Grube Stahlberg, Müsen (Bestand)
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Best. 511
Stadtarchiv Siegen (Archivtektonik) >> 2 Nichtamtliche Unterlagen >> 2.2 Unternehmen
Bestandsbeschreibung: Der Stahlberg liegt an der 616m hohen Martinshardt nördlich von Müsen. Im Jahr 1313 wurde die Grube Stahlberg urkundlich als ”Stenberge zu Munzen“ erwähnt und stand ohne Unterbrechung bis zum 31. März 1931 in Förderung. Sie ist damit eine der ältesten Gruben im Siegerland. Die Erzlagerstätte des Stahlberges ist der Stahlberger Stock, ein mächtiges Spateisensteinlager. Zuerst wurde es im Tagebau gewonnen und später mit Schächten soweit verfolgt, wie es technisch möglich war. Benannt ist der Berg nach der Qualität des Eisens das sich aus diesem Erz herstellen ließ. Der Gesamtinhalt des Stahlberger Stock wird heute auf ca. 600.000 Tonnen Eisenstein berechnet. Im Bestand 511 befinden sich z.B. Lohntabellen von den Jahren 1810-1857 (Best. 511, Nr. 5), ebenso wie Erlasse und Verfügungen der Landes-Regierung zwischen 1620-1810 (Best. 511, Nr. 7 9).
ehemals Sammlung 126
ehemals Sammlung 126
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
04.06.2025, 08:55 MESZ