N 10 - Adalbert Frensdorff (Bestand)
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Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv (Archivtektonik) >> N - Nachlässe
1765-1961
Beruf: Archivar Geboren 1902 in Hamburg, gestorben 1974 in Bochum; 1941-1968 Leiter des Werksarchivs des Bochumer Vereins; Mitbegründer der Vereinigung deutscher Werks- und Wirtschaftsarchivare und deren Vorstandsmitglied 1958 bis 1967; Sammler von Firmenfestschriften, Münzen und Medaillen zur deutschen Wirtschaft. 6 Kartons Der Bestand enthält vor allem Kopien zur Wirtschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit dem Schwerpunkt Ruhrgebiet. Die Sammlung entstand in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg und enthält z.T. heute nicht mehr nachzuweisendes wirtschaftsgeschichtliches Material. 1. Bergamt Essen-Werden 1842-1846 Bereisungsberichte; Korrespondenzen (Kopien aus dem HStA Düsseldorf) 2. Prinz-Leopold-Hütte, Empel/Niederrhein 1904-1918 3. Produktion von Geschützen für das preußische Heer 1816-1818 Aufträge für Fried. Krupp, Essen (Kopien aus dem ehemaligen Heeresarchiv Potsdam) 4. Zuschüsse aus der Provinzialhilfskasse zur Gewerbeförderung in Westfalen 1844-1854 u.a. für C.D. Piepenstock bzw. Hermannshütte, Hörde; Böing, Röhr & Sefsky, (Hohen-)Limburg (Kopien aus dem StA Münster) 5. Bayerische Patente, vor allem für Gottfried Daimler, Eugen Langen und August Otto (1864-1879) (Kopien aus dem HStA München) 6. Weltausstellung London 1862 7. Ausstellung Paris 1855 (Reise des Schlossers Voith aus Heidenheim) (Kopien aus dem StA Ludwigsburg) 8. Testament der Eheleute Fabrikbesitzer Heinrich Moenting und Frau Emilie geb. Müsch, Gelsenkirchen-Schalke (1877-1884) 9. Schaaffhausen''scher Bank-Verein 1856, 1889 Korrespondenz mit Fried. Krupp (1856) und der Friedrich Wilhelms-Hütte, Mülheim/Ruhr 1889 (Kopien aus dem RWWA Köln) 10. Fabrikanlagen im Kreis Bochum 1865-1869 (Kopien aus dem StA Münster) 11. Stahlherstellung bei Fried. Krupp, Essen 1856 (Kopien aus dem ehem. GStA Berlin-Dahlem) 12. Zeche von der Heydt, Herne: Arbeitsordnung 1868 (Kopie) 13. Eisenbahnprojekte im Ruhrgebiet 1850-1857 (Kopien aus dem StA Münster) 14. Feuermaschine des Baron Fischer, Kassel 1765 15. Arbeiterring. Mitteilungsblatt des Arbeiterrates der M.A.N., 1930 / Nr. 2-4 16. Verzeichnis der bei Fried. Krupp gefertigten Kanonen (1847-1887) 17. Testamente der Eheleute Kaufmann Cramer, Bochum (1861) und der Eheleute Lohmann, Witten (1824-1832) 18. Sammlungsgut zur Gelsenkirchener Bergwerks-Aktiengesellschaft 1893-1926, 1933-1943 und zu den Vereinigten Stahlwerken 1934-1943; vier gußeiserne Platten der Fa. Krupp 1811-1961. Darin: Akten des Carl Fischer zur Eisenbahninspektion in Baden (1859-1884) (aus dem Besitz von Frensdorffs Vater).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ