Staatsministerium: Pressemitteilungen (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, EA 1/108
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Ministerien und zentrale Dienststellen seit 1945 >> Staatsministerium >> Verwaltung, Recht, Finanzen
1969-1984
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand wurde im April 1991 von der Pressestelle des Staatsministeriums Baden-Württemberg an das Hauptstaatsarchiv abgegeben. Dabei wurde er um früher übernommene Pressemitteilungen, die aus dem Bestand EA 7/101 Nr. 179-195 (jetzt: Bü. 1-8, 74-81) herausgelöst wurden, erweitert.
Vorbemerkung: Der Bestand EA 1/108 wurde im April 1991 von der Pressestelle des Staatsministeriums Baden-Württemberg an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben (Az. 751-0201/1029/Mü). Dabei wurde er um früher übernommene Pressemitteilungen, die aus dem Bestand EA 1/107 Nr.179-195 (jetzt: Bü 1-8, 74-81) herausgelöst wurden, erweitert. Das vorhandene Schriftgut besteht hauptsächlich aus Pressemitteilungen des Staatsministeriums bzw. der Landesregierung aus den Jahren 1969 bis 1984. Sie befanden sich ursprünglich in Stehordnern, die - monats- oder quartalsweise gegliedert - zu Archivbüscheln formiert wurden. Darüber hinaus enthält der Bestand Pressemitteilungen anderer baden-württembergischer Ministerien (Inneres, Kultus, Justiz, Finanzen, Wirtschaft und Landwirtschaft) aus dem Zeitraum von 1969 bis 1971, die in die Pressestelle des Staatsministeriums gelangten und dort aufbewahrt wurden. Schließlich gehören dem Bestand vier Büschel an, die anlässlich von Landespressekonferenzen in den Jahren 1969 bis 1970 und 1977 entstanden sind. Neben Pressemitteilungen enthalten sie in der Regel die Tagesordnungen der Pressekonferenzen sowie eine Reihe von Zeitungsausschnitten, die aufgrund der Verlautbarungen der Landesregierung erschienen sind. In den Pressemitteilungen spiegeln sich weite Bereiche der Landespolitik während der Regierung der Ministerpräsidenten Filbinger und Späth, namentlich die Studentenunruhen und die Verwaltungsreform. Ein detailliertes, jahrgangsweise angeleg-tes Stichwortverzeichnis in Büschel 41 weist die vielfältigen Themen für den Zeitraum von 1970 bis 1977 nach. Zusammen mit den Pressemitteilungen wurde dem Hauptstaatsarchiv eine Fotodokumentation aus der Regierungszeit von Lothar Späth übergeben, die dem Bestand EA 1/109 (Staatsministerium: Bilddokumentation) angegliedert wurde. Im Rahmen der erforderlichen Neuverpackung nahm Herr Rudolf Bezold die Ordnung und Erschließung des Bestandes vor; die Eingabe der Titelaufnahmen in die MIDOSA95-Datenbank oblag Frau Anna-Maria Diener. Der Bestand zählt 81 Büschel im Umfang von 7,6 Regalmetern. Stuttgart, im Dezember 2003 Dr. Albrecht Ernst
Der Bestand wurde im April 1991 von der Pressestelle des Staatsministeriums Baden-Württemberg an das Hauptstaatsarchiv abgegeben. Dabei wurde er um früher übernommene Pressemitteilungen, die aus dem Bestand EA 7/101 Nr. 179-195 (jetzt: Bü. 1-8, 74-81) herausgelöst wurden, erweitert.
Vorbemerkung: Der Bestand EA 1/108 wurde im April 1991 von der Pressestelle des Staatsministeriums Baden-Württemberg an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben (Az. 751-0201/1029/Mü). Dabei wurde er um früher übernommene Pressemitteilungen, die aus dem Bestand EA 1/107 Nr.179-195 (jetzt: Bü 1-8, 74-81) herausgelöst wurden, erweitert. Das vorhandene Schriftgut besteht hauptsächlich aus Pressemitteilungen des Staatsministeriums bzw. der Landesregierung aus den Jahren 1969 bis 1984. Sie befanden sich ursprünglich in Stehordnern, die - monats- oder quartalsweise gegliedert - zu Archivbüscheln formiert wurden. Darüber hinaus enthält der Bestand Pressemitteilungen anderer baden-württembergischer Ministerien (Inneres, Kultus, Justiz, Finanzen, Wirtschaft und Landwirtschaft) aus dem Zeitraum von 1969 bis 1971, die in die Pressestelle des Staatsministeriums gelangten und dort aufbewahrt wurden. Schließlich gehören dem Bestand vier Büschel an, die anlässlich von Landespressekonferenzen in den Jahren 1969 bis 1970 und 1977 entstanden sind. Neben Pressemitteilungen enthalten sie in der Regel die Tagesordnungen der Pressekonferenzen sowie eine Reihe von Zeitungsausschnitten, die aufgrund der Verlautbarungen der Landesregierung erschienen sind. In den Pressemitteilungen spiegeln sich weite Bereiche der Landespolitik während der Regierung der Ministerpräsidenten Filbinger und Späth, namentlich die Studentenunruhen und die Verwaltungsreform. Ein detailliertes, jahrgangsweise angeleg-tes Stichwortverzeichnis in Büschel 41 weist die vielfältigen Themen für den Zeitraum von 1970 bis 1977 nach. Zusammen mit den Pressemitteilungen wurde dem Hauptstaatsarchiv eine Fotodokumentation aus der Regierungszeit von Lothar Späth übergeben, die dem Bestand EA 1/109 (Staatsministerium: Bilddokumentation) angegliedert wurde. Im Rahmen der erforderlichen Neuverpackung nahm Herr Rudolf Bezold die Ordnung und Erschließung des Bestandes vor; die Eingabe der Titelaufnahmen in die MIDOSA95-Datenbank oblag Frau Anna-Maria Diener. Der Bestand zählt 81 Büschel im Umfang von 7,6 Regalmetern. Stuttgart, im Dezember 2003 Dr. Albrecht Ernst
81 Büschel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ