Industrie- und Handelskammer Stade (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA ST, Dep. 44
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.2 Firmen- und Kammerarchive
1945-2001
Bestandsgeschichte: In zwei Ablieferungen des Jahres 2018 ist eine umfangreichere Dokumentation der Arbeit der IHK Stade seit ihrer Gründung im Jahr 1946 entstanden. Darunter befinden sich auch wenige Akten der früheren Geschäftsstellen und heutigen Außenstellen in Verden (seit 1946) und Cuxhaven (seit 1958). Sie spiegeln die Arbeit der IHK als Interessenvertreter für die gewerbliche Wirtschaft und Unternehmen in all ihren Facetten wider.
Eine weitere Ablieferung aus dem Jahr 2021 der Außenstelle Verden beinhaltet vor allem eine Materialsammlung zu Firmen des Geschäftsbereichs (mit zahlreichen Presseartikeln, Broschüren, veröffentlichten Handelsregisterauszügen und Jubiläumsschriften) sowie eine Kartei der Lehrling der Jahrgänge 1935ff.
Referent: Fd
Bearbeiter: Fd
Eine weitere Ablieferung aus dem Jahr 2021 der Außenstelle Verden beinhaltet vor allem eine Materialsammlung zu Firmen des Geschäftsbereichs (mit zahlreichen Presseartikeln, Broschüren, veröffentlichten Handelsregisterauszügen und Jubiläumsschriften) sowie eine Kartei der Lehrling der Jahrgänge 1935ff.
Referent: Fd
Bearbeiter: Fd
9,4
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ