Kleinere Erwerbungen: Michael Hanack (1931-2019): Splitternachlass (Bestand)
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UAT 183/208,
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> N Nachlässe und kleinere Erwerbungen >> Nr Kleinere Erwerbungen >> Kleinere Erwerbungen
1972-2010
Bestandsbeschreibung: Zur Person:
Michael Hanack, geboren am 22.10.1931 in Luckenwalde, studierte ab 1949 Chemie, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Freiburg, Bonn und Tübingen. Im Anschluss an das Chemiediplom (1954) promovierte er 1957 bei Walter Hückel in Tübingen mit einer Arbeit über den Ablauf chemischer Reaktionen. Nach der 1961 erfolgten Habilitation im Fach Organische Chemie an der Universität Tübingen, wurde er 1962 zum Privatdozent ernannt.
1968 erfolgte die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor und bereits 1970 erhielt er den Ruf auf den Lehrstuhl für Organische Chemie an der Universität des Saarlandes (Nachfolge von Prof. Bernd Eistert). Damit verbunden war die Leitung der Abteilung Organische Chemie. Als Nachfolger von Prof. Eugen Müller kehrte 1975 als Ordinarius für Organische Chemie an die Universität Tübingen zurück. Auch nach seiner Emeritierung 2001 setzte er seine Forschungsarbeiten fort.
Von 1981 bis 1983 war er Dekan der Fakultät für Chemie und Pharmazie und von 1995-2000 Sprecher des Fachbereichs Chemie.
Ab 1978 erschloss er zusammen mit einer Reihe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue Forschungsgebiete. So erforschte er auf dem Gebiet der Materialwissenschaften Moleküle mit elektrischer Leitfähigkeit und besonderen magnetischen und optischen Eigenschaften. Sein Schriftenverzeichnis umfasst rund 700 Publikationen.
Zum Bestand:
Die Unterlagen wurden im November 2019 vom Institut für Organische Chemie an das Universitätsarchiv übergeben. Es handelt sich dabei um diejenigen Unterlagen, die sich in seinem Büro befunden haben. Bei den Projektunterlagen wurden die Abrechnungen, Belege und Haushaltsüberwachungslisten kassiert. Der Nachlasssplitter spiegelt nur einen kleinen Bereich der wissenschaftlichen Tätigkeit von Prof. Hanack wider.
Dr. Susanne Rieß-Stumm
Übernommen: 2019
Michael Hanack, geboren am 22.10.1931 in Luckenwalde, studierte ab 1949 Chemie, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Freiburg, Bonn und Tübingen. Im Anschluss an das Chemiediplom (1954) promovierte er 1957 bei Walter Hückel in Tübingen mit einer Arbeit über den Ablauf chemischer Reaktionen. Nach der 1961 erfolgten Habilitation im Fach Organische Chemie an der Universität Tübingen, wurde er 1962 zum Privatdozent ernannt.
1968 erfolgte die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor und bereits 1970 erhielt er den Ruf auf den Lehrstuhl für Organische Chemie an der Universität des Saarlandes (Nachfolge von Prof. Bernd Eistert). Damit verbunden war die Leitung der Abteilung Organische Chemie. Als Nachfolger von Prof. Eugen Müller kehrte 1975 als Ordinarius für Organische Chemie an die Universität Tübingen zurück. Auch nach seiner Emeritierung 2001 setzte er seine Forschungsarbeiten fort.
Von 1981 bis 1983 war er Dekan der Fakultät für Chemie und Pharmazie und von 1995-2000 Sprecher des Fachbereichs Chemie.
Ab 1978 erschloss er zusammen mit einer Reihe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neue Forschungsgebiete. So erforschte er auf dem Gebiet der Materialwissenschaften Moleküle mit elektrischer Leitfähigkeit und besonderen magnetischen und optischen Eigenschaften. Sein Schriftenverzeichnis umfasst rund 700 Publikationen.
Zum Bestand:
Die Unterlagen wurden im November 2019 vom Institut für Organische Chemie an das Universitätsarchiv übergeben. Es handelt sich dabei um diejenigen Unterlagen, die sich in seinem Büro befunden haben. Bei den Projektunterlagen wurden die Abrechnungen, Belege und Haushaltsüberwachungslisten kassiert. Der Nachlasssplitter spiegelt nur einen kleinen Bereich der wissenschaftlichen Tätigkeit von Prof. Hanack wider.
Dr. Susanne Rieß-Stumm
Übernommen: 2019
0,20 lfm
Bestand
Nachlass
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ