Kurfürst Friedrich von der Pfalz bestätigt in diesem offenbriefe seine Bereitschaft zu dem durch seinen Bruder, Erzbischof Ruprecht von Köln, zu vermittelnden Frieden mit Erzbischof Adolf von Mainz und dessen Helfern. Er verspricht die Fehde gegen Erzbischof Adolf bis 11. November einzustellen und auf dem von Erzbischof Ruprecht anzusetzenden Tag die Beilegung aller Streitigkeiten zu versuchen, in jedem Fall jedoch die Fehde gegen Erzbischof Adolf, die Grafen Johann von Nassau, Hans von Wertheim, Philipp von Rieneck und Eberhard von Eppstein-Königstein ruhen zu lassen. Er soll sich um einen Beitritt Graf Philipps von Katzenelnbogen zum Waffenstillstand bemühen, andernfalls diesem keine Hilfe leisten. Falls seine und des Erzbischof Adolfs Räte sich bei ihren Verhandlungen nicht einig werden können, sollen sie die Streitpunkte der Entscheidung durch Erzbischof Ruprecht und Graf Heinrich von Nassau, Dompropst von Mainz, überlassen.

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv
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