Devisenstrafsache gegen den Kaufmann Johannes Friedrich Dedial in Zürich-Wollishofen wegen Erschleichen der devisenrechtlichen Genehmigungen zur Verwertung von Sperrguthaben beim Aufbau einer Strumpffabrik in Uster bei Zürich
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11177 Oberfinanzpräsident Dresden, Nr. 479 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
11177 Oberfinanzpräsident Dresden
11177 Oberfinanzpräsident Dresden >> 3. Devisenstelle >> 3.3 Aufgaben und Dienstbetrieb der Devisenstelle >> 3.3.1 Überwachungsabteilung >> 3.3.1.2 Devisenrecht und Strafverfahren
1932 - 1944
Enthält u.a.: Korrespondenz mit der Firma Karl Lieberknecht GmbH, Oberlungwitz, und dem Landesfinanzamt München in Fotokopie.- Bericht über die auf Anordnung des Herrn Präsidenten des Landesfinanzamts Leipzig (Devisenstelle) am 5. Mai 1934 bei der Firma Kal Lieberknecht GmbH, Oberlungwitz /Sa. vorgenommene Nachprüfung der Devisengeschäfte und Scrips-Anträge.- Anträge auf Ersatz-Einziehung.- Anträge und andere Schriftsätze des Verteidigers, Rechtanwalt Dr. jur. Alfred Schilf.- Erklärung des Rechtsanwalts Dr. E. Stadler, Uster.- Beschluss des Landgerichts Dresden über die Einziehung eines Geldbetrages.- Klage der Frau Dora Dedial geb. Bahner wegen Unzulässigkeit einer Zwangsvollstreckung.- Niederschriften von Zeugenvernehmungen.- Vergleichsvorschlag.- Mitteilung des Generalstaatsanwalts über die Niederschlagung des Verfahrens.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:24 MEZ
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- 02.04.01 Finanzen (Tektonik)
- 02.04.01.01 Oberfinanzpräsident und Rechnungshof (Tektonik)
- Oberfinanzpräsident Dresden (Bestand)
- 3. Devisenstelle (Gliederung)
- 3.3 Aufgaben und Dienstbetrieb der Devisenstelle (Gliederung)
- 3.3.1 Überwachungsabteilung (Gliederung)
- 3.3.1.2 Devisenrecht und Strafverfahren (Gliederung)