Mitteilungen und Aufrufe zur sozialistischen Umgestaltung der Universität
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BVI-6
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2.6. Pädagogische Fakultät
Pädagogische Fakultät >> 01. Planung und Leitung >> 01.02. Organisation und Verwaltung der Fakultät >> 01.02.01. Grundsätze und Gremien
1949-1959
Enthält v.a.: Mitteilungen, Rundschreiben, Stellungnahmen und Aufrufe: UGL/Weltgewerkschaftsbund, Rektor und Senat, SED, DSF, Volkssolidarität, Nationale Front, Kulturbund, FDGB, Deutsches Komitee der Kämpfer für Frieden; Landesregierung, dabei: 10. Jahrestag der DDR, Ostsee-Woche, Erklärung zur Deutschlandfrage, Abzug ausländischer Truppen aus Westberlin, Teilnahme an Kundgebungen und Veranstaltugen, Beteiligung an Aufbauschichten und Geldspenden für Zusatzbauprogramm, Maiaufruf, Schaffung einer atomwaffenfreien Zone in Mitteleuropa, Friedensmanifest der kommunistischen und Arbeiterparteien, Wahl am Praktikumsort, Vorbereitung und Durchsetzung von Wahlen, 1. Mai-Demonstrationen, Spenden für Wiederaufbau in Ungarn, Information über Verbindungen mit Westdeutschland, Ratifizierung Pariser Verträge, Soldarität als nationale Verpflichtung, Freiheit der Verbreitung wissenschaftlicher und künstlerischer Erzeugnisse, Tag der Republik, Entwicklung des Kulturlebens, Urlaubsverbot während "Grüner Woche" in Westberlin, Protest gegen Ermordung von Julius und Ethel Rosenberg, Unterstützung des Monats der DSF durch Gestellung von Referenten, Aufgaben der Hochschulen und Universitäten, Meldung von Gütern aus Gebieten der Sowjetunion in Deutschland. - Programm zur sozialistischen Umgestaltung der Philosophischen Fakultät der Universität. - Einladungen und Programme für Veranstaltungen, dabei u.a.: Ostsee-Woche 1958, Woche der DSF, Staatspolitische Schulung, Konzil, Parteiversammlungen, Vortrag des Leiters der Bezirksdienststelle Rostock des Staatssekretariats für Staatssicherheit Krause "Zum Kampf der Organe der Staatssicherheit gegen feindliche Agenten und Sabotagegruppen" (1955). - Entschließung des Instituts gegen Ausrüstung der Arme der Bundesrepublik mit Atomwaffen. - Liste Pädagogischer Akademien und Hochschulen in der BRD. - Grundsatzerklärung zur Entwicklung der sozialistischen Universität. - Zusammenarbeit und Artikel für den Deutschen Friedensrat. - Beschluss des 25. Plenums des Zentralkomitees: Die neue Lage und die Politik der SED (1955). - Richtlinie des Ministeriums für Volksbildung zum 10. Jahrestag der Befreiung an Einrichtungen der Volksbildung (1955). - Gruß an Delegierte des IV. Parteitages und Selbstverpflichtungen der Mitarbeiter. - Genesungswünsche, Mitteilung über Tod, Trauerfeiern und Gedenken an Stalin zum 1. Todestag (1954). - Maßnahmen des Staatssekretariats für Hochschulwesen zur Unterstützung des Nationalen Aufbauprogramms der Kreise. - Arbeitsentschließung der Hochschulgruppe Greifswald der DSF. - Vorbereitungen des Karl-Marx-Jahres an der Universität (1953). - Internationale Beziehungen, dabei: Übersendung von Literatur und Berichten, Adressen von Professoren und Dozenten der Pädagogik an Universitäten Westdeutschlands, Offener Brief an alle Erzieher, Studenten und Schüler in Westdeutschland zum Friedensvertrag der Sowjetunion. - Bericht des Instituts für Systematische Pädagogik über die Diskussion zur Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Grotewohl zur Sicherung des Friedens, Flugblatt des FDGB (1951). - Deutsches Friedenskomitee: Gesetz zum Schutze des Friedens (1950), Manifest an die Völker der Welt. - Flyer: Dresden mahnt Deutschland. - Teilnahme von Studenten an: III. Weltfestspielen der Studenten, Deutschlandtreffen Pfingstreffen der FDJ. - Resolutionen gegen: Verbot der Volksbefragung der Adenauer-Regierung über Remilitarisierung Westdeutschlands, Amtsenhebung Juliot-Curies als Kommissar für Atomenergie. - Stellungnahme zur Regierungserklärung O. Grotewohls zur Einheit Deutschlands. - Abgabe von Propagandamaterial des Rias.
Enthält auch: Bescheinigung über Berufspraktikum Brigitte Schulz und Gisela Lenschow (1957). - Erklärung der Medizinischen Fakultät (30. März 1955) und Senatsbeschluss (5. Apr. 1955) zum Regierungsbeschluss über das Medizinstudium von Angehörigen der Volkspolizei und Bewahrung von Ruhe unter Studenten. - Liste westdeutscher Wissenschaftler auf gesamtdeutscher Lehrertagung in Eisenach (1954). - Freundschaftsvertrag zwischen der Volkswerft Stralsund und der Universität Greifswald.
Enthält auch: Bescheinigung über Berufspraktikum Brigitte Schulz und Gisela Lenschow (1957). - Erklärung der Medizinischen Fakultät (30. März 1955) und Senatsbeschluss (5. Apr. 1955) zum Regierungsbeschluss über das Medizinstudium von Angehörigen der Volkspolizei und Bewahrung von Ruhe unter Studenten. - Liste westdeutscher Wissenschaftler auf gesamtdeutscher Lehrertagung in Eisenach (1954). - Freundschaftsvertrag zwischen der Volkswerft Stralsund und der Universität Greifswald.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ