Wahl und Anstellung des Gemeindevorstehers
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C, 154.6
Vorl. Nr.: C, 19
C Gemeinde Schulau
C Gemeinde Schulau >> B Gemeindevertretung
1875 - 1904
Enthält: Protokollauszüge der Gemeindevertretung, besoldeter Gemeindevorsteher Oesau, 1903-1904, Entwurf Gemeindestatut 1903
Darin: 24.11.1875 Anweisung des Kirchspielvogtes zur Übergabe der Verwaltung von Gemeindevorsteher Peter Heinsohn auf seinen Vertreter Julius Hinrich Ladiges.
28.12.1875 Wahl von Julius Hinrich Ladiges zum Gemeindevorsteher und Johann Körner zu dessen Stellvertreter.
11.08.1890 Aufgrund der Erkrankung des Gemeindevorstehers Julius Hinrich Ladiges und des hohen Alters seines Stellvertreters Johann Körner übernimmt der Gemeindevorsteher von Spitzerdorf, Hieronymus Körner, die Amtsgeschäfte.
09.02.1891 Anordnung des Kirchspielvogtes an den Gemeindevorsteher Körner von Spitzerdorf, die Gemeindevertretung in Schulau zu einzuberufen um den kranken Gemeindevorsteher Julius Hinrich Ladiges und seinen alten Stellvertreter Johann Körner abzuberufen und einen neuen Gemeindevorsteher zu wählen.
29.04.1891 Hinsichtlich der Vereinigung von Schulau und Spitzerdorf bietet der com. Amtsvorsteher Bornhöft aus Blankenese seine Hilfe an.
01.07.1891 Der zum 13.02.1891 gewählte stellvertretende Gemeindevorsteher von Schulau Landmann Dittmer Körner wird bestätigt.
18.08.1892 Wiederwahl von Hieronymus Körner aus Spitzerdorf zum Gemeindevorsteher von Schulau.
16.08.1894 Wiederwahl des Gemeindevorstehers Hieronymus Körner.
24.11.1898 Wiederwahl des Bandreißers Johann Lüchau zum stellvertretenden Gemeindevorsteher.
04.03.1901 Wahl des Hofpächters Kuno Theophile zum Gemeindevorstehers.
05.12.1902 Stellvertretender Gemeindevorsteher Johann Lüchau bittet um Entbindung vom Amt, da er zum einen mehr für sein Geschäft machen muss und zum anderen die Geschäfte der Gemeinde ab 10.12.1902 durch Bürgermeister Friedrich Eggers aus Wedel übernommen werden.
09.01.1903 Wahl von Hieronymus Körner III zum stellvertretenden Gemeindevorsteher nach Ausscheiden von Lüchau.
28.07.1903 Kommission für die Feststellung der Besoldung eines hauptamtlichen Gemeindevorstehers.
August 1903 Bewerberliste für den Gemeindevorsteher
17.08.1903 Bewerbung des Bürgermeister a.D. aus Düsseldorf, Sohn eines Kaufmanns aus Wilster, Johannes Oesau zum Gemeindevorsteher. Dann beschließt die Gemeindevertretung, die Stelle weiterhin ehrenamtlich zu belassen und diese mit Oesau zu besetzen.
29.10.1903 Wahl des ehrenamtlichen Gemeindevorstehers Johannes Oesau und Ablösung des Bürgermeister Friedrich Eggers aus den Amtsgeschäften.
08.08.1904 Beschwerde der Gemeindevertretung, da Oesau nicht zur Sitzung geladen hat.
30.10.1904 Gemeindevorsteher Oesau ist gegen Zahlung einer Entschädigung bereit, sein Amt niederzulegen.
Zum 02.11.1904 wird Oesau aus dem Amt entlassen und die Amtsgeschäfte dem stellvertretenden Gemeindevorsteher Hofbesitzer Hieronymus Körner III übergeben.
16.11.1904 Wahl des bisherigen stellvertretenden Gemeindevorstehers Hofbesitzers Hieronymus Körner III um ehrenamtlichen Gemeindevorsteher.
01.12.1904 Wahl des Bureau-Chefs Wilhelm Bünger zum stellvertretenden Gemeindevorsteher
Darin: 24.11.1875 Anweisung des Kirchspielvogtes zur Übergabe der Verwaltung von Gemeindevorsteher Peter Heinsohn auf seinen Vertreter Julius Hinrich Ladiges.
28.12.1875 Wahl von Julius Hinrich Ladiges zum Gemeindevorsteher und Johann Körner zu dessen Stellvertreter.
11.08.1890 Aufgrund der Erkrankung des Gemeindevorstehers Julius Hinrich Ladiges und des hohen Alters seines Stellvertreters Johann Körner übernimmt der Gemeindevorsteher von Spitzerdorf, Hieronymus Körner, die Amtsgeschäfte.
09.02.1891 Anordnung des Kirchspielvogtes an den Gemeindevorsteher Körner von Spitzerdorf, die Gemeindevertretung in Schulau zu einzuberufen um den kranken Gemeindevorsteher Julius Hinrich Ladiges und seinen alten Stellvertreter Johann Körner abzuberufen und einen neuen Gemeindevorsteher zu wählen.
29.04.1891 Hinsichtlich der Vereinigung von Schulau und Spitzerdorf bietet der com. Amtsvorsteher Bornhöft aus Blankenese seine Hilfe an.
01.07.1891 Der zum 13.02.1891 gewählte stellvertretende Gemeindevorsteher von Schulau Landmann Dittmer Körner wird bestätigt.
18.08.1892 Wiederwahl von Hieronymus Körner aus Spitzerdorf zum Gemeindevorsteher von Schulau.
16.08.1894 Wiederwahl des Gemeindevorstehers Hieronymus Körner.
24.11.1898 Wiederwahl des Bandreißers Johann Lüchau zum stellvertretenden Gemeindevorsteher.
04.03.1901 Wahl des Hofpächters Kuno Theophile zum Gemeindevorstehers.
05.12.1902 Stellvertretender Gemeindevorsteher Johann Lüchau bittet um Entbindung vom Amt, da er zum einen mehr für sein Geschäft machen muss und zum anderen die Geschäfte der Gemeinde ab 10.12.1902 durch Bürgermeister Friedrich Eggers aus Wedel übernommen werden.
09.01.1903 Wahl von Hieronymus Körner III zum stellvertretenden Gemeindevorsteher nach Ausscheiden von Lüchau.
28.07.1903 Kommission für die Feststellung der Besoldung eines hauptamtlichen Gemeindevorstehers.
August 1903 Bewerberliste für den Gemeindevorsteher
17.08.1903 Bewerbung des Bürgermeister a.D. aus Düsseldorf, Sohn eines Kaufmanns aus Wilster, Johannes Oesau zum Gemeindevorsteher. Dann beschließt die Gemeindevertretung, die Stelle weiterhin ehrenamtlich zu belassen und diese mit Oesau zu besetzen.
29.10.1903 Wahl des ehrenamtlichen Gemeindevorstehers Johannes Oesau und Ablösung des Bürgermeister Friedrich Eggers aus den Amtsgeschäften.
08.08.1904 Beschwerde der Gemeindevertretung, da Oesau nicht zur Sitzung geladen hat.
30.10.1904 Gemeindevorsteher Oesau ist gegen Zahlung einer Entschädigung bereit, sein Amt niederzulegen.
Zum 02.11.1904 wird Oesau aus dem Amt entlassen und die Amtsgeschäfte dem stellvertretenden Gemeindevorsteher Hofbesitzer Hieronymus Körner III übergeben.
16.11.1904 Wahl des bisherigen stellvertretenden Gemeindevorstehers Hofbesitzers Hieronymus Körner III um ehrenamtlichen Gemeindevorsteher.
01.12.1904 Wahl des Bureau-Chefs Wilhelm Bünger zum stellvertretenden Gemeindevorsteher
Archivale
Provenienz: Die Gegenüberlieferung aus der Kirchspielvogtei Blankenese ist in Transkription beigelegt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:38 MESZ