Dyde Hund, Burgmann zu Weilburg, und seine Frau Kryssma verkaufen Concze Metzger ('meczelere') und dessen Frau Adelheid, Bürger zu Weilburg, für 15 Mark Pfennig guter Weilburger Währung, die ihnen bezahlt sind, folgende Güter: zu Laimbach ('Leym-') aus den Gütern von Frau Irmgard 1/2 Mark und 2 Pfennig, fällig am 6. Januar ('uff den zwolfften dag'), und 2 Gänse, fällig am 29. September, die Heinrich Bronst und dessen Erben geben; von einem Weingarten am Gänseberge, der dem Löher Mule gehörte, 1 Pfennig, 3 Gänse und 1 Huhn, die auch Heinrich Bronst gibt; zu Odersbach ('Odens-') vom Gut der Meckel genannt die 'Swengerssen' von deren Haus und Hof, dem Weingarten und dem Berg hinter dem Haus 30 Pfennig Weilburger Währung, fällig am 11. November; von einem Weingarten an der Lahn, der Elisabeth der Krämerschen ('Cremerssen') gehörte, 3 Schilling Kölnisch Weilburger Währung, fällig am 11. November. Der Wiederkauf ist gegen die Kaufsumme am 22. Februar ('uff sente Peters dag, der da gelegen ist in dem wynther') gestattet. - Siegel des Dyde, Hausgenossen des Ausstellers zu Weilburg, weil dieser eines eigenen Siegels ermangelt, und der Stadt Weilburg, das Heinrich von Michelbach, Vogt zu Weilburg, Rorich Weber, Concze Unreder und Heinrich Knybe, Schöffen daselbst, ankünden.