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Wechsel von Eigenhörigen mit den Klöstern Grevenhorst und Langenhorst, Metelen und sonstigen
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Grafschaft Tecklenburg - Akten >> 1. Grafschaft Tecklenburg >> 1.12. Angelegenheiten von Eigenhörigen (auch Grenzstreitigkeiten), Kloster Gravenhorst
1534-1724
Enthaeltvermerke: enthält u. a.: Ansprüche des Klosters auf den Sterbfall der Geschwister Johann und Grete Koldeme bzw. Höfe zu Lengerich und Tecklenburg, 1534; Auseinandersetzung des Klosters Langenhorst mit dem Grafen zu Steinfurt wegen der Eigenhörigen "die Kloppesche" zum Rodenberge, 1631; desgl. Wechsel von Eigenhörigen für den Schwennen Bischofs-Hof zu Wettringen, 1631; Wechsel von Eigenhörigen zwischen dem Grafen von Steinfurt und Caspar Valcken zum Rockel, 1604-1609; desgl. mit dem Stift Metelen: Aleke und Jacob Gaestelman (Goesselman) zu Borghorst, 1621; Wechel der Eigenhörigen Annen Golstinck zu Schöppingen zwischen Johann Asbeck Torck zu Asbeck und dem Grafen zu Steinfurt, 1633; desgl. mit Eberhard von Galen zum Ermelinghof, Komtur zu Steinfurt, 1619; F. Christian Burensis, Prior zu Bentlage, wegen der durch den Grafen zu Steinfurt eingezogenen Nachlassenschaft der Gese Elekinck zu Steinfurt, 1618; Eigenhörigentausch mit dem Kloster Aegidii, 1585; Bitte der Maria Etta Elisabeth von Westerholt, Äbtissin zu Gravenhorst, um Intervention wegen der Forderungen an von Münster zu Velpe, 17. Jh.; Intervention des Klosters Gravenhorst für ihren eigenhörigen Zeller Rohr zu Lengerich wegen dessen Bedrängung durch die Gläubiger, 1711; desgl. für den Eigenhörigen der Schürmannsstätte zu Hambüren im Kirchspiel Westerkappeln wegen Belastung mit fremden Diensten, 1708: desgl. für Niemeyer zu Westerkappeln wegen der steuerlichen Belastung (Äbtissin Johanna Maria von Hoerde), 1710; Protokoll über die Untersuchung einer auf dem Roling bei Ladbergen aufgefundenen Leiche durch den Arzt C. H. Bauch, als Mitglied des Medizinalkollegiums zu Tecklenburg, 1724
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.