Nicht angeführt (Zeugenaussage des Edward Puttschenl über das Konzentrationslager Flossenbürg), Kommando Plattling.
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 047/0354a
former reference number: Flossenbürg 1
former reference number: 266, Folio 70, 71
former reference number: 266a, Folio 70, 71
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Flossenbürg >> Evakuierung und Befreiung
16.05.1945 - 18.05.1945
Es geschahen viele Mißhandlungen, wie Kranke aus den Betten werfen und ein Häftling wurde die Treppe hinuntergestoßen, der noch von Kessel geschlagen wurde und später daran starb. Ein russ. Häftling "wurde auf der Flucht erschossen" als er nur an einer Wache vorbeiging (Wachmann Zuck). Am 25.04.1945 wurde das Lager evakuiert. Der Chef der Organisation Todt verlangte das Wort von Sörensen, daß keine Häftlinge erschossen würden. Als Herr Strizel abfuhr, marschierten sie los. Nach 2 km fiel der erste Schuß, gegen Abend wurden noch 8 weitere Häftlinge erschossen. Müller, Bouk, Archholzer und Filep sind dafür verantwortlich.
Konzentrationslager Flossenbürg, Zeuge Edward Puttschenl
Art: Durchschrift vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ