung im Märkischen Museum hat viel Kraft gekostet; will am Abend Nagels Artikel (Ballbilder) lesen - Brieffragment ohne Datum: Nachfrage ob Nagel 100 Mark von der Zeitung eingezogen hat; weitere Abdrucke werden untersagt, da es sonst Zerwürfnisse mit seinen Verlegern gibt - Postkarte vom 30. Januar 1928: Absprache zu Nachdrucken; hat Willi Münzenberg geschrieben, dass er Nachdrucke durch Gesetz verfolgt; schlechter Gesundheitszustand - Postkarte vom 21. März 1928: Zeichnung "Hunde-Frühling" liegt zur Abholung bereit und soll nach Gebrauch bald zurückgegeben werden - Brief vom 10. April 1928: anbei Eulenspiegel aus 1919, Blatt bitte zurück; Nagel soll darauf achten, dass die Zeichnung nicht beschnitten wird; Hinweis, dass der Eulenspiegel auch Blatt von Käthe Kollwitz verstümmelt hat; Nagel soll hier als Kunstrat einschreiten - Postkarte vom 15. April 1928: meldet sich, wenn Zeichnungen abgeholt werden können - Brief vom 20. April 1928: organisatorische Absprachen zur Übergabe von Zeichnungen; Nachfrage wie es Nagel und seiner Familie und dem Eulenspiegel geht - Brief vom 22. April 1928: Absprache zur Übergabe von Zeichnung; hat Gicht in den Füßen - Brief vom 30. April 1928: Dank für Eulenspiegel Nummer 2; Absprache zur Verwendung von Zeichnung; hat Gicht und nimmt Salz dagegen ein - Brief vom 3. Mai 1928: Gruß an Nagels liebe, kleine Frau Wally; hat ein Buch (zum Behalten) und eine Postkarte: Herzlicher Gruß von unserer Hochzeitsreise für die beiden; geschäftliche Absprachen - Brief vom 4. Mai 1928: organisatorische Absprachen; Walli soll Blätter abholen; hat Gicht in den Füßen - Brief vom 12. Mai 1928: organisatorische Absprachen; schlechter Gesundheitszustand; liegt bis 1 und 2 Uhr im Bett - Brief vom 24. Mai 1928: Dank für Heft [Eulenspiegel] 3 und das Geld; für Frau Walli Zeichnung "Dukatenmann"; organisatorische Absprachen - Brief vom 11. Juni 1928: wenn Brief verspätet ankommt, weil alle krank sind; Absprache zur Verwendung von Zeichnungen, mit der Bitte um baldige Rückgabe - Postkarte vom 13. Juni 1928 an Walli Nagel: Glückwunsch zum Geburtstag - Brief vom 21. Juni 1928: Bitte um Rückgabe der Zeichnung "Der Prinz" vom Eulenspiegel Nummer 3; Zeichnung in AIZ Nr. 25 wurde nicht wie besprochen verwendet - Postkarte vom 24. Juni 1928: Absprache zum Abdruck von Zeichnungen; schlechter Gesundheitszustand - Postkarte vom 30. Juni 1928 (Poststempel): Frage, ob am Kirchturm der Marien Kirche noch das Gerüst steht - Postkarte vom 9. Juli 1928: Absprache zum Abdruck von Zeichnungen; fühlt sich schwach - Postkarte vom 13. Juli 1928: Wünsche für eine gute Reise an den Rhein; Absprache zum Abdruck von Zeichnungen - Brief vom 30. Juli 1928: Absprache zum Abdruck von Zeichnungen und Bitte um Rückgabe; fühlt sich matt - Postkarte vom 6. August 1928: Absprache zum Abdruck von Zeichnungen in "Rummelnummer"; was nicht gebraucht wird, bitte zurück - Postkarte vom 10. August 1928 an Redaktion Eulenspiegel: Absprache zum Abdruck von Zeichnungen und den Kosten - Brief vom 14. August 1928: Absprache zu Veröffentlichungen - Postkarte vom 17. August 1928 (Poststempel): Absprache zum Abdruck von Zeichnungen - Brief vom 27. August 1928: Absprache zum Abdruck von Zeichnungen - Postkarte vom 31. August 1928: organisatorische Absprachen - Brief vom 6. September 1928: Übergabe von 2 Blättern mit der Bitte um Rückgabe; Grüße an Großmutter, Wally und Lotte - Postkarte vom 13. September 1928: Dank für Rückgabe von 2 Blättern; bitte auch weitere Blätter zurückzugeben; Grüße an die Familie - Brief vom 19. September 1928: Bericht über Gesundheitszustand - Brief vom 27. September 1928: Absprache zum Abdruck von Zeichnungen - Brief vom 1. Oktober 1928: organisatorische Absprachen; Bitte um neuen Eulenspiegel; schlechter Gesundheitszustand; Frage nach Zille-Fest - Brief vom 11. Oktober 1928: organisatorische Absprachen; Wally soll Zeichnungen abholen - Brief vom 13. Oktober 1928: organisatorische Absprachen; Auswahl von Zeichnungen und Texten; fühlt sich sehr müde - Brief vom 15. Oktober 1928: sucht Zeichnungen raus, die noch nicht veröffentlicht sind; Terminabsprache Postkarte vom 26. Oktober 1928: hat wenig schaffen können, weil er sich matt fühlt; Absprachen zum Eulenspiegel Nummer 8 - Brief vom 28. Oktober 1928: organisatorische Absprachen; fühlt sich sehr schwach und hat den ganzen Tag gelegen - Brief vom 10. November 1928: "Es ist sehr schlecht mit mir geworden..."; großer Scherz; organisatorische Absprachen - Brief vom 17. November 1928: Genesungswünsche für Wally; Terminabsprache für einen Besuch - Brief vom 24. November 1928: Absprache zum Abdruck der Zeichnung "Die Zeugin"; AIZ bekommen mit der Frage um Abdruckvergütung; ist am Texte schreiben - Brief vom 8. Dezember 1928: Absprache zum Abdruck von Zeichnungen - Brief ohne Datum: organisatorische Absprache zum Abdruck von Text und Übergabe von Zeichnungen - Postkarte vom 30. Dezember 1928: Buch und Brief erhalten; will in einigen Tagen "Besprachung" und "Vorwort" zurücksenden; "Es will gar nichts mehr werden. Die wenigen hellen Stunden bringen nichts mehr zusammen"; gute Wünsche für 1929
Nachlass Otto und Walli Nagel
46 Blatt, 3 Umschläge, Handschrift
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:04 MEZ