Vor dem Notar quittiert Franz Theodor von Craen, Schöffe des Hauptgerichts zu Herzogenrath als Bevollmächtigter des Reichsgrafen Franz Joseph von Plettenberg und Wittem, Herrn der Reichsherrschaften Eys und Stenacker etc. der Priorin Maria Elisabetha Granry, der Subpriorin von Wymar und dem Konvent zum heiligen Grabe zu Jülich über empfangene 15.000 Maastrichter Gulden oder 3750 Pattacon’s oder Reichsthaler species, jeden zu 4 Maastrichter Gulden gerechnet als zu 4 % verzinsliches und mit 4 Monaten vorher kündbares Darlehen, versichert auf die Gefälle der Herrschaften Wittem, Eys und Stenacker usw.. G. 1760, 11. Januar.
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Vor dem Notar quittiert Franz Theodor von Craen, Schöffe des Hauptgerichts zu Herzogenrath als Bevollmächtigter des Reichsgrafen Franz Joseph von Plettenberg und Wittem, Herrn der Reichsherrschaften Eys und Stenacker etc. der Priorin Maria Elisabetha Granry, der Subpriorin von Wymar und dem Konvent zum heiligen Grabe zu Jülich über empfangene 15.000 Maastrichter Gulden oder 3750 Pattacon’s oder Reichsthaler species, jeden zu 4 Maastrichter Gulden gerechnet als zu 4 % verzinsliches und mit 4 Monaten vorher kündbares Darlehen, versichert auf die Gefälle der Herrschaften Wittem, Eys und Stenacker usw.. G. 1760, 11. Januar.
AA 0333, 5
Altsignatur: lfd. Nr. 5
AA 0333 Jülich, Sepulchrinerinnen, Urkunden
Jülich, Sepulchrinerinnen, Urkunden >> 1. Urkunden
1760 Januar 11
Vermerke: Beglaubigungsart: Mit Siegel und Unterschrift des Bevollmächtigten sowie des Notars Dontz und Unterschrift eines Zeugen, sowie zugesetzter Vollmacht des Grafen von Plettenberg für etc. von Craen, welcher gleichfalls die Unterschrift (Beglaubigung) und das Siegel des Notars beigefügt ist.
Überlieferung: Original Material: Papier
Überlieferung: Original Material: Papier
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:20 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
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- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.3. J - L (Tektonik)
- 1.2.3.1. Jülich (Tektonik)
- 1.2.3.1.4. Sepulchrinerinnen (Tektonik)
- Jülich, Sepulchrinerinnen, Urkunden AA 0333 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)