Abt Heinrich von Pforta (von der Phortin), Äbtissin Mechthild, Priorin Elisabeth und der ganze Konvent des Klosters Nimbschen (Nymschen) bekennen, dass die Geschwister Margarethe und Katharina von Lößnig (Leszenik){1}, beide Klosterfrauen daselbst, von dem Geld ihrer Eltern einen Jahrzins von fünf Mandel breiter Groschen, der auf der Mühle des Klosters vor Grimma (Grymme) und auf der Obermühle zu Großbardau (an der ober mo<e>l czu der groszen Parde) liegt und zu Michaelis gegeben wird, für insgesamt 15 Schock breite Groschen mit Wissen und Erlaubnis des Konvents gekauft haben. Den Zins haben die beiden Klosterfrauen dem Konvent als Seelgerät für ihre Eltern Heinrich und Sophie (Soffia) von Lößnig, für ihre Geschwister und sich selbst gegeben mit einer näheren Bestimmung über dessen Verteilung unter den Nonnen, Novizinnen und dem Kaplan beim Jahrgedächtnistag. Die Aussteller bestätigen dieses Seelgerät und geben es der jeweiligen Priorin zur Verantwortung. - Siegel der Aussteller angekündigt. 1 Die überlieferten Namensformen der späteren Äbtissin sprechen deutlich für Lößnig (n. Strehla). Anne-Katrin Köhler, Geschichte des Klosters Nimbschen, Leipzig 2003, S. 228f, Anm. 8 löst den Namen jedoch abweichend mit Leisnig auf.