Gips- (Gibs)-Gruben und Mühlen (Müllen) betreffend
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Loculus XIII, Paket D Nr. 1-13
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 6. Regalia Minora >> 6.2. Das Recht des Metall-Erzes und anderer Mineralien
1655-1791
Enthaeltvermerke: enth.: 1) Handschreiben Ihro Fürstlichen Gnaden Diderichs Adolph, worin er unter anderem dem Rentmeister Walther Heising die Verfertigung der Gips-Mühlen anrecommendiert, und also einzurichten befiehlt, daß sie hernächst zum Ölschlagen gebraucht werden können, 4. März 1655; 2) desselben abermaliges Handschreiben, worin er zu vernehmen verlangt, wie die Arbeit mit den Gips-Mühlen vor sich gehe, 23. März 1655; 3) Land-Rentmeister Aeneas Steinhausen meldet, daß Ihro Hochfürstlichen Gnaden die Aufrichtung der Gips-Mühlen gerne gehört, 10. Mai 1655; 4) derselbe meldet, daß behufs der Dom-Kirchen (Thums-Kirchen) zu Paderborn ein Fuder wohlgebrannten Gips gefahren worden [sei], auch der Gips-Müller mitkommen und ein Stück ungebrannten Gips zur Probe mitgebracht werden solle; 5) derselbe schreibt, daß dem Gips-Müller der Stein zugefahren werden möge, auch aller wirklich gebrannter Gips herüber geschickt werde, 10. Dez. 1655; 6) Rescriptum, vermög welchen zur Hochfürstlichen Kanzlei vier Fuder Gips angefahren werden solle, 2. Dez. 1658; 7) Schreiben und Bericht, was eine Öl-Mühle, bei oder in der Gips-Mühle zu bauen, kosten würde, 14. Febr. 1659; 7 1/2) Rescriptum Camerae wegen [der] dem Hause Hinnenburg überzulassenden 4 Fuder Gips, 9. Juli 1756; 8) Rentmeister Weber gönnt dem Hause Hinnenburg nicht das von der Hochfürstlichen Hof-Kammer concedierte Gips, berichtet also dahin, daß die Gips-Ader auf dem gemeinen Grund bald ausgehen dürfe, 4. Sept. 1756; 9) Rescriptum Camerae der Hindenburg wissen zu lassen, daß ein Mehreres an Gips für jetzo nicht mehr verabfolget werden könne, auch zu berichten wieviel Fuder nach der Hindenburg geholt, auch wie hoch ein Fuder Gips ausgebracht werden könne, 5. Sept. 1756; 10) der Rentmeister Weber berichtet hierauf nicht adaequat, und gesteht nun, daß noch nicht einstens visitiert [sei], ob etwa - oder wie weit - die Gips-Ader laufe, 6. Sept. 1756; 11) Rescriptum Camerae, daß der vom Herrn Dom-Kapitularen von Boselager anverlangter Gips verabfolget werden könne, 14. April 1772; 12) betrifft Gipshandel, 8. Febr. 1791; 13) desgleichen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:26 MEZ
Hierarchie
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- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
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- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
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- 6. Regalia Minora (Gliederung)
- 6.2. Das Recht des Metall-Erzes und anderer Mineralien (Gliederung)