Andreas Walraven zu Soest verkauft der Anna Witwe des Jasper Menge, Bürgermeisters, zu Soest seinen vierten Teil an der Behausung mit dem Hofe vor dem Schonekinde, zwischen den Häusern des verstorbenen Gobel Eßbeck und des wilhelm Berotte gelegen, das einst Johann Menge, Propst zu St. Walburg daselbst, besessen hat und das auf den Verkäufer im Erbgang von seiner Frau Elske Menge gekommen ist. Hinrich Sluter, weltlicher Richter zu Sost, kündigt sein Siegel an. Zeugen waren Hermann Sassendorp und Jorgen Velherinck, Bürger zu Soist, und Albert von der Horst, Standgenosse des Gerichts.
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Andreas Walraven zu Soest verkauft der Anna Witwe des Jasper Menge, Bürgermeisters, zu Soest seinen vierten Teil an der Behausung mit dem Hofe vor dem Schonekinde, zwischen den Häusern des verstorbenen Gobel Eßbeck und des wilhelm Berotte gelegen, das einst Johann Menge, Propst zu St. Walburg daselbst, besessen hat und das auf den Verkäufer im Erbgang von seiner Frau Elske Menge gekommen ist. Hinrich Sluter, weltlicher Richter zu Sost, kündigt sein Siegel an. Zeugen waren Hermann Sassendorp und Jorgen Velherinck, Bürger zu Soist, und Albert von der Horst, Standgenosse des Gerichts.
v. Mellin, Dep. v. Mellin´sche Stiftung, Werl, Sx 007
v. Mellin, Dep. v. Mellin´sche Stiftung, Werl
v. Mellin, Dep. v. Mellin´sche Stiftung, Werl >> Urkunden
1568 August 25 {godenstagh nehest nach Bartholomi apostoli}
Enthält: Rest des Siegels Hinrich Sluters hängt an. Or. Pgt.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:19 MEZ