Beweisstücke des Hochstifts bezüglich der Landsäßigkeit der Ritterschaft, insbesondere der peinlichen Gerichtsbarkeit: a) Designation unterschiedlicher vom Adel, die von den Bischöfen von Würzburg und Herzogen zu Franken "ihrer. Verbrechung halber jederweilen" bestraft und gerechtfertigt worden. Die Liste ist in 3 Abschriften vorhanden und angelegt um 1615. Der älteste Fall datiert aus dem Jahr 1329. In der 3. Abschrift sind noch Fälle nachgetragen von 1621 - 1631, u. a. Enthauptung Christoph Zollner v. d. Hallburg wegen Plackerei 1624, Bestrafungen des Hektor Hyeron Christoph von Rodenhan, Julius Gottfried von Reitzenstein, Julius Schliderer von Lachen, Eberhard Adolf von Fischborn, Hexerei halber. b) Protokoll (der würzburgischen Kanzlei) unterschiedlicher Einfall und "ohngebührlicher Verhandlungen" etlicher ade-. liger Vasallen des Stifts, und Verzeichnis der deshalb geforderten "Abträg" oder Geldbußen, 1611 - 1615 (Gewaltaten. gegen würzburgische Untertanen; Verhinderung des Flurreitens an Pfingsten zu Eyringshof und Erbauung eines Kirch. hofs in praejud. des Stifts Geistlichkeit zu Eyringshof durch Adam Hermann von Rotenhan etc.)
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Beweisstücke des Hochstifts bezüglich der Landsäßigkeit der Ritterschaft, insbesondere der peinlichen Gerichtsbarkeit: a) Designation unterschiedlicher vom Adel, die von den Bischöfen von Würzburg und Herzogen zu Franken "ihrer. Verbrechung halber jederweilen" bestraft und gerechtfertigt worden. Die Liste ist in 3 Abschriften vorhanden und angelegt um 1615. Der älteste Fall datiert aus dem Jahr 1329. In der 3. Abschrift sind noch Fälle nachgetragen von 1621 - 1631, u. a. Enthauptung Christoph Zollner v. d. Hallburg wegen Plackerei 1624, Bestrafungen des Hektor Hyeron Christoph von Rodenhan, Julius Gottfried von Reitzenstein, Julius Schliderer von Lachen, Eberhard Adolf von Fischborn, Hexerei halber. b) Protokoll (der würzburgischen Kanzlei) unterschiedlicher Einfall und "ohngebührlicher Verhandlungen" etlicher ade-. liger Vasallen des Stifts, und Verzeichnis der deshalb geforderten "Abträg" oder Geldbußen, 1611 - 1615 (Gewaltaten. gegen würzburgische Untertanen; Verhinderung des Flurreitens an Pfingsten zu Eyringshof und Erbauung eines Kirch. hofs in praejud. des Stifts Geistlichkeit zu Eyringshof durch Adam Hermann von Rotenhan etc.)
Adel 205
Adel 205
Registratursignatur/AZ: in: WK 150 / 155 folio 191
Adel
Adel >> Nummer 1-1000
(1329) 1611 - 1615, 1621-1631
Adel
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Rotenhan, Hektor Hyeron Christoph von
Fischborn, Eberhard Adolf von
Zollner von der Hallburg, Christoph
Reitzenstein, Julius Gottfried von
Schliderer von Lachen, Julius
Eyrichshof (LK Ebern), Flurreiten
Würzburg, Hochstift, Ritterschaft, Landsässigkeit
Würzburg, Hochstift, Hexerei
Eyrichshof (LK Ebern), Kirchhof
Hochstift, Würzburg, Hexerei
Hexerei, Hochstift Würzburg, Bestrafung
Enthauptung, Christoph Zollner von der Hallburg
Flurreiten, Eyrichshof (LK Ebern)
Kirchhof, Eyrichshof (LK Ebern)
Hochstift, Würzburg, Ritterschaft, Landsässigkeit
Ritterschaft, Hochstift Würzburg, Landsässigkeit
Landsässigkeit, Ritterschaft, Hochstift Würzburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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20.08.2025, 09:55 MESZ