1378 Okt. 18 Mo n. Gallus Sign.: Ho 80 Nr. Hans Stuffli und Frischanß, beide eingesessene Bürger zu Sigmaringen und Lichtmeister und Pfleger des Gotteshauses Unserer Frau zu Laiz, verkaufen in deren Namen nach Rat und mit Willen von Schultheiß und Rat zu Sigmaringen den Klausnerinnen zu Gorheim die zu Gorheim gelegene Wiese, der Baumgarten genannt, und die Gärten, die aus derselben Wiese gemacht sind, die der + Cuntz der Sulger zu Lebzeiten an das Gotteshaus zu Laiz gegeben hat, für 26 lb h, die zum Nutzen des Gotteshauses Laiz verwendet sind. Die A. haben auch an das Gotteshaus St. Michael zu Gorheim einen Acker an der Siechengasse für 21 lb h verkauft, deren Empfang sie bestätigen. Derselbe Acker wurde zu Gunsten des Katharinenaltars im Gotteshaus Laiz getauscht und wiederlegt mit einem anderen Acker ob dem Hiemmenrain, den noch heute ein Kaplan des Katharinenaltars nutzt und genießt.
Vollständigen Titel anzeigen
1378 Okt. 18 Mo n. Gallus Sign.: Ho 80 Nr. Hans Stuffli und Frischanß, beide eingesessene Bürger zu Sigmaringen und Lichtmeister und Pfleger des Gotteshauses Unserer Frau zu Laiz, verkaufen in deren Namen nach Rat und mit Willen von Schultheiß und Rat zu Sigmaringen den Klausnerinnen zu Gorheim die zu Gorheim gelegene Wiese, der Baumgarten genannt, und die Gärten, die aus derselben Wiese gemacht sind, die der + Cuntz der Sulger zu Lebzeiten an das Gotteshaus zu Laiz gegeben hat, für 26 lb h, die zum Nutzen des Gotteshauses Laiz verwendet sind. Die A. haben auch an das Gotteshaus St. Michael zu Gorheim einen Acker an der Siechengasse für 21 lb h verkauft, deren Empfang sie bestätigen. Derselbe Acker wurde zu Gunsten des Katharinenaltars im Gotteshaus Laiz getauscht und wiederlegt mit einem anderen Acker ob dem Hiemmenrain, den noch heute ein Kaplan des Katharinenaltars nutzt und genießt.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Hohenzoll. Regesten {13}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 1 T 1-6 (Gefürstete) Grafschaft Zollern bzw. Fürstentum Hohenzollern-Hechingen: Urkunden
(Gefürstete) Grafschaft Zollern bzw. Fürstentum Hohenzollern-Hechingen: Urkunden >> Hohenzollerische Regesten >> 1378
Siegler: SA: Schultheiß und Rat zu Sigmaringen (Stadts.)
Formalbeschreibung: Abschr. [17. Jh.], Pap., 2 Bl.
Rückvermerke: Nr. 18 Der muethmasung nach ligt diser ager im vnder garthen, wie No.44 zu sehen im 16.blat. Dise wiss vnd kleine gärthle seindt in der güeterbeschribung No.43 gemerckht im 15.blat. Nro.6 In Provinzkasten No.19
Altsignaturen: Repert. XVI, B p Gorheim Nr. 8 (Kasten B, Fach 29)
Bemerkung: Original im Fürstl. Archiv Sigmaringen
Formalbeschreibung: Abschr. [17. Jh.], Pap., 2 Bl.
Rückvermerke: Nr. 18 Der muethmasung nach ligt diser ager im vnder garthen, wie No.44 zu sehen im 16.blat. Dise wiss vnd kleine gärthle seindt in der güeterbeschribung No.43 gemerckht im 15.blat. Nro.6 In Provinzkasten No.19
Altsignaturen: Repert. XVI, B p Gorheim Nr. 8 (Kasten B, Fach 29)
Bemerkung: Original im Fürstl. Archiv Sigmaringen
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:48 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Hohenzollerische Bestände (Tektonik)
- Gefürstete Grafschaft Zollern und souveränes Fürstentum Hohenzollern-Hechingen (Tektonik)
- Regierung und Verwaltung (Tektonik)
- (Gefürstete) Grafschaft Zollern bzw. Fürstentum Hohenzollern-Hechingen: Urkunden (Bestand)
- Hohenzollerische Regesten (Gliederung)
- 1378 (Gliederung)