Panzerwald bei Viernheim muß freigegeben werden
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/003 D921043/124
C921043/209
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/003 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1992
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1992 >> März 1992
Freitag, 6. März 1992
Baden-Württemberg und Hessen kämpfen gemeinsam für eine Räumung des Panzerwaldes bei Viernheim durch die noch dort stationierten US-Truppen. Dies hat hauptsächlich ökologische Gründe. Forstexperte Horst Michael Brechtel spricht von einer ökologischen Zeitbombe. Der Bürgermeister von Viernheim, Norbert Hofmann, erwartet durch das Symposium Fortschritte in den Verhandlungen mit dem Verteidigungsministerium, welches wiederum als einzige Behörde mit den Amerikanern verhandeln kann. Der Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordnete Egon Jüttner will im Verteidigungsausschuß Druck machen. Mannheims Bürgermeister Lothar Quast setzt auf die Ermüdungstaktik und will ebenfalls über den Bund auf Amerika einwirken.
SDR 1
0:04:00; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Brechtel, Horst Michael
Hofmann, Norbert; Bürgermeister
Quast, Lothar; Bürgermeister der Stadt Mannheim als Beigeordneter verantwortlich für Planung, Bauen, Umweltschutz und Stadtentwicklung, 1955-
Viernheim HP
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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