Die Ulmer Bürgerin Elisabeth ("Betha") Ott von Tomerdingen ("Tu/o/mertingen") [Gde. Dornstadt/Alb-Donau-Kreis] verpflichtet sich, der Pfarrkirchenbaupflege in Ulm jährlich 1 Schilling Heller Ulmer Stadtwährung als Afterzins von ihrem Haus und der zugehörigen Hofstatt in Ulm im Garten der von Rinderbach zu entrichten. Haus und Hofstatt hatte sie von dem Zimmermann Johann von Roggenburg [Lkr. Neu-Ulm] gekauft. Dieser hatte den Zins noch vor dem Verkauf zu seinem Seelenheil der Baupflege geschenkt. Der Zins ist zur Hälfte am 24. Juni ("ze sant Johans tag ze sunwenden") und zur Hälfte an Weihnachten zu entrichten.
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Die Ulmer Bürgerin Elisabeth ("Betha") Ott von Tomerdingen ("Tu/o/mertingen") [Gde. Dornstadt/Alb-Donau-Kreis] verpflichtet sich, der Pfarrkirchenbaupflege in Ulm jährlich 1 Schilling Heller Ulmer Stadtwährung als Afterzins von ihrem Haus und der zugehörigen Hofstatt in Ulm im Garten der von Rinderbach zu entrichten. Haus und Hofstatt hatte sie von dem Zimmermann Johann von Roggenburg [Lkr. Neu-Ulm] gekauft. Dieser hatte den Zins noch vor dem Verkauf zu seinem Seelenheil der Baupflege geschenkt. Der Zins ist zur Hälfte am 24. Juni ("ze sant Johans tag ze sunwenden") und zur Hälfte an Weihnachten zu entrichten.
A Urk., 0682
126
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1388 November 14.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Elisabeth Ott von Tomerdingen, Bürgerin zu Ulm
Siegler: Kräftlin Krafft (1) und Peter Löw (2) auf Bitte der Ausstellerin
Bürgen/Zeugen: Zeugen: Die Ulmer Richter und Bürger Kräftlin Krafft und Peter Löw
Kanzleivermerke: No. 9 Lad F (17. Jh.)
(StadtA Ulm, A [7131], fol. 281r)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; 1 unbeschädigt, 2 leicht beschädigt
Rückvermerke: Vss Schöppellin huss vor Dürenkam VIII hll (15. Jh.)
Bemerkungen: Regest: Bazing/Veesenmeyer, Urkunden Pfarrkirche, S. 20, Nr. 54
Datum: Der geben ward 1388, am nechsten samstag nach sant Martins tag.
Aussteller: Elisabeth Ott von Tomerdingen, Bürgerin zu Ulm
Siegler: Kräftlin Krafft (1) und Peter Löw (2) auf Bitte der Ausstellerin
Bürgen/Zeugen: Zeugen: Die Ulmer Richter und Bürger Kräftlin Krafft und Peter Löw
Kanzleivermerke: No. 9 Lad F (17. Jh.)
(StadtA Ulm, A [7131], fol. 281r)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Zwei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; 1 unbeschädigt, 2 leicht beschädigt
Rückvermerke: Vss Schöppellin huss vor Dürenkam VIII hll (15. Jh.)
Bemerkungen: Regest: Bazing/Veesenmeyer, Urkunden Pfarrkirche, S. 20, Nr. 54
Datum: Der geben ward 1388, am nechsten samstag nach sant Martins tag.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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