Zu der anderen Stunde sagt in Henne Rokels Haus zu Lauterbach (Luternpach) Mainzer (Mentzer) Bistums in Gegenwart des offenbaren Schreibers Georiu...
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367
Abt. 77 (?), Nr. 3,14
B 13 Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1487 Oktober 15
Ausfertigung, Notariatsinstrument, Pergament (20,7 x 26,8 cm) mit aufgemaltem Notariatszeichen des Georius Pistoris
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1487 uff mantag des fünfzehinde tags des mandes Octobris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Zu der anderen Stunde sagt in Henne Rokels Haus zu Lauterbach (Luternpach) Mainzer (Mentzer) Bistums in Gegenwart des offenbaren Schreibers Georius Pistoris vor dem Landgericht zu Lauterbach, das in Ordnung und gehegt sitzt, Heintzen Walther von Landenhausen (Landenhusenn) aus auf seinen Eid, wie er ihm von den Schultheißen gestabt wurde: "Es hot sich in vorzyten geschigt unmd begeben, das ich von Landenhusen geyn Ludter uff eynem pferde ryten wult, uff dem wege jenesyts der brucken zu Aldenfeldt bin ich von Gobel Henne und Peter Sporern begriffen worden und gefenglichen gefurt geyn Sommerauwe mit mynem pferde und daselbs eyn wochen ader seße ungeverlichen gefengklichen gesessen und geschatzt umb eyn summe geldes. Des geldes han myn husfrauwe und frunde seßxundzwenzig gulden geyn Sommerauwe geschigkt, und das überge schatzgeld han ich nünezehen gulden geyn Aschaffenburg Jorgen Weitdtman, der davor gut was, geschigt. Wohyne der damit furter komen ist, das weyß ich nicht". Bastian von Wildungen (Willungen) bittet den Schreiber, hierüber ein Instrument zu machen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Notariatsinstrument über die von Hentzgen Walther von Landenhaußen vor dem Landgericht gethane Aussage, daß er einstmalen von Landenhauß(en) nach Lüder reiten wollen, aber ienseits der Lüder im Altenfeld mit dem Pferd in Arrest genom(m)en worden seye de 1487" "Ist wegen seines strittig(en) ackers geschehen"
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Schnaps (Snaps), Pfarrer zu Frischborn (Fischborn), Henne Stein (Steyne) von Lauterbach, Contz Müller (Molner) zu Angersbach (Angerßpach) u. a.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1446
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Zu der anderen Stunde sagt in Henne Rokels Haus zu Lauterbach (Luternpach) Mainzer (Mentzer) Bistums in Gegenwart des offenbaren Schreibers Georius Pistoris vor dem Landgericht zu Lauterbach, das in Ordnung und gehegt sitzt, Heintzen Walther von Landenhausen (Landenhusenn) aus auf seinen Eid, wie er ihm von den Schultheißen gestabt wurde: "Es hot sich in vorzyten geschigt unmd begeben, das ich von Landenhusen geyn Ludter uff eynem pferde ryten wult, uff dem wege jenesyts der brucken zu Aldenfeldt bin ich von Gobel Henne und Peter Sporern begriffen worden und gefenglichen gefurt geyn Sommerauwe mit mynem pferde und daselbs eyn wochen ader seße ungeverlichen gefengklichen gesessen und geschatzt umb eyn summe geldes. Des geldes han myn husfrauwe und frunde seßxundzwenzig gulden geyn Sommerauwe geschigkt, und das überge schatzgeld han ich nünezehen gulden geyn Aschaffenburg Jorgen Weitdtman, der davor gut was, geschigt. Wohyne der damit furter komen ist, das weyß ich nicht". Bastian von Wildungen (Willungen) bittet den Schreiber, hierüber ein Instrument zu machen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Notariatsinstrument über die von Hentzgen Walther von Landenhaußen vor dem Landgericht gethane Aussage, daß er einstmalen von Landenhauß(en) nach Lüder reiten wollen, aber ienseits der Lüder im Altenfeld mit dem Pferd in Arrest genom(m)en worden seye de 1487" "Ist wegen seines strittig(en) ackers geschehen"
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Schnaps (Snaps), Pfarrer zu Frischborn (Fischborn), Henne Stein (Steyne) von Lauterbach, Contz Müller (Molner) zu Angersbach (Angerßpach) u. a.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1446
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ
Namensnennung 4.0 International