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D 48 - Nachlass Wilhelm Holzapfel (1912-1995) (Bestand)
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Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> D - Private Nachlässe und Sammlungen
1862-1941
Einleitung: Biografische Informationen
Wilhelm Holzapfel wurde am 24. Juni 1912 in Tübingen geboren. Schon sein Vater (Hermann Holzapfel), sein Onkel (Immanuel Holzapfel) und sein Großvater (Immanuel Daniel Holzapfel) waren Pfarrer gewesen.
Nach dem Besuch der Volksschulen in Aichelberg und Unterhausen und dem Abitur auf dem Gymnasium Reutlingen im Jahre 1932 studierte Holzapfel 1932-1937 in Tübingen als Stipendiat des Evangelischen Stifts Theologie, unterbrochen von seinem Wehrdienst. Davon, dass Holzapfel die Auseinandersetzungen mit dem nationalsozialistischen Regime im Kirchenkampf wach und sympathisierend verfolgte, legen u.a. die Materialien in diesem Nachlass Zeugnis ab.
1937 legte er die Erste theologische Dienstprüfung ab. Es folgten unständige Verwendungen in Pfalzgrafenweiler, Bad Friedrichshall-Jagstfeld, Reutlingen, Knittlingen, Stuttgart (Gänsheidegemeinde) und Schramberg. Im Jahre 1940 legte Holzapfel die Zweite theologische Dienstprüfung ab und wurde nach Unterregenbach versetzt. Im selben Jahr heiratete er Elisabeth Ziegler (1916-2000). Kurz nach der Trauung wurde Holzapfel eingezogen, so dass er faktisch die Pfarrstelle in Unterregenbach nicht mehr antreten konnte.
Holzapfel geriet 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft und kehrte erst im Januar 1956 wieder heim. Die Zeit in sowjetischen Lagern hat ihn tief geprägt; die Auseinandersetzung mit dem Kommunismus wurde eines seiner Lebensthemen. Von 1956 bis 1978 wirkte Holzapfel als Gemeindepfarrer in Dapfen (Kirchenbezirk Münsingen). Er war Vorsitzender des Kreisjugendrings in Münsingen, Gründungsmitglied der "Evangelischen Sammlung in Württemberg" und des "Arbeitskreises für eine missionarische Diakonie". Von 1972 bis 1983 gehörte Holzapfel der Württembergischen Landessynode an. Im Jahre 1992 wurde Holzapfel das Bundesverdienstkreuz verliehen. Wilhelm Holzapfel starb am 11. Mai 1995 in Ebingen.
Holzapfel war Verfasser von:
- Die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen. Ein Erfahrungsbericht über d. Wesen d. Bolschewismus, Metzingen: Sternberg, 1959, ab der 7. Auflage unter dem Titel: Das Paradies auf Erden. Die Entlarvung einer weltumspannenden Strategie. Fakten u. Hintergründe, Neuhausen: Hänssler, 1987.
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Bestandsgeschichte
Wilhelm Holzapfel hat die in diesem Bestand enthaltenen Unterlagen selbst zusammengefasst und mit der Beschriftung versehen: "Wertvolles und interessantes Material zum NS-Kirchenkampf in Württemberg. Pfarr-Disputationen (lateinisch!). Bilder aus dem Weltkrieg I. Sollte nicht zum Altpapier, sondern ins Bengelhaus Tübingen."
Angesichts der fehlenden archivischen Infrastruktur im Albrecht-Bengel-Haus hat die Enkelin des Nachlassers, Franziska Härle, selbst Pfarrerin, im Jahre 2008 die Unterlagen dem Landeskirchlichen Archiv Stuttgart als Schenkung übergeben.
Der Bestand enthielt über 20 Publikationen, die der Zentralbibliothek der Landeskirche angeboten wurden. Ein entsprechendes Verzeichnis findet sich im Anschluss an diese Einleitung. Enthaltene Formulare aus der Nachkriegszeit sowie Dubletten wurden kassiert.
Der Bestand D 48 wurde im März 2010 von Bibliotheksreferendarin Dr. Annette Scheiner mit Ergänzungen von Johannes Grützmacher erschlossen.
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Verzeichnis der an die Landeskirchliche Zentralbibliothek Stuttgart abgegebenen Publikationen
- Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche Barmen 1934 : Vorträge und Entschliessungen. / Im Auftrage des Bruderrates der Bekenntnissynode herausgegeben von Karl Immer. Wuppertal-Barmen : Müller, [1934]. 75 S.
- Blätter für die Herrenberger Schwestern, 86. November und Dezember 1933. S. 275-278
- Christliche Kampflieder der Deutschen. / Gesammelt und in Verbindung mit Konrad Ameln und Wilhelm Thomas herausgegeben von Ernst Sommer. 1.-10. Aufl., Kassel: Bärenreiter, 1933. 39 S.
- Ein Wort an unsere heimkehrenden Männer! / Evang. Jungmännerwerk Deutschlands.
- Fischer, Karl: Nationalkirche? / Pfarrer Karl Fischer. Herausgegeben von der Bekennenden Ev.-luth. Kirche in Sachsen. Dresden, 1937. 15 S. (Schriftenreihe "Um Evangelium und Kirche" ; 13) [2 Exemplare]
- Humburg, D. Paul: Die Entscheidungsstunde der Deutschen Evangelischen Kirche : ein Wort zur Lage. / von Pastor D. Paul Humburg. 2. veränd. Aufl. Wuppertal-Barmen : Müller, [o.J.]. 20 S.
- Kern, Helmut: Kirchenkampf - wie lange noch? / Helmut Kern. Nürnberg : Amt für Volksmission, [o.J.]. 15 S.
- Kriegskonfirmation 1918 : Konfirmationsrede von Kirchenrat Dekan Hermann ; gehalten am 24. März 1918 in der St. Aegidienkirche. Nürnberg : Verlag der Buchhandlung des Vereins für innere Mission, 1918. 8 S.
- Metzger, Wolfgang: Nun bitten wir den Heiligen Geist : gottesdienstliche Lieder. / Wolfgang Metzger. Waiblingen-Stuttgart : Stürner, [o.J.]. [ohne Seitenzählung]
- Reden am Grabe der bei dem Hochwasser im Juni 1895 in der Eyach ertrunkenen Opfer des Oberamts Balingen. / Dekan Kern ... Stuttgart : Fink, 1895. 31 S.
- Rendtorff, D. Heinrich: Glaube und Anfechtung : eine Handreichung über die biblische Begründung des Weges der Bekennenden Kirche. / von D. Heinrich Rendtorff. Stettin : Esch & Habeck, 1938. 7 S.;
- Schieder, Julius: Der Anwalt des deutschen Volkes. / Predigt von Oberkirchenrat Julius Schieder ; gehalten auf der Synode in Augsburg am 4. Juni 1935. München : Kaiser, 1935. 10 S. (Sonderdruck aus der Schriftenreihe "Bekenntnispredigten") [3 Exemplare]
- Schwäbisches Tagblatt : 2. Sonderausgabe zur Währungsreform. 4. Jahrgang, Sonntag, 27. Juni 1948
- Strebel, Valentin: Der Krieg, ein Werk Gottes : eine Preisschrift. / von Valentin Strebel. veranlaßt und herausgegeben von der Evangelischen Gesellschaft zu Stuttgart, Nro. 182. Stuttgart : Verlag der Evangelischen Gesellschaft, 1871. 48 S.
- Wurm, D.: Predigt über Lucas 16, 19-31 am 1. Sonntag nach Trin. 3. Juni 1945 in der Lutherkirche zu Fellbach. / von Landesbischof D. Wurm. Fellbach : Schwertschlag, 1945. 7 S.
- Wurm, D.: Festrede am 27. Oktober 1935 im Festsaal der Liederhalle : anläßlich der Tagung des Frauenwerks der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Stuttgart : Belser, [1935]. 7 S.
- Zu den neuesten Vorgängen bei den "Deutschen Christen" in Württemberg. Aus Nachrichten im "Evangelischen Kirchenblatt für Württemberg" zu einem Sonderdruck zusammengestellt. Stuttgart : Scheufele, [1936]
- Gotthard-Briefe. / Pfarrer Joseph Gauger (Hrsg.). Elberfeld.
-- 131. Brief (1933)
-- Erstes Dritteljahresheft 1935 (146. - 149. Brief)
-- Drittes Dritteljahresheft 1935 (154. - 158. Brief)
-- Erstes Dritteljahresheft 1936 (158. - 161. Brief)
-- Namens- und Sachverzeichnisse 1932-1934, 1936
-- Inhaltsverzeichnisse 1932, 1933
Einleitung: Wilhelm Holzapfel wurde am 24. Juni 1912 in Tübingen geboren. Schon sein Vater (Hermann Holzapfel), sein Onkel (Immanuel Holzapfel) und sein Großvater (Immanuel Daniel Holzapfel) waren Pfarrer gewesen.
Nach dem Besuch der Volksschulen in Aichelberg und Unterhausen und dem Abitur auf dem Gymnasium Reutlingen im Jahre 1932 studierte Holzapfel 1932-1937 in Tübingen als Stipendiat des Evangelischen Stifts Theologie, unterbrochen von seinem Wehrdienst. Davon, dass Holzapfel die Auseinandersetzungen mit dem nationalsozialistischen Regime im Kirchenkampf wach und sympathisierend verfolgte, legen u.a. die Materialien in diesem Nachlass Zeugnis ab.
1937 legte er die Erste theologische Dienstprüfung ab. Es folgten unständige Verwendungen in Pfalzgrafenweiler, Bad Friedrichshall-Jagstfeld, Reutlingen, Knittlingen, Stuttgart (Gänsheidegemeinde) und Schramberg. Im Jahre 1940 legte Holzapfel die Zweite theologische Dienstprüfung ab und wurde nach Unterregenbach versetzt. Im selben Jahr heiratete er Elisabeth Ziegler (1916-2000). Kurz nach der Trauung wurde Holzapfel eingezogen, so dass er faktisch die Pfarrstelle in Unterregenbach nicht mehr antreten konnte.
Holzapfel geriet 1945 in sowjetische Kriegsgefangenschaft und kehrte erst im Januar 1956 wieder heim. Die Zeit in sowjetischen Lagern hat ihn tief geprägt; die Auseinandersetzung mit dem Kommunismus wurde eines seiner Lebensthemen. Von 1956 bis 1978 wirkte Holzapfel als Gemeindepfarrer in Dapfen (Kirchenbezirk Münsingen). Er war Vorsitzender des Kreisjugendrings in Münsingen, Gründungsmitglied der "Evangelischen Sammlung in Württemberg" und des "Arbeitskreises für eine missionarische Diakonie". Von 1972 bis 1983 gehörte Holzapfel der Württembergischen Landessynode an. Im Jahre 1992 wurde Holzapfel das Bundesverdienstkreuz verliehen. Wilhelm Holzapfel starb am 11. Mai 1995 in Ebingen.
Holzapfel war Verfasser von:
- Die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen. Ein Erfahrungsbericht über d. Wesen d. Bolschewismus, Metzingen: Sternberg, 1959, ab der 7. Auflage unter dem Titel: Das Paradies auf Erden. Die Entlarvung einer weltumspannenden Strategie. Fakten u. Hintergründe, Neuhausen: Hänssler, 1987.
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Bestandsgeschichte
Wilhelm Holzapfel hat die in diesem Bestand enthaltenen Unterlagen selbst zusammengefasst und mit der Beschriftung versehen: "Wertvolles und interessantes Material zum NS-Kirchenkampf in Württemberg. Pfarr-Disputationen (lateinisch!). Bilder aus dem Weltkrieg I. Sollte nicht zum Altpapier, sondern ins Bengelhaus Tübingen."
Angesichts der fehlenden archivischen Infrastruktur im Albrecht-Bengel-Haus hat die Enkelin des Nachlassers, Franziska Härle, selbst Pfarrerin, im Jahre 2008 die Unterlagen dem Landeskirchlichen Archiv Stuttgart als Schenkung übergeben.
Der Bestand enthielt über 20 Publikationen, die der Zentralbibliothek der Landeskirche angeboten wurden. Ein entsprechendes Verzeichnis findet sich im Anschluss an diese Einleitung. Enthaltene Formulare aus der Nachkriegszeit sowie Dubletten wurden kassiert.
Der Bestand D 48 wurde im März 2010 von Bibliotheksreferendarin Dr. Annette Scheiner mit Ergänzungen von Johannes Grützmacher erschlossen.
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- Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche Barmen 1934 : Vorträge und Entschliessungen. / Im Auftrage des Bruderrates der Bekenntnissynode herausgegeben von Karl Immer. Wuppertal-Barmen : Müller, [1934]. 75 S.
- Blätter für die Herrenberger Schwestern, 86. November und Dezember 1933. S. 275-278
- Christliche Kampflieder der Deutschen. / Gesammelt und in Verbindung mit Konrad Ameln und Wilhelm Thomas herausgegeben von Ernst Sommer. 1.-10. Aufl., Kassel: Bärenreiter, 1933. 39 S.
- Ein Wort an unsere heimkehrenden Männer! / Evang. Jungmännerwerk Deutschlands.
- Fischer, Karl: Nationalkirche? / Pfarrer Karl Fischer. Herausgegeben von der Bekennenden Ev.-luth. Kirche in Sachsen. Dresden, 1937. 15 S. (Schriftenreihe "Um Evangelium und Kirche" ; 13) [2 Exemplare]
- Humburg, D. Paul: Die Entscheidungsstunde der Deutschen Evangelischen Kirche : ein Wort zur Lage. / von Pastor D. Paul Humburg. 2. veränd. Aufl. Wuppertal-Barmen : Müller, [o.J.]. 20 S.
- Kern, Helmut: Kirchenkampf - wie lange noch? / Helmut Kern. Nürnberg : Amt für Volksmission, [o.J.]. 15 S.
- Kriegskonfirmation 1918 : Konfirmationsrede von Kirchenrat Dekan Hermann ; gehalten am 24. März 1918 in der St. Aegidienkirche. Nürnberg : Verlag der Buchhandlung des Vereins für innere Mission, 1918. 8 S.
- Metzger, Wolfgang: Nun bitten wir den Heiligen Geist : gottesdienstliche Lieder. / Wolfgang Metzger. Waiblingen-Stuttgart : Stürner, [o.J.]. [ohne Seitenzählung]
- Reden am Grabe der bei dem Hochwasser im Juni 1895 in der Eyach ertrunkenen Opfer des Oberamts Balingen. / Dekan Kern ... Stuttgart : Fink, 1895. 31 S.
- Rendtorff, D. Heinrich: Glaube und Anfechtung : eine Handreichung über die biblische Begründung des Weges der Bekennenden Kirche. / von D. Heinrich Rendtorff. Stettin : Esch & Habeck, 1938. 7 S.;
- Schieder, Julius: Der Anwalt des deutschen Volkes. / Predigt von Oberkirchenrat Julius Schieder ; gehalten auf der Synode in Augsburg am 4. Juni 1935. München : Kaiser, 1935. 10 S. (Sonderdruck aus der Schriftenreihe "Bekenntnispredigten") [3 Exemplare]
- Schwäbisches Tagblatt : 2. Sonderausgabe zur Währungsreform. 4. Jahrgang, Sonntag, 27. Juni 1948
- Strebel, Valentin: Der Krieg, ein Werk Gottes : eine Preisschrift. / von Valentin Strebel. veranlaßt und herausgegeben von der Evangelischen Gesellschaft zu Stuttgart, Nro. 182. Stuttgart : Verlag der Evangelischen Gesellschaft, 1871. 48 S.
- Wurm, D.: Predigt über Lucas 16, 19-31 am 1. Sonntag nach Trin. 3. Juni 1945 in der Lutherkirche zu Fellbach. / von Landesbischof D. Wurm. Fellbach : Schwertschlag, 1945. 7 S.
- Wurm, D.: Festrede am 27. Oktober 1935 im Festsaal der Liederhalle : anläßlich der Tagung des Frauenwerks der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Stuttgart : Belser, [1935]. 7 S.
- Zu den neuesten Vorgängen bei den "Deutschen Christen" in Württemberg. Aus Nachrichten im "Evangelischen Kirchenblatt für Württemberg" zu einem Sonderdruck zusammengestellt. Stuttgart : Scheufele, [1936]
- Gotthard-Briefe. / Pfarrer Joseph Gauger (Hrsg.). Elberfeld.
-- 131. Brief (1933)
-- Erstes Dritteljahresheft 1935 (146. - 149. Brief)
-- Drittes Dritteljahresheft 1935 (154. - 158. Brief)
-- Erstes Dritteljahresheft 1936 (158. - 161. Brief)
-- Namens- und Sachverzeichnisse 1932-1934, 1936
-- Inhaltsverzeichnisse 1932, 1933
0,2 lfd. m; 9 Verzeichnungseinheiten, 0,2 lfd. m
Bestand
Holzapfel, Wilhelm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.