Arbeit des Ludwig de Marées zur Biographie des Georg Christoph Karl Sigmund von Tucher
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E 29/II Nr. 2770
E 29/II Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen
Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen
1834 - 1880
Enthält:
1846 bis 1880 April: Gebundene Kladde, handgeschrieben:
Georg von Tucher Aus der Erinnerung und unseren beiderseitigen Briefen, nebst einigen Beilagen.
Nicht mehr hinnieden
Heißt nicht: geschieden!
Ludwig de Marées (darunter in Blei von anderer Hand: geb. 14. Feb. 1820 + 9. Juli 1897).
Zitat von Rückert, Sonett von L. de Marées, Pastor, im April 1880, Osmarsleben, bei Güsten in Anhalt.
62 in Spalten beschriebene Seiten, 6 leere Blätter.
Beschreibt den Übertritt de Marées' von der Lateinschule in Erlangen, wo er seit 1831 gewesen ist, auf's Gymnasium in Nürnberg 1834, wo er Georg (Christoph Karl Sigmund von Tucher (16/5; 1824 - 1846; JL / 1.A) kennenlernte. Aus der Bekanntschaft entwickelte sich eine starke Freundschaft.
Beschreibung des Lebens des Autors in Zerbst zwischen 1837 und 1840. Zitate aus dem Briefwechsel mit Georg aus dieser Zeit.
Aufenthalt des Autors 1840 bis 1842 in Halle, Zitate aus dem Briefwechsel, wie vor.
1842 bis 1843 Aufenthalt des Autors in Erlangen zu Studienzwecken. Georg absolvierte das Gymnasium mit der Note Sehr würdig. Er kam nach Lausanne, während der Autor zusammen mit einigen Studienkollegen in die Lombardei reiste.
Im Wintersemester 1843/44 Studium in Erlangen. Immatrikulation Georgs. Kommilitonen: (Jules) Favrod (Coune), (Jean) Panchaud und (Jacques Philippe Gaspard Theodor) Rivier. Autor war Mitglied der Uttenruthia, wohin er Georg öfters mitnahm. Dieser aber trat in die Bubenruthia ein, wo ihn der Autor immer noch lieber sah, als in jeder andern Verbindung, da sie (die Bubenreuther) mit meiner Gesellschaft den Zweck gemein hatten, dem rohen Wahn der 3 Landsmannschaften entgegenzuarbeiten. Verschiedene Erlebnisse, gemeinsame Ausflüge, Besuche in Simmelsdorf, auf dem Fechtboden, Freundschaft mit Stapelfeldt (= Johannes Stapelfeld), genannt Storch, sowie mit einem Vetter des Autors, Hans von Raumer usf.
Die Handschrift endet mit einem Stammbucheintrag Georgs vom 8. April 1844 zum Abschied des Autors.
1846 bis 1880 April: Gebundene Kladde, handgeschrieben:
Georg von Tucher Aus der Erinnerung und unseren beiderseitigen Briefen, nebst einigen Beilagen.
Nicht mehr hinnieden
Heißt nicht: geschieden!
Ludwig de Marées (darunter in Blei von anderer Hand: geb. 14. Feb. 1820 + 9. Juli 1897).
Zitat von Rückert, Sonett von L. de Marées, Pastor, im April 1880, Osmarsleben, bei Güsten in Anhalt.
62 in Spalten beschriebene Seiten, 6 leere Blätter.
Beschreibt den Übertritt de Marées' von der Lateinschule in Erlangen, wo er seit 1831 gewesen ist, auf's Gymnasium in Nürnberg 1834, wo er Georg (Christoph Karl Sigmund von Tucher (16/5; 1824 - 1846; JL / 1.A) kennenlernte. Aus der Bekanntschaft entwickelte sich eine starke Freundschaft.
Beschreibung des Lebens des Autors in Zerbst zwischen 1837 und 1840. Zitate aus dem Briefwechsel mit Georg aus dieser Zeit.
Aufenthalt des Autors 1840 bis 1842 in Halle, Zitate aus dem Briefwechsel, wie vor.
1842 bis 1843 Aufenthalt des Autors in Erlangen zu Studienzwecken. Georg absolvierte das Gymnasium mit der Note Sehr würdig. Er kam nach Lausanne, während der Autor zusammen mit einigen Studienkollegen in die Lombardei reiste.
Im Wintersemester 1843/44 Studium in Erlangen. Immatrikulation Georgs. Kommilitonen: (Jules) Favrod (Coune), (Jean) Panchaud und (Jacques Philippe Gaspard Theodor) Rivier. Autor war Mitglied der Uttenruthia, wohin er Georg öfters mitnahm. Dieser aber trat in die Bubenruthia ein, wo ihn der Autor immer noch lieber sah, als in jeder andern Verbindung, da sie (die Bubenreuther) mit meiner Gesellschaft den Zweck gemein hatten, dem rohen Wahn der 3 Landsmannschaften entgegenzuarbeiten. Verschiedene Erlebnisse, gemeinsame Ausflüge, Besuche in Simmelsdorf, auf dem Fechtboden, Freundschaft mit Stapelfeldt (= Johannes Stapelfeld), genannt Storch, sowie mit einem Vetter des Autors, Hans von Raumer usf.
Die Handschrift endet mit einem Stammbucheintrag Georgs vom 8. April 1844 zum Abschied des Autors.
Umfang/Beschreibung: 1 Prod
Archivale
Bemerkungen: Acc.-Nr. D 2/2012
Bemerkungen: Aus dem Besitz von Frau Hildegard Erika Melitta von Schweinichen, geb. von Tucher (18/10
Bemerkungen: *1937
Bemerkungen: JL/1.A)
Bemerkungen: Die Zusendung der Arbeit an Friedrich von Tucher in Nr. 2763 Prod. 2, der Beginn der Abfassung in Nr. 2762 Prod. 1, bzw Nr. 2771
Bemerkungen: Rivier lt. Register zur Matrikel der Universität Erlangen 1843 - 1893 (...) bearb. von Christina Hofmann-Randall, 2010, Nr. 10312
Indexbegriff Person: Favrod Coune, Jules (Lausanne/Erlangen)
Indexbegriff Person: Marées, Ludwig de
Indexbegriff Person: Panchaud, Jean (Genf/Lausanne/Erlangen)
Indexbegriff Person: Raumer, Hans von
Indexbegriff Person: Rivier, Jacques Philippe Gaspard Theodor
Indexbegriff Person: Stapelfeld, Johannes
Indexbegriff Person: Tucher, Georg Christoph Karl Sigmund von
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Einzelne Personen (geordnet nach dem Stammbaum)
Bemerkungen: Aus dem Besitz von Frau Hildegard Erika Melitta von Schweinichen, geb. von Tucher (18/10
Bemerkungen: *1937
Bemerkungen: JL/1.A)
Bemerkungen: Die Zusendung der Arbeit an Friedrich von Tucher in Nr. 2763 Prod. 2, der Beginn der Abfassung in Nr. 2762 Prod. 1, bzw Nr. 2771
Bemerkungen: Rivier lt. Register zur Matrikel der Universität Erlangen 1843 - 1893 (...) bearb. von Christina Hofmann-Randall, 2010, Nr. 10312
Indexbegriff Person: Favrod Coune, Jules (Lausanne/Erlangen)
Indexbegriff Person: Marées, Ludwig de
Indexbegriff Person: Panchaud, Jean (Genf/Lausanne/Erlangen)
Indexbegriff Person: Raumer, Hans von
Indexbegriff Person: Rivier, Jacques Philippe Gaspard Theodor
Indexbegriff Person: Stapelfeld, Johannes
Indexbegriff Person: Tucher, Georg Christoph Karl Sigmund von
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Einzelne Personen (geordnet nach dem Stammbaum)
Anhalt
Erlangen
Erlangen, Universität
Güsten - Osmarsleben
Gymnasium Nürnberg
Halle
Lausanne
Lombardei
Osmarsleben (Güsten)
Simmelsdorf
Zerbst
Biographie Georg Christoph Karl Sigmund von Tucher
Biographie Ludwig de Marées
Zitat Rückert-
Sonett
Gedicht des Ludwig de Marées
Pastor, Osmarsleben
Lateinschule, Erlangen
Gymnasium, Nürnberg
Freundschaft
Briefwechsel Georg Christoph Karl Sigmund von Tucher
Briefwechsel des Ludwig de Marées
Studium
Reise
Kommilitonen
Uttenruthia
Bubenruthia Erlangen
Landsmannschaften Uni Erlangen
Studentenverbindung
Ausflug
Besuch
Fechtboden
Stammbucheintrag
Abschied
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Stadtarchiv Nürnberg (Tektonik)
- Bestandsgruppe E: Dokumentationsgut privater Provenienz (Tektonik)
- E 29 - Familienarchiv von Tucher (Tektonik)
- E 29/II - Familienarchiv Tucher / Gesamtgeschlecht und jüngere Linie / Akten und Rechnungen (Tektonik)
- Tucher/Gesamtgeschlecht und Jüngere Linie/Akten und Rechnungen (Bestand)