Amtsgericht Langenburg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 268 V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Justizministerium >> Amtsgerichte
1807-1943 (Va ab 1753, Na bis 1970)
Vorbemerkung: Der vorliegende Teilbestand F 268 V, Amtsgericht Langenburg, wurde im Rahmen der laufenden Aktenausscheidung am 15.6.1976 (Tgb.-Nr. 1793) vom Amtsgericht Langenburg übernommen. Die Ordnung und Verzeichnung erfolgte von Okt. 1976 - Juli 1977 durch Staatsarchivassessor Norbert Hofmann, der auch diese Vorbemerkung verfasste. Der Teilbestand F 268 V enthält vor allem Akten über Personenstands-, Nachlaß- und Vormundschaftssachen, insbesondere der verschiedenen Linien des Hauses Hohenlohe und der Freiherrn von Crailsheim, Akten über die Anlage von Güterbüchern der Exemten und über Baulaststreitigkeiten zwischen einzelnen Kirchengemeinden und der Staatsfinanzverwaltung bzw. den fürstl. Standesherrschaften, ferner Ehedispense, Todeserklärungen, Grundbuchakten, Aufwertungsakten sowie Depositen- und Kaufbücher des Amtsgerichts Langenburg. Zu erwähnen sind außerdem die Prozeßakten Stadt Kirchberg a. d.J. ./. Mitglieder der ehem. Quartiersektion Gaggstatt wegen Vergütung von Quartierkosten (darin bayrische und hohenlohische Vorakten) und das Geschäftsregister A des Bezirksnotariats Langenburg (1900 - 1917). An Akten von Vorgängerbehörden finden sich solche des Oberamtsgerichts Gerabronn, das seinen Sitz seit 1823 in Langenburg hatte und seit etwa 1825 "Kgl. Oberamtsgericht Gerabronn zu Langenburg" oder einfach "Kgl. Oberamtsgericht Langenburg" hieß, und solche des Bezirksnotariats Langenburg, das bis zur Überleitung der freiwilligen Gerichtsbarkeit auf die Amtgerichte, also bis etwa 1938/39, gleichzeitig Vormundschaftsgericht für seinen Notariatsbezirk war. Bei der Verzeichnung wurden in der Regel die Nummern des Übergabeverzeichnisses als Büschelnummern beibehalten. Wo mehrere Nummern wegen ihres Inhalts zusammengezogen wurden (vgl. z. B. Büschel 20), findet sich bei den ehem. Nummern ein Verweis. - Die Nummern 1, 6 und 7 des Übergabeverzeichnisses wurden zur Vernichtung freigegeben. Die in Nr. 24 (jetzt Büschel 31 b) enthaltenen Hilfsakten (1715 - 1802) wurden mit Schreiben vom 27.5.1977 (Tgb.-Nr. 1758) an das Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein zur Einordnung in den Bestand "Amt Ingelfingen" abgegeben. Der Teilbestand F 268 V umfasst nunmehr etwa 2,2 lfd.m in 72 Büscheln. Ludwigsburg, Juli 1977 Dr. Schmierer
5 Urkunden, 48 Büschel (2,5 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ