Vermögensverwaltung(Sammelband)
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C-Speck Lam, Akte Nr. 78
C-Speck Lam Speckpfründe Lamberti
Speckpfründe Lamberti >> 2. Akten >> 2.4 Liegenschaftverwaltung
1611, 1614, 1617, 1618, 1619, 1626, 1633, 1638
Darin: zu 1617 Mai 31 RV: Discussion Schweder Arnoldts u. Henr. Hense zu 1618 März 31: RV: Reversal wegen der Speckpfründe zu 1633 April 15, dazu: 1638 April 17 Speckpröven Lamberti kaufen von den Armen der Antonius Kapelle deren Anteil an der vorgen. Rente ab. Provisoren dieser Armen sind: Baltazar Brüninch u. Henrich v. Detten, ihr Amtmann ist Jorgen Bruns Eigenh. Unterschrift
Enthält: Sammelband enthält u.a: 1611 Feb. 12 Vor Bürgermeister und Rat in Münster treten Jost Meyeringk, s. Frau Hilla Hogeherte und ihr ältester Sohn Johan M. (23 Jahre) dem Bernhard Scholbroick u. Lic. Diederich Renckhoff als Provisoren der Speckpfründe L. eine Rentforderung an den +Rötger von Mark ab. Die Rente haben sie (1596 April 1) von Hieronymus Hoheherte, Schwiegervater des Jost M. erhalten. Sie ist verschrieben i.J. 1545 von Aleff von der Mark unter Bürgschaft des Johan von Asbeck und des Balthazar von Münster. Bislang wurde die Rente von Dieterich Torck zu Asbeck bezahlt. (Konzept) 1614 September 26 Vor Bürgermeister Johan Herding und dem Rat in Münster treten Goddert Boland u. Herm. Heerde als Prvisoren der Speckpfründe Lamberti dem älteren Bürgermeister Bernhard Droste zu Hülshof ihre Rechte aus der Rentverschreibung des +Kleihorst von Merfeld u. s. Frau Margarete von dem Berge ab. Sie sind gerichtlich gegen Johan von Merfeldt vorgegangen und haben im Jahre 1604 die Immission in das Erbe Osterhoff im Kspl. Nienberge erhalten. Droste verpflichtet sich, die Rente zu zahlen. (Ausfertigung (Unterschrift d. Stadtsekretärs Henr. Holland u. Stadtsekretsiegel) u. revidiertes Konzept. 1617 Mai 31 Godfried zur Mollen (zur Mühlen) zum Westhaus u. s. Frau Anna von Lennep verkaufen den Ratsherren Dr. Heinrich Frei-Vendt und Jacob Stove als Provisoren der Speckpfr. Lamb. eine Rente (200 RT zu 12 RT Jahreszinsen) aus ihrem Gute Westhaus in Westkirchen u. Bauerschaft Bottendorf. Bürgen: Schweder Arn(ol)dtz, Kaufmann, u. s. Frau Alheit von Willsen, am Prinzipalmarkt. Zeuge: Adam Witholt u. Cornelius Janssen Notar: Henr. Hollandt Stadsekretär R.V: Disscussion Schweder Arnoldts u. Henr. Hense 1618 März 31 Schreiben des Feigrafen Johan Kerckering an den Rat der Stadt, den Eheleuten Christoff Ackenschock Freder Ripperde u. ihren Kindern zu Amelsbüren, wegen des Vermächtnisses des + Ditherich Kerckering zu Amelsbüren, eine Leibrente zu gewähren. RV: Reversal wegen der Speckpfründe 1619 März 24 Alexander von Velen, Droste, und Herman Tegeder, Rentmeister zu Wollbeck, gestatten dem Dirich Schulte zu Dildorff, Kspl. Ahlen, Eigenhöriger des Amtshauses von den Speckpröven Lamb. (Provisoren: Wilh. Lageman, Lic., u. Johan Lobach) 100 RT auf sein Erbe auf zunehmen. Siegel Alex u. Velen u. eigenh. Unterschrift Herm. Tegeder 1626 Febr. 14 Johan Langen, Richter in Ahlen, immitiert die Speckpfründe Lamberti in das Erbe Dildruff. Gerichtssiegel 1633 April 15 Die Bürgermeister Johan Herdinck und Dr. Frey-Vendt sowie Dr. Johan Heerde, Ratsherr, treten als Testamentsvollstrecker des Ratsherrn Lic. Dietrich zum Sande den Ratsherren Henrich Meiners und Johan Wernike als Generalprovisoren der Almosen die Rente ab (250 RT), welche i.J. 1621 Johan Stevening zum Broich u. s. Frau Maria Bischopinck dem Lic. zum Sande verkauft haben und wofür sich Johan Eberhard Buck (Bock) zu Grevinghoff verbürgen. Eigenh. Unterschrift Joh. Herding, Henr. Frie Venth u. Joh. Heerde mit Siegel (Herding veloren) dazu: 1638 April 17 Speckpröven Lamberti kaufen von den Armen der Antonius Kapelle deren Anteil an der vorgen. Rente ab. Provisoren dieser Armen sind: Baltazar Brünich u. Henrich v. Detten, ihr Amtmann ist Jorgen Bruns Eigenh. Unterschrift
Enthält: Sammelband enthält u.a: 1611 Feb. 12 Vor Bürgermeister und Rat in Münster treten Jost Meyeringk, s. Frau Hilla Hogeherte und ihr ältester Sohn Johan M. (23 Jahre) dem Bernhard Scholbroick u. Lic. Diederich Renckhoff als Provisoren der Speckpfründe L. eine Rentforderung an den +Rötger von Mark ab. Die Rente haben sie (1596 April 1) von Hieronymus Hoheherte, Schwiegervater des Jost M. erhalten. Sie ist verschrieben i.J. 1545 von Aleff von der Mark unter Bürgschaft des Johan von Asbeck und des Balthazar von Münster. Bislang wurde die Rente von Dieterich Torck zu Asbeck bezahlt. (Konzept) 1614 September 26 Vor Bürgermeister Johan Herding und dem Rat in Münster treten Goddert Boland u. Herm. Heerde als Prvisoren der Speckpfründe Lamberti dem älteren Bürgermeister Bernhard Droste zu Hülshof ihre Rechte aus der Rentverschreibung des +Kleihorst von Merfeld u. s. Frau Margarete von dem Berge ab. Sie sind gerichtlich gegen Johan von Merfeldt vorgegangen und haben im Jahre 1604 die Immission in das Erbe Osterhoff im Kspl. Nienberge erhalten. Droste verpflichtet sich, die Rente zu zahlen. (Ausfertigung (Unterschrift d. Stadtsekretärs Henr. Holland u. Stadtsekretsiegel) u. revidiertes Konzept. 1617 Mai 31 Godfried zur Mollen (zur Mühlen) zum Westhaus u. s. Frau Anna von Lennep verkaufen den Ratsherren Dr. Heinrich Frei-Vendt und Jacob Stove als Provisoren der Speckpfr. Lamb. eine Rente (200 RT zu 12 RT Jahreszinsen) aus ihrem Gute Westhaus in Westkirchen u. Bauerschaft Bottendorf. Bürgen: Schweder Arn(ol)dtz, Kaufmann, u. s. Frau Alheit von Willsen, am Prinzipalmarkt. Zeuge: Adam Witholt u. Cornelius Janssen Notar: Henr. Hollandt Stadsekretär R.V: Disscussion Schweder Arnoldts u. Henr. Hense 1618 März 31 Schreiben des Feigrafen Johan Kerckering an den Rat der Stadt, den Eheleuten Christoff Ackenschock Freder Ripperde u. ihren Kindern zu Amelsbüren, wegen des Vermächtnisses des + Ditherich Kerckering zu Amelsbüren, eine Leibrente zu gewähren. RV: Reversal wegen der Speckpfründe 1619 März 24 Alexander von Velen, Droste, und Herman Tegeder, Rentmeister zu Wollbeck, gestatten dem Dirich Schulte zu Dildorff, Kspl. Ahlen, Eigenhöriger des Amtshauses von den Speckpröven Lamb. (Provisoren: Wilh. Lageman, Lic., u. Johan Lobach) 100 RT auf sein Erbe auf zunehmen. Siegel Alex u. Velen u. eigenh. Unterschrift Herm. Tegeder 1626 Febr. 14 Johan Langen, Richter in Ahlen, immitiert die Speckpfründe Lamberti in das Erbe Dildruff. Gerichtssiegel 1633 April 15 Die Bürgermeister Johan Herdinck und Dr. Frey-Vendt sowie Dr. Johan Heerde, Ratsherr, treten als Testamentsvollstrecker des Ratsherrn Lic. Dietrich zum Sande den Ratsherren Henrich Meiners und Johan Wernike als Generalprovisoren der Almosen die Rente ab (250 RT), welche i.J. 1621 Johan Stevening zum Broich u. s. Frau Maria Bischopinck dem Lic. zum Sande verkauft haben und wofür sich Johan Eberhard Buck (Bock) zu Grevinghoff verbürgen. Eigenh. Unterschrift Joh. Herding, Henr. Frie Venth u. Joh. Heerde mit Siegel (Herding veloren) dazu: 1638 April 17 Speckpröven Lamberti kaufen von den Armen der Antonius Kapelle deren Anteil an der vorgen. Rente ab. Provisoren dieser Armen sind: Baltazar Brünich u. Henrich v. Detten, ihr Amtmann ist Jorgen Bruns Eigenh. Unterschrift
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:13 MEZ