Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit dem Herzog Ernst (dessen Bruder Otto und dem Grafen Albrecht von Mansfeld). Dabei einige Schreiben des Kanzlers Furster. Kreditiv für diesen
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3, 1489
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.13 Braunschweig-Celle
1524-1531
Enthält: 1524 September. Angebliche alte Pfandschaften, von dem Landgrafen Ludwig dem Herzog Otto von Braunschweig verschrieben
Enthält: 1527 Oktober. Herzog Ulrich von Württemberg und das Reichsregiment
Enthält: 1528 Dezember. Ersuchen Philipps an den Herzog Ernst durch Vermittlung des Kanzlers Johann Furster, ihn mit 100 Reitern zu unterstützen (Im Samtarchive IV 172, 8b.)
Enthält: 1529 September - November. Verhandlungen Herzog Ernsts mit der Stadt Bremen wegen des Beitritts der Stadt zu der evangelischen Sache. Ankunft des Kaisers in Italien. Türkengefahr. Schicksal der Gesandtschaft an den Kaiser (Michael von Kadan, Alexius Frauentraut und Hans Ehinger). Verhandlungen des Herzogs mit Kursachsen wegen der Türkenhilfe. Abzug der Türken aus Wien. Geplante Zusammenkunft zwischen dem Kurfürsten Johann, dem Markgrafen Georg von Brandenburg und dem Landgrafen. Notwendigkeit einer Beratung der gemeinsam zu unternehmenden Schritte. Beteiligung des Herzogs an dem bevorstehenden Tage zu Schmalkalden
Enthält: 1530 Januar. Die Vorgänge in Dänemark
Enthält: März. Stellungnahme zu dem ausgeschriebenen Reichstage
Enthält: August - Dezember. Zeitungen. Festhalten des Herzogs und der hessischen Räte am Evangelium. Nachgiebigkeit der wittenbergischen Theologen. Erschrecken über die plötzliche Abreise des Landgrafen von Augsburg. Drängen des Landgrafen auf Rückzahlung eines dem Herzog gemachten Darlehens von 4000 fl. Der Reichstagsabschied. Bereitwilligkeit des Herzogs, im Falle der Not 200 gerüstete Pferde zu schicken. Abhaltung eines Tages in Eisenach oder Gotha. Verhandlungen des Herzogs mit Städten. Tag zu Schmalkalden
Enthält: 1531 Februar - März. Rüstungen des wetterauischen Grafen. Verhandlungen mit Lübeck wegen der christlichen Einung, bevorstehende Zusammenkunft mit dem Kurfürsten von Sachsen, Sendung des Kanzlers Furster an den König von Dänemark. - Siehe auch Nr. 272. - Erbgerechtigkeit des Herzogs Ernst an der Herrschaft Homburg und Eberstein, Streit mit Herzog Heinrich d.J. hierüber und über dessen und Herzog Erichs Belehnung mit den eroberten Schlössern des Stifts Hildesheim
Enthält: März. Besiegelung der Bundesurkunde durch die Stadt Lübeck. Übersendung eines Schreibens des Johann Bugenhagen an den lüneburgischen Kanzler. Verhältnis der Schmalkalder Bundesverwandten zu den oberdeutschen Städten. Tag zu Schmalkalden. Teilnahme der Stadt Lübeck
Enthält: April. Abschluß einer Einung zwischen dem Herzog Ernst und dem Landgrafen. (Abschrift im Samtarchiv III 94, 40. Das Original ist infolge der Kapitulation von Halle an die kaiserlichen Kommissare abgeliefert worden.) Krankheit des Erzbischofs von Bremen, Absichten des Herzogs Heinrich von Braunschweig, die Stifter Bremen und Verden an sich zu bringen, Widerstand der Ritterschaft und der Stadt Bremen, Verwendung des Herzogs Ernst für die Nachfolge seines Bruders Franz im Interesse der Reformation. Bitte des Herzogs Ernst um Frist zur Bezahlung seiner Geldschuld, Sendung des Sekretärs Johann Nordeck an Ernst wegen der Stadt Zürich und der Eidgenossen. Unterhandlungen zur Gewinnung neuer Bundesglieder. Die Kontingente der Fürsten an gerüsteten Pferden (Sachsen, Hessen, Braunschweig). Werbung an Sachsen und Luther durch Herzog Ernst und Urbanus Rhegius wegen Zulassung der Eidgenossen. Warnungen des Herzogs Ernst vor übereilten Handlungen. Übersendung eines Schreibens des Erzbischofs von Mainz betr. Wahl eines Hauptmannes des niedersächsischen Kreises
Enthält: Juni, Juli. Ansammlung von Knechten in Friesland, Werbungen Kaspars von Frundsberg, Schutz Bremens, Kriegsbereitschaft Philipps und Ernsts, Einziehung von Kundschaften beim Herzog Karl von Geldern. Schreiben an den Kaiser wegen der Königswahl. Geplantes gemeinsames Schreiben Philipps und Ernsts an den Kurfürsten von Sachsen wegen der Aufnahme der Eidgenossen. Antwort des Kurfürsten von Sachsen an den Herzog Ernst. Zeitungen über Balthasar von Esens. Gutachten des Urbanus Rhegius und Schnepfs wegen der Eidgenossen. (Liegt bei.) Einwirkung des Kanzlers Furster auf die Stadt Hildesheim, um sie zum Protestantismus und zum Schmalkaldischen Bunde herüberzuziehen. Zeitungen. Rüstungen. Philipps Drängen zur Entscheidung
Enthält: August - September. Verhandlung der Grafen Wilhelm von Nassau und Wilhelm von Neuenahr im Auftrage des Kaisers mit dem Kurfürsten von Sachsen wegen Ferdinands Königswahl. Befürchtungen Philippe, daß man versuchen wolle, die Evangelischen zu trennen, und daß Kursachsen sich abbringen lasse. Ablehnende Haltung Hessens, Frankreichs, Englands und Bayerns zur Königswahl. Einberufung eines Tages nach Schmalkalden zu persönlicher Zusammenkunft. Einberufung des Reichstages nach Speyer. Vermittlungsversuch des Erzbischofs von Mainz und des Kurfürsten Ludwig von der Pfalz zwischen dem Kaiser und den Protestanten. Briefwechsel des Herzogs Ernst mit dem Kurfürsten von Sachsen über den Besuch des Schmalkalder Tages. Zeitung vom Grafen Jost zu Hoya. Herzog Ernst rät dem Landgrafen von kriegerischen Unternehmungen außer Landes (Unterstützung des Königs Friedrich von Dänemark) ab. Bitte Ernsts an den Landgrafen, ihn auf dem Schmalkaldischen Tage zu vertreten. Die in der Stadt Lübeck bei den Protestanten verbreitete Furcht, daß König Friedrich von Dänemark das Reich wieder an den König Christian abtreten wolle. Tage zu Schmalkalden und Beiersdorf, Gesandtschaft des Königs von England. Werbung des Kanzlers Furster bei dem Landgrafen
Enthält: September. Rückständiges Dienstgeld des Herzogs Otto d.Ä. von Braunschweig. Heirat der Schwester des Kanzlers Furster. Druckschrift des Urbanus Rhegius an die Stadt Hildesheim
Enthält: Oktober. Siehe Nr. 1449
Enthält: November. Siehe Abt. Dänemark
Enthält: 1527 Oktober. Herzog Ulrich von Württemberg und das Reichsregiment
Enthält: 1528 Dezember. Ersuchen Philipps an den Herzog Ernst durch Vermittlung des Kanzlers Johann Furster, ihn mit 100 Reitern zu unterstützen (Im Samtarchive IV 172, 8b.)
Enthält: 1529 September - November. Verhandlungen Herzog Ernsts mit der Stadt Bremen wegen des Beitritts der Stadt zu der evangelischen Sache. Ankunft des Kaisers in Italien. Türkengefahr. Schicksal der Gesandtschaft an den Kaiser (Michael von Kadan, Alexius Frauentraut und Hans Ehinger). Verhandlungen des Herzogs mit Kursachsen wegen der Türkenhilfe. Abzug der Türken aus Wien. Geplante Zusammenkunft zwischen dem Kurfürsten Johann, dem Markgrafen Georg von Brandenburg und dem Landgrafen. Notwendigkeit einer Beratung der gemeinsam zu unternehmenden Schritte. Beteiligung des Herzogs an dem bevorstehenden Tage zu Schmalkalden
Enthält: 1530 Januar. Die Vorgänge in Dänemark
Enthält: März. Stellungnahme zu dem ausgeschriebenen Reichstage
Enthält: August - Dezember. Zeitungen. Festhalten des Herzogs und der hessischen Räte am Evangelium. Nachgiebigkeit der wittenbergischen Theologen. Erschrecken über die plötzliche Abreise des Landgrafen von Augsburg. Drängen des Landgrafen auf Rückzahlung eines dem Herzog gemachten Darlehens von 4000 fl. Der Reichstagsabschied. Bereitwilligkeit des Herzogs, im Falle der Not 200 gerüstete Pferde zu schicken. Abhaltung eines Tages in Eisenach oder Gotha. Verhandlungen des Herzogs mit Städten. Tag zu Schmalkalden
Enthält: 1531 Februar - März. Rüstungen des wetterauischen Grafen. Verhandlungen mit Lübeck wegen der christlichen Einung, bevorstehende Zusammenkunft mit dem Kurfürsten von Sachsen, Sendung des Kanzlers Furster an den König von Dänemark. - Siehe auch Nr. 272. - Erbgerechtigkeit des Herzogs Ernst an der Herrschaft Homburg und Eberstein, Streit mit Herzog Heinrich d.J. hierüber und über dessen und Herzog Erichs Belehnung mit den eroberten Schlössern des Stifts Hildesheim
Enthält: März. Besiegelung der Bundesurkunde durch die Stadt Lübeck. Übersendung eines Schreibens des Johann Bugenhagen an den lüneburgischen Kanzler. Verhältnis der Schmalkalder Bundesverwandten zu den oberdeutschen Städten. Tag zu Schmalkalden. Teilnahme der Stadt Lübeck
Enthält: April. Abschluß einer Einung zwischen dem Herzog Ernst und dem Landgrafen. (Abschrift im Samtarchiv III 94, 40. Das Original ist infolge der Kapitulation von Halle an die kaiserlichen Kommissare abgeliefert worden.) Krankheit des Erzbischofs von Bremen, Absichten des Herzogs Heinrich von Braunschweig, die Stifter Bremen und Verden an sich zu bringen, Widerstand der Ritterschaft und der Stadt Bremen, Verwendung des Herzogs Ernst für die Nachfolge seines Bruders Franz im Interesse der Reformation. Bitte des Herzogs Ernst um Frist zur Bezahlung seiner Geldschuld, Sendung des Sekretärs Johann Nordeck an Ernst wegen der Stadt Zürich und der Eidgenossen. Unterhandlungen zur Gewinnung neuer Bundesglieder. Die Kontingente der Fürsten an gerüsteten Pferden (Sachsen, Hessen, Braunschweig). Werbung an Sachsen und Luther durch Herzog Ernst und Urbanus Rhegius wegen Zulassung der Eidgenossen. Warnungen des Herzogs Ernst vor übereilten Handlungen. Übersendung eines Schreibens des Erzbischofs von Mainz betr. Wahl eines Hauptmannes des niedersächsischen Kreises
Enthält: Juni, Juli. Ansammlung von Knechten in Friesland, Werbungen Kaspars von Frundsberg, Schutz Bremens, Kriegsbereitschaft Philipps und Ernsts, Einziehung von Kundschaften beim Herzog Karl von Geldern. Schreiben an den Kaiser wegen der Königswahl. Geplantes gemeinsames Schreiben Philipps und Ernsts an den Kurfürsten von Sachsen wegen der Aufnahme der Eidgenossen. Antwort des Kurfürsten von Sachsen an den Herzog Ernst. Zeitungen über Balthasar von Esens. Gutachten des Urbanus Rhegius und Schnepfs wegen der Eidgenossen. (Liegt bei.) Einwirkung des Kanzlers Furster auf die Stadt Hildesheim, um sie zum Protestantismus und zum Schmalkaldischen Bunde herüberzuziehen. Zeitungen. Rüstungen. Philipps Drängen zur Entscheidung
Enthält: August - September. Verhandlung der Grafen Wilhelm von Nassau und Wilhelm von Neuenahr im Auftrage des Kaisers mit dem Kurfürsten von Sachsen wegen Ferdinands Königswahl. Befürchtungen Philippe, daß man versuchen wolle, die Evangelischen zu trennen, und daß Kursachsen sich abbringen lasse. Ablehnende Haltung Hessens, Frankreichs, Englands und Bayerns zur Königswahl. Einberufung eines Tages nach Schmalkalden zu persönlicher Zusammenkunft. Einberufung des Reichstages nach Speyer. Vermittlungsversuch des Erzbischofs von Mainz und des Kurfürsten Ludwig von der Pfalz zwischen dem Kaiser und den Protestanten. Briefwechsel des Herzogs Ernst mit dem Kurfürsten von Sachsen über den Besuch des Schmalkalder Tages. Zeitung vom Grafen Jost zu Hoya. Herzog Ernst rät dem Landgrafen von kriegerischen Unternehmungen außer Landes (Unterstützung des Königs Friedrich von Dänemark) ab. Bitte Ernsts an den Landgrafen, ihn auf dem Schmalkaldischen Tage zu vertreten. Die in der Stadt Lübeck bei den Protestanten verbreitete Furcht, daß König Friedrich von Dänemark das Reich wieder an den König Christian abtreten wolle. Tage zu Schmalkalden und Beiersdorf, Gesandtschaft des Königs von England. Werbung des Kanzlers Furster bei dem Landgrafen
Enthält: September. Rückständiges Dienstgeld des Herzogs Otto d.Ä. von Braunschweig. Heirat der Schwester des Kanzlers Furster. Druckschrift des Urbanus Rhegius an die Stadt Hildesheim
Enthält: Oktober. Siehe Nr. 1449
Enthält: November. Siehe Abt. Dänemark
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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