Der Wagner Georg ("Jörg") Bautz, Johann Plessing und Johann Glöcklin, alle drei wohnhaft in Ringingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis], verkaufen den Ulmer Bürgern David Wick und Markus ("Marx") Miller als Vormündern von Daniel Veit und Anna Maria, der Kinder des verstorbenen Ulmer Bürgers Lorenz Neubronner, einen jährlichen Zins von 15 Gulden Ulmer Stadtwährung. Der Zins gefällt von ihren Gütern in Ringingen, nämlich von Haus, Hofstatt, Stadel und Baumgarten des Georg Bautz, von 1,25 Jauchert Acker des Johann Plessing und von 1 Jauchert Acker des Johann Glöcklin. Von dem Haus stehen Johann Ulrich Löw jährlich 1 Fastnachtshuhn, 4 Hühner und 100 Eier sowie bei einem Besitzerwechsel je 5 Schilling Heller als Abfahrt- und Auffahrtgeld zu und von dem Jauchert Acker der Heiligenpflege in Ringingen jährlich 9 Schilling Heller. Außerdem ist von den Äckern der übliche Zehnt zu entrichten. Diese Güter setzen sie den Käufern als Pfand für die fristgerechte Entrichtung des Zinses ein, für den ihnen diese 300 Gulden bezahlt haben. Die Verkäufer behalten sich für sich und ihre Besitznachfolger das Recht zur Ablösung des Zinses vor.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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