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10693 Volkskammer / Landtag des Freistaates Sachsen, Nr. 2225 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10693 Volkskammer / Landtag des Freistaates Sachsen
10693 Volkskammer / Landtag des Freistaates Sachsen >> 4. Landtag 1926 - 1929 >> 4.3 Haushaltsausschüsse A und B >> 4.3.3 Anträge der Abgeordneten und dazugehörige Eingaben
1926 - 1929
Enthält: Bd 5
Enthält: H. 51: Antrag Dr. Schmincke, KPD: Verbesserung der sozialen Verhältnisse in den Heil- und Pflegeanstalten und Neubau einer Anstalt in Waldheim.- H. 52: Anträge Böttcher, KPD und Arzt, SPD: Linderung der Not in der Heimindustrie.- H. 53: Antrag Renner, KPD: Bestrafung des faschistischen Terrors gegen die Vortragsveranstaltung des Sexualforschers Dr. Magnus Hirschfeld am 25. November 1928 in Dresden zum Thema "Jugendliebe-Kameradschaftsehe".- H. 54: Antrag Kaiser, Wirtschaftspartei: Steuererlaß für die Hochwassergeschädigten im Erzgebirge 1927.- H. 55: Antrag Arzt, SPD: Erhöhung der Invaliden- und Unfallrentenbezüge und Herabsetzung der Altersgrenze für den Bezug von Invalidenrente und Ruhegehalt der Angestellten auf das 60. Lebensjahr.- H. 56: Antrag Renner, KPD: Herabsetzung der Altersgrenze bei der Invalidenrentnerversicherung auf das 50. Lebensjahr.- H. 57: Anträge Böttcher, KPD und Arzt, SPD: Gesetzliche Regelung des Jugend- und Lehrlingsschutzes, Errichtung von Jugenderholungsheimen und Anerkennung der Berufsschulzeit als Arbeitszeit.- Antrag Voigt, DVP: Denkschrift über Jugendheime und -herbergen und Unterstützung des Jugendherbergswerks.- Enthält auch: Das Junge Deutschland. Überbündische Zeitschrift des Ausschusses der deutschen Jugendverbände vom Sept./Okt. 1925 und Sonderausgabe von der Ausstellung der deutschen Jugend Berlin 1927.- Der Sächsische Jugendführer vom Okt. 1927.- Übersicht der Jugendherbergen, Ferien-, Wander- und Sportheime in Sachsen.- H. 58: Antrag Arzt, SPD: Errichtung eines Jugendschutzamtes beim Arbeitsministerium.- H. 59: Antrag Böchel, SPD: Staatsbürgschaft für ein Darlehen der Gesellschaft Sächsischer Jugendwohnheime in Dresden zur Errichtung des Jugenderholungsheimes in Ottendorf b. Sebnitz.- H. 60: Antrag Böttcher, KPD: Wiederinbetriebnahme der Zweigstelle Bautzen der Vereinigten Jutespinnerei & Weberei AG Hamburg.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.