Tobias Eisengrein, Dr. med., Universitätsverwandter in Tübingen, und seine Ehefrau Barbara, geb. Schaupp (Schepp), errichten ihr Testament: Sofern er kinderlos stirbt, vermacht Eisengrein der Nichte seiner Frau, Maria Magdalena Plauer, ein Legat von 200 Gulden. Er setzt seine Ehefrau und eventuelle Kinder als Universalerben ein. Seiner Frau überträgt er die Verwaltung des Vermögens und die Erziehung der Kinder. Er regelt die Finanzierung der Ausbildung von Söhnen. Barbara Eisengrein setzt ebenfalls ihren Mann und eventuelle Kinder als Universalerben ein. Sofern sie kinderlos stirbt, vermacht sie ihrer Nichte, Maria Magdalena Plauer, ihre Kleider, Gürtel und Schmuckstücke. Ihre Nichte Anna Barbara Müttscheler soll im Falle ihrer Heirat 100 Gulden erhalten. Ihrer Magd Elisabeth Gutermann hinterläßt sie 30 Gulden. Beide Eheleute verzichten auf eine Inventur der Hinterlassenschaft. Sie setzen die Universität als Testamentsvollstreckerin ein.